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	<title>Kommentare zu: Ankedoten aus Afrika</title>
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	<description>...manchmal viel gelaber.</description>
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		<title>Von: Liese</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1369</link>
		<dc:creator>Liese</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 09:00:19 +0000</pubDate>
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		<description>Beispiel M&#252;ll-Problem in Kenia: es gibt keine staatlich geregelte M&#252;llverbrennungsanlage; Recycling-Anlage oder &#228;hnliches. In Nairobi ist die Stadtverwaltung (City Council) daf&#252;r zust&#228;ndig den M&#252;ll zu sammeln und lediglich auf der einzig offiziellen Deponie (in Dandora) abzuladen. Ist der M&#252;ll einmal dort gelandet passiert damit nichts mehr, au&#223;er dass einzelne M&#252;ll-Sortierer sich noch das heraussuchen, was sie f&#252;r verwendbar halten. Dandora w&#228;chst und w&#228;chst in den letzten Jahren dramatisch an - die angrenzenden Wohngebiete sind davon bedroht vom M&#252;ll verschluckt zu werden, das Grundwasser verseucht, die Luft zum Schneiden dick, und der Anteil an Dioxinen in Milch und Eiern zum Vergiften hoch (http://www.ipen.org/ipenweb/ipep/ipepfinalreport8.pdf).

Ich war k&#252;rzlich in eine Diskussion mit einem Deutschen verwickelt, der mich fragte warum die fehlende waste management Politik nicht Thema der Wahlkampagnen zur Pr&#228;sidentschaftswahlen ist. Zu solch einem Kommentar kann ich nur Schmunzeln! Und dennoch ist was dran! Es geht doch darum, dass sich die Politik dessen bewusst wird, dass Umweltbewusstsein mit nachhaltiger Entwicklung einhergeht und letztlich auch die Lebensqualit&#228;t des &quot;armen&quot; Nakumatt-Verkaeufers verbessert. Und wer ist &quot;die Politik?&quot; Sind die jungen Sch&#252;ler von heute nicht die W&#228;hler und Politiker von morgen? Mit Aufkl&#228;rungsarbeit (im &#220;brigen nicht capacity-building JKE sondern advocacy und awareness - wenn es schon Schlagw&#246;rter sein sollen) soll also nicht unbedingt der arme Nakumatt Verpacker von heute sein ver&#228;ndertes Handeln bewirkt werden sondern die Generation von morgen Umweltbewusstsein zur politischen Debatte machen. Der Weg erscheint lang aber das ist die Richtung, die in solch entscheidenden Fragen eingeschlagen werden muss... isn&#039;t it?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beispiel M&#252;ll-Problem in Kenia: es gibt keine staatlich geregelte M&#252;llverbrennungsanlage; Recycling-Anlage oder &#228;hnliches. In Nairobi ist die Stadtverwaltung (City Council) daf&#252;r zust&#228;ndig den M&#252;ll zu sammeln und lediglich auf der einzig offiziellen Deponie (in Dandora) abzuladen. Ist der M&#252;ll einmal dort gelandet passiert damit nichts mehr, au&#223;er dass einzelne M&#252;ll-Sortierer sich noch das heraussuchen, was sie f&#252;r verwendbar halten. Dandora w&#228;chst und w&#228;chst in den letzten Jahren dramatisch an &#8211; die angrenzenden Wohngebiete sind davon bedroht vom M&#252;ll verschluckt zu werden, das Grundwasser verseucht, die Luft zum Schneiden dick, und der Anteil an Dioxinen in Milch und Eiern zum Vergiften hoch (<a href="http://www.ipen.org/ipenweb/ipep/ipepfinalreport8.pdf" rel="nofollow" class="lipdf">http://www.ipen.org/ipenweb/ipep/ipepfinalreport8.pdf</a>).</p>
<p>Ich war k&#252;rzlich in eine Diskussion mit einem Deutschen verwickelt, der mich fragte warum die fehlende waste management Politik nicht Thema der Wahlkampagnen zur Pr&#228;sidentschaftswahlen ist. Zu solch einem Kommentar kann ich nur Schmunzeln! Und dennoch ist was dran! Es geht doch darum, dass sich die Politik dessen bewusst wird, dass Umweltbewusstsein mit nachhaltiger Entwicklung einhergeht und letztlich auch die Lebensqualit&#228;t des &#8220;armen&#8221; Nakumatt-Verkaeufers verbessert. Und wer ist &#8220;die Politik?&#8221; Sind die jungen Sch&#252;ler von heute nicht die W&#228;hler und Politiker von morgen? Mit Aufkl&#228;rungsarbeit (im &#220;brigen nicht capacity-building JKE sondern advocacy und awareness &#8211; wenn es schon Schlagw&#246;rter sein sollen) soll also nicht unbedingt der arme Nakumatt Verpacker von heute sein ver&#228;ndertes Handeln bewirkt werden sondern die Generation von morgen Umweltbewusstsein zur politischen Debatte machen. Der Weg erscheint lang aber das ist die Richtung, die in solch entscheidenden Fragen eingeschlagen werden muss&#8230; isn&#8217;t it?</p>
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		<title>Von: CGZed</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1377</link>
		<dc:creator>CGZed</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 02:34:58 +0000</pubDate>
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		<description>Grunds&#228;tzlich stimmen wir einander wohl zu - und stellen fest - es gibt einfach eine grosse Anzahl an Variablen die mit Hineinspielen: fairer Handel, Einkommen, Gesch&#228;ftspraktiken, Verpackungsherstellung, Entsorgungsysteme usw. Doch man kann sich auch fragen, warum wenn Aufkl&#228;rungsarbeit geschieht, es mit der Umsetzung so schleppend voran geht. Dazu kommt mir ein TED Talk von Emily Oster in den Sinn. Der  ist zwar zum Thema Aids, aber die aufgestellten Thesen sind durchaus auch auf die Umweltschutzproblematik anzuwenden. Grundton: &quot;Wof&#252;r der Aufwand wenn meine durchschnittliche Lebenserwartung eh nur 40-50 Jahre ist?&quot; Sehr interessant. Auch in Anbetracht anderen Faktoren die vorgestellt werden. Schaut Euch das mal an:
http://www.ted.com/talks/view/id/143 oder</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grunds&#228;tzlich stimmen wir einander wohl zu &#8211; und stellen fest &#8211; es gibt einfach eine grosse Anzahl an Variablen die mit Hineinspielen: fairer Handel, Einkommen, Gesch&#228;ftspraktiken, Verpackungsherstellung, Entsorgungsysteme usw. Doch man kann sich auch fragen, warum wenn Aufkl&#228;rungsarbeit geschieht, es mit der Umsetzung so schleppend voran geht. Dazu kommt mir ein TED Talk von Emily Oster in den Sinn. Der  ist zwar zum Thema Aids, aber die aufgestellten Thesen sind durchaus auch auf die Umweltschutzproblematik anzuwenden. Grundton: &#8220;Wof&#252;r der Aufwand wenn meine durchschnittliche Lebenserwartung eh nur 40-50 Jahre ist?&#8221; Sehr interessant. Auch in Anbetracht anderen Faktoren die vorgestellt werden. Schaut Euch das mal an:<br />
<a href="http://www.ted.com/talks/view/id/143" rel="nofollow" class="liexternal">http://www.ted.com/talks/view/id/143</a> oder</p>
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		<title>Von: Michael Herrling</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1376</link>
		<dc:creator>Michael Herrling</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 14:17:28 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist richtig. Hier muss es anfangen. Vor Jahren hatte ich in Guatemala mit einem kuriosen Fall zu tun. In der EU wurde die Einfuhr von Textilien verboten, welche gesundheitssch&#228;dliche  Azofarben enthalten. In Guatemala hatten wir damals u.a. H&#228;ngematten und Hemden eingekauft. Lateinamerikanische Textilien sind meist sehr farbenfroh. Zum F&#228;rben der Garne hatten die Guatemalteken auf &quot;deutsche Wertarbeit&quot; gehofft und Farbe von einem gro&#223;en deutschen Farbenhersteller eingekauft. Dieser hatte wohl die Chance erkannt seine &quot;verseuchten&quot; Farben loszuwerden und nach Guatemala verkauft wo die Garne schlie&#223;lich gef&#228;rbt und verarbeitet wurden - dort wusste ja keiner was von dem Verbot geschweige denn der Gesundheitsgef&#228;hrdung. Die fertige Lieferung wurde dann in Deutschland vom Zoll gepr&#252;ft und wegen den Azohaltigen Stoffen aus dem Verkehr gezogen. Da gibt es sicherlich noch etliche &#228;hnliche Beispiele. Zumindest kam beim obigen Beispiel der M&#252;ll wieder ins Ursprungsland zur&#252;ck ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist richtig. Hier muss es anfangen. Vor Jahren hatte ich in Guatemala mit einem kuriosen Fall zu tun. In der EU wurde die Einfuhr von Textilien verboten, welche gesundheitssch&#228;dliche  Azofarben enthalten. In Guatemala hatten wir damals u.a. H&#228;ngematten und Hemden eingekauft. Lateinamerikanische Textilien sind meist sehr farbenfroh. Zum F&#228;rben der Garne hatten die Guatemalteken auf &#8220;deutsche Wertarbeit&#8221; gehofft und Farbe von einem gro&#223;en deutschen Farbenhersteller eingekauft. Dieser hatte wohl die Chance erkannt seine &#8220;verseuchten&#8221; Farben loszuwerden und nach Guatemala verkauft wo die Garne schlie&#223;lich gef&#228;rbt und verarbeitet wurden &#8211; dort wusste ja keiner was von dem Verbot geschweige denn der Gesundheitsgef&#228;hrdung. Die fertige Lieferung wurde dann in Deutschland vom Zoll gepr&#252;ft und wegen den Azohaltigen Stoffen aus dem Verkehr gezogen. Da gibt es sicherlich noch etliche &#228;hnliche Beispiele. Zumindest kam beim obigen Beispiel der M&#252;ll wieder ins Ursprungsland zur&#252;ck ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: JKE</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1375</link>
		<dc:creator>JKE</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 13:45:49 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem ist nicht NUR Aufkl&#228;rungsarbeit (&quot;Capacity Building&quot;), sondern dass die Produkte des t&#228;glichen Lebens aus den falschen (schlechten) Materialien bestehen.

Die Menschen waren ja fr&#252;her organischen Abfall gew&#246;hnt, haben dann alles in die Umwelt geworfen ohne weiter nachzudenken. Selbst wenn wir es jetzt erreichen, dass alle ihren M&#252;ll getrennt sammeln und irgendwo abgeben, besteht immer noch das Problem, dass der M&#252;ll existiert und verwertet (nicht &quot;entsorgt&quot;) werden muss. Ergo: nicht die Menschen m&#252;ssen ver&#228;ndert werden, sondern die Ausgangsprodukte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem ist nicht NUR Aufkl&#228;rungsarbeit (&#8220;Capacity Building&#8221;), sondern dass die Produkte des t&#228;glichen Lebens aus den falschen (schlechten) Materialien bestehen.</p>
<p>Die Menschen waren ja fr&#252;her organischen Abfall gew&#246;hnt, haben dann alles in die Umwelt geworfen ohne weiter nachzudenken. Selbst wenn wir es jetzt erreichen, dass alle ihren M&#252;ll getrennt sammeln und irgendwo abgeben, besteht immer noch das Problem, dass der M&#252;ll existiert und verwertet (nicht &#8220;entsorgt&#8221;) werden muss. Ergo: nicht die Menschen m&#252;ssen ver&#228;ndert werden, sondern die Ausgangsprodukte.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Herrling</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1374</link>
		<dc:creator>Michael Herrling</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 10:18:31 +0000</pubDate>
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		<description>@cgzed zu &quot;wie wir es gerne h&#228;tten&quot; - weder das eine noch das andere ist hier gemeint. Vielleicht etwas missverst&#228;ndlich formuliert. Damit war eigentlich eher gemeint, wie es die Umwelt bzw. wir alle (d.h. die Menschheit) es im Sinne der Umwelt gerne h&#228;tte. Das war jetzt nicht auf eine spezielle Nation oder was auch immer bezogen.
Es ging hier nur um den Punkt &quot;Umweltbewusstsein&quot; und da gibt es Aufkl&#228;rungsbedarf - nicht nur dort. Selbstverst&#228;ndlich ist es damit nicht getan und es sind da in Zukunft noch etliche andere Probleme zu l&#246;sen. Aber ein erh&#246;htes Bewusstsein in diesem Bereich w&#252;rde sich vermutlich auch positiv auf andere Lebensbereiche auswirken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@cgzed zu &#8220;wie wir es gerne h&#228;tten&#8221; &#8211; weder das eine noch das andere ist hier gemeint. Vielleicht etwas missverst&#228;ndlich formuliert. Damit war eigentlich eher gemeint, wie es die Umwelt bzw. wir alle (d.h. die Menschheit) es im Sinne der Umwelt gerne h&#228;tte. Das war jetzt nicht auf eine spezielle Nation oder was auch immer bezogen.<br />
Es ging hier nur um den Punkt &#8220;Umweltbewusstsein&#8221; und da gibt es Aufkl&#228;rungsbedarf &#8211; nicht nur dort. Selbstverst&#228;ndlich ist es damit nicht getan und es sind da in Zukunft noch etliche andere Probleme zu l&#246;sen. Aber ein erh&#246;htes Bewusstsein in diesem Bereich w&#252;rde sich vermutlich auch positiv auf andere Lebensbereiche auswirken.</p>
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	<item>
		<title>Von: Cedric Weber</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1371</link>
		<dc:creator>Cedric Weber</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 07:59:35 +0000</pubDate>
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		<description>Es geht an dieser Stelle mE weniger um die Tats&#228;chliche Umsetzung (&#252;bertriebener?) deutscher Standards bei der M&#252;llentsorgung, sondern einfach um die Basics zum Theme Umweltschutz die in jeder Volksschule vermittelt werden sollten. Nat&#252;rlich kann dieser junge man es sich nicht unser M&#252;llentsorgungssystem leisten, aber trotzdem verstehen das man die Umwelt schonen kann in dem man nicht einfach alles verbrennt sondern wiederverwendet. Nat&#252;rlich kann man manche Praktiken westlicher Firmen anprangern (und man sollte es ja auch), aber wen Interessiert es, wenn es  der dortigen Bev&#246;lkerung ***egal ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht an dieser Stelle mE weniger um die Tats&#228;chliche Umsetzung (&#252;bertriebener?) deutscher Standards bei der M&#252;llentsorgung, sondern einfach um die Basics zum Theme Umweltschutz die in jeder Volksschule vermittelt werden sollten. Nat&#252;rlich kann dieser junge man es sich nicht unser M&#252;llentsorgungssystem leisten, aber trotzdem verstehen das man die Umwelt schonen kann in dem man nicht einfach alles verbrennt sondern wiederverwendet. Nat&#252;rlich kann man manche Praktiken westlicher Firmen anprangern (und man sollte es ja auch), aber wen Interessiert es, wenn es  der dortigen Bev&#246;lkerung ***egal ist?</p>
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	<item>
		<title>Von: cgzed</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1370</link>
		<dc:creator>cgzed</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 07:09:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Grund daf&#252;r, dass es im Thema Umweltbewusstsein noch nicht soweit ist &quot;wie wir es gerne h&#228;tten&quot; (Was f&#252;r ein Kommentar: ist das einfache Arroganz oder nur Ignoranz?) ist wohl, dass es einfach eine solche Anzahl an anderen Problemen gibt, mit denen Menschen zu k&#228;mpfen haben, frag doch mal bitte den Einpacker bei Nakumat was er montalich verdient und wievel zum Leben &#252;brigbleibt - und wie w&#252;rden wir unseren M&#252;ll entsorgen bei einer solchen Finanzlage? Sicherlich ist es wichtig und auch vollkommen notwendig &#252;ber Umweltschutz nachzudenken und auch entsprechend zu handeln (sehr gut Harry. das mit den Stofftaschen) aber &quot;wir im Westen&quot; k&#246;nnen uns das auch leisten - komplett mit Entsorgungsystemen, bunten M&#252;lltonnen vor der T&#252;r f&#252;r die wir fleissig Entsorgungsgeld zahlen und alles Andere was zum System Umwelstschutz dazukommt. Es geh&#246;rt viel mehr dazu als &quot;denen nur unser Wissen beizubringen&quot; - auch wenn Schulung ein wichtiger Teil ist. Denken wir zum Beispiel an die Vertriebspraktiken westlicher Firmen die in Afrika t&#228;tig sind, wie sieht es dort mit Umwelstschutz, fairem Gehalt/Handel etc aus. ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Grund daf&#252;r, dass es im Thema Umweltbewusstsein noch nicht soweit ist &#8220;wie wir es gerne h&#228;tten&#8221; (Was f&#252;r ein Kommentar: ist das einfache Arroganz oder nur Ignoranz?) ist wohl, dass es einfach eine solche Anzahl an anderen Problemen gibt, mit denen Menschen zu k&#228;mpfen haben, frag doch mal bitte den Einpacker bei Nakumat was er montalich verdient und wievel zum Leben &#252;brigbleibt &#8211; und wie w&#252;rden wir unseren M&#252;ll entsorgen bei einer solchen Finanzlage? Sicherlich ist es wichtig und auch vollkommen notwendig &#252;ber Umweltschutz nachzudenken und auch entsprechend zu handeln (sehr gut Harry. das mit den Stofftaschen) aber &#8220;wir im Westen&#8221; k&#246;nnen uns das auch leisten &#8211; komplett mit Entsorgungsystemen, bunten M&#252;lltonnen vor der T&#252;r f&#252;r die wir fleissig Entsorgungsgeld zahlen und alles Andere was zum System Umwelstschutz dazukommt. Es geh&#246;rt viel mehr dazu als &#8220;denen nur unser Wissen beizubringen&#8221; &#8211; auch wenn Schulung ein wichtiger Teil ist. Denken wir zum Beispiel an die Vertriebspraktiken westlicher Firmen die in Afrika t&#228;tig sind, wie sieht es dort mit Umwelstschutz, fairem Gehalt/Handel etc aus. &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: mzeecedric</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1373</link>
		<dc:creator>mzeecedric</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 12:54:03 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn man dort lebt, sollte man lernen dar&#252;ber zu schmunzeln, denke ich. Das bedeutet nat&#252;rlich nicht, dass man das Thema Umweltschutz ignorieren sollte, nein im Gegegenteil. Leider wird das Thema in der Schulen bisher sehr stiefm&#252;tterlich behandelt. &lt;a href=&quot;http://thenesthome.com&quot;&gt;Marlies&lt;/a&gt; ist derzeit in einem Projekt involviert, in dem es genau um diese Aufkl&#228;rungsarbeit geht. Ich bin gespannt wann es davon zu lesen gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man dort lebt, sollte man lernen dar&#252;ber zu schmunzeln, denke ich. Das bedeutet nat&#252;rlich nicht, dass man das Thema Umweltschutz ignorieren sollte, nein im Gegegenteil. Leider wird das Thema in der Schulen bisher sehr stiefm&#252;tterlich behandelt. <a href="http://thenesthome.com" class="liexternal">Marlies</a> ist derzeit in einem Projekt involviert, in dem es genau um diese Aufkl&#228;rungsarbeit geht. Ich bin gespannt wann es davon zu lesen gibt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Herrling</title>
		<link>http://m.zung.us/2007/08/12/ankedoten-aus-afrika/comment-page-1/#comment-1372</link>
		<dc:creator>Michael Herrling</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 06:51:04 +0000</pubDate>
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		<description>Zun&#228;chst k&#246;nnte man &#252;ber diese Situation schmunzeln, aber lustig ist dies eigentlich nicht. Vor meiner Selbstst&#228;ndigkeit, war ich l&#228;ngere Zeit &quot;im Auftrag des Fairen Handels&quot; unterwegs und habe auf fr&#252;heren Reisen - auch in Nairobi - solche Situationen immer wieder erlebt. Leider ist das Umweltbewusstsein bei Einigen dort noch nicht so ausgepr&#228;gt, wie wir es gerne h&#228;tten. Da gibt es noch erheblichen Schulungsbedarf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst k&#246;nnte man &#252;ber diese Situation schmunzeln, aber lustig ist dies eigentlich nicht. Vor meiner Selbstst&#228;ndigkeit, war ich l&#228;ngere Zeit &#8220;im Auftrag des Fairen Handels&#8221; unterwegs und habe auf fr&#252;heren Reisen &#8211; auch in Nairobi &#8211; solche Situationen immer wieder erlebt. Leider ist das Umweltbewusstsein bei Einigen dort noch nicht so ausgepr&#228;gt, wie wir es gerne h&#228;tten. Da gibt es noch erheblichen Schulungsbedarf.</p>
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	</item>
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