die Daten aus dem Schredder holen

Die wenigsten PC Anwender interessieren sich auch nur im geringsten für die Sicherung ihrer Daten. Das sagt mir jedenfalls mein subjektiver Erfahrungswert aus meinem Umfeld – oder? –  wann hast du deine Daten zuletzt gesichert? Im Notfall gibt es ja Recovery-Tools… hier ein kurzer Testbericht:

Ich habe meine Festplatte formatiert und dachte ich hätte alle Daten manuell kopiert. Eine Komplettsicherung war mir zu aufwendig, nachdem ich zwei Tage zuvor alles gesichert hatte (Ja ich mach sowas). Und natürlich promt ein paar Bilder vergessen…

smart recovery toolVon PC Inspector gibt es zwei freeware Tools, smart recovery und file recovery die auch das NTFS Dateiformat unterstützen. Smart recovery ist speziell für die Wiederherstellung gelöschter Bilder und Filme von diversen Speicherkarten geeignet. Die Wiederherstellung von Daten die auf NTFS-Formatierten Datenträgern vorliegen ist allerdings recht langsam. Ausserdem wird natürlich eine separate Festplatte benötigt, auf die das Tool die gefundenen Daten schreibt. Am einfachsten verwendet man ein USB-Laufwerk. Anfangs hatte ich versucht die gelöschte 80GB Festplatte zu druchsuchen. Das Tool benötigt ca. 1,5 Stunden pro Gigabyte bei NTFS. Nach 24h hab ich aufgegeben. Die Idee die Bilder direkt von der Speicherkarte der Kamera wiederherzustellen war doch besser ;-). Das durchsuchen von FAT32 Datenträgern geht wesentlich schneller. Die 512MB waren innerhalb weniger Minuten durchsucht und die Bilder wieder da. Allerdings empfehle ich trotz allem die eigenen Daten regelmäßig zu sichern (mehr dazu demnächst hier ;-)).

Über Cedric Weber

Ich schreibe seit Mai 2003 zu Themen rund um das Web2.0, Enterprise2.0, Social Software, Wikis, Weblogs, online Kollaboration, Instant Messaging, sowie Linux / Ubuntu und Apple. Dazwischen findest du Themen aus meinem Alltag - über Glaube und Spiritualität, Fotografie, Musik und vieles andere.

9 Gedanken zu „die Daten aus dem Schredder holen

  1. Mit den Tools hatte ich auch schon zu tun. Allerdings nicht bei mir daheim. Backups sind immer das eine. Wie das mit dem zurückspielen ist das andere. Und ob man nicht doch was im Backup vergisst? Sinnvoll ist es auf jeden Fall. Externe Platten für komplettbackups (als Image evtl?) sind ja auch nicht mehr so teuer. Auf der anderen Seite: Ab und an neu Installieren muss auch nicht verkehrt sein und dann nur die Daten aus dem Komplettbackup holen…

  2. Jaja, vorhin auf dem Heimweg hab ich noch darüber nachgedacht, dass ich meine Daten mal wieder sichern sollte, weil mein Rechner spinnt – und jetzt lande ich über deinen Kommentar bei diesem Post. Wenn das mal kein Zeichen ist :-) Dann lass mal hören, wie du das so machst…
    Keine Ahnung, ob du mich von irgendwo kennen könntest. Vielleicht von den Stuttgarter Freaks?
    Viele Grüße, Miri

  3. LOL @ Kamera + FAT Lösung. Wie naheliegend!

    Ich sichere auch manuell, das heißt 1:1 von ca. 320 GB intern im Desktop auf eine externe 250 GB, ca. 1x Monat. Dazu noch eine 80er notebook HDD, die ich zum Swappen der Daten zwischen Notebook und Desktop nutze und die insofern auch als Backup dient.

  4. die zwei bilder auf linker Seite sind eigentlich von nem Video. Eher Digicam als webcam (jenoptik 3.1 lcd). Meine Webcam habe ich auf Ubuntu linux nich zum laufen gekriegt. Bisher hab ich noch nich Videos auf youtube gepostet, obwohl ich ja kønnte, aber irgendwie kommt mir das momentan zu eitel vor (nich eitel weil ich toll ausseh, sondern eitel, weil’s da nur um mich gehen würde) Hab das Video für meine Freundin im Amiland aufgenommen. Jetzt geh ich aber wieder mit Bart, denn ich sehe gerne etwas älter aus. So… weil ich nich weiss ob du meine comments liest, doppelposte ich auf deinen comments.

    God bless you in the Schwabenland
    wenn du ne Adresse in der Seattle gegend brauchst sach bescheid :)

  5. Also “file recovery” hab ich auch schon benutzt.
    Hat soweit ganz gut funktioniert. Anfangs fand ich etwas unübersichtlich, grad weil viel “Datenschrott” angezeigt wird und man seine gesuchten Dateien erstmal rausfiltern muss. Aber es hat ganz gut funktioniert.

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