WordPress WYSIWYG Editor erweitern

Der in WordPress integrierte WYSIWYG* Editor basiert auf dem tinyMCE Editor. Für das Schreiben “normaler” Blog-Posts ist der Editor in der Regel ausreichend. Bei Bedarf ist es jedoch relativ einfach möglich einige deaktivierte Schalflächen sichtbar zu machen. Wenn beispielsweise WordPress als Content Management System verwendet werden soll, ist es sinnvoll Überschriften erstellen zu können.

Dazu muss die Datei tiny_mce_gzip.php im Verzeichnis wp-includes/js/tinymce/ bearbeitet werden. Ich habe das Array in Zeile 127 einfach um ‘formatselect’ erweitert. Damit erhält man das Dropdownmenü mit dem man z.B. Überschriften formatieren kann:

$mce_buttons = apply_filters(‘mce_buttons’, array(‘bold’, ‘italic’, ‘strikethrough’, ‘formatselect’, ‘separator’, ‘bullist’, ‘numlist’, ‘outdent’, ‘indent’, ‘separator’, ‘justifyleft’, ‘justifycenter’, ‘justifyright’ ,’separator’, ‘link’, ‘unlink’, ‘image’, ‘wordpress’, ‘separator’, ‘undo’, ‘redo’, ‘code’, ‘wphelp’));

Weitere (bisher von mir allerdings nicht getestete) Buttons können aktiviert werden. Hier eine Liste der verfügbaren Buttons. Die meisten Namen sind selbsterklärend:

  • bold
  • italic
  • underline
  • strikethrough
  • justifyleft
  • justifycenter
  • justifyright
  • justifyfull
  • bullist
  • numlist
  • outdent
  • indent
  • cut
  • copy
  • paste
  • undo
  • redo
  • link
  • unlink
  • image
  • cleanup
  • help
  • code
  • hr
  • removeformat
  • formatselect
  • fontselect
  • fontsizeselect
  • styleselect
  • sub
  • sup
  • forecolor
  • backcolor
  • charmap
  • visualaid
  • anchor
  • newdocument
  • separator

Wer doch lieber puristisch HTML schreibt, kann den WYSIWYG Editor übrigens auch in seinen Benutzereinstellungen deaktivieren.*Mit “What You See Is What You Get” bezeichnet man Editoren, die dem Benutzer die Inhalte schon beim Bearbeiten so anzeigen, wie sie später auch Veröffentlicht werden.