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Bildschirm auch mit älteren MacBooks mit Airplay übertragen

AirParrot Optionen

Seit OS X Mountain Lion ist es möglich, den gesamten Bildschirm eines Apple Rechners auf das Apple TV 2 & 3 zu übertragen. Dies ist eine sehr praktische Funktion, um z.B. Bilder, Präsentationen oder anderes spontan und drahtlos zu übertragen. Leider ist dies von Apple nur für folgende Hardware freigegeben:

  • iMac (ab Mitte 2011)
  • Mac mini (ab Mitte 2011)
  • MacBook Air (ab Mitte 2011)
  • MacBook Pro (ab Anfang 2011)

Für ältere Modelle und Betriebssysteme (ab OS X 10.6) gibt es als Alternative die App AirParrot. Diese ermöglicht Inhalte an das Apple TV oder auch andere Monitore zu übertragen. Natürlich werden auch Audio und Video übertragen. Aktuell ist die App noch bis 16. Nov 2012 im Angebot und um 20% auf 7,99 USD reduziert, weshalb ich gleich mal unser 2009er MacBook Pro damit ausgestattet habe.

Die App ist außerdem für Windows (ab Win XP) erhältlich.

(via Apple TV Hacks)

Noch mehr Alternativen zum Finder …

Erst letzte Woche habe ich nach Finder-Alternativen gesucht und muCommander installiert. Christoph hat mir außerdem TotalFinder empfohlen (18 USD) der auch einen echt guten Eindruck macht. Und gerade stolpere ich noch über ForkLift – ein Dateimanager der sich optisch schön am Finder orientiert – aktuell im Angebot für 0,79 EUR (statt ca. 24 EUR) im Appstore. Gekauft.

The most advanced file manager and FTP/SFTP/Amazon S3/WEBDav client for Mac OS X (10.7 +).

Neben der zweispaltigen Ansicht bringt ForkLift natürlich viele Funktionen wie SFTP, FTP,WebDAV etc., direktes Bearbeiten von entfernten Dateien mit definiertem Editor, Synchronisation von Verzeichnissen, Tastaturbefehle (alternativ Finder oder commander) usw.  Auf den ersten Blick und nach kurzem Test für die aktuellen 0,79 EUR eine absolute Empfehlung!

via caschy

muCommander, der bessere Finder?

Apple hat tolle und innovative Produkte und manchmal auch gute und innovative Software, aber OS X gehört IMHO nicht dazu. Nicht das ich Windows favorisieren würde, nein – da ist die UNIX Basis von OS X schon besser. Viele innovative Bedienkonzepte fallen scheinbar der Eigenwilligkeit von Apple zum Opfer.

Deshalb war ich aktuell auf der Suche nach einer Alternative zum Finder, dem “Datei-Explorer” von Apple. Sicher ist der Finder für 80 oder 90% der Nutzung ausreichend. Mir fehlt aber immer wieder eine zweispaltige Ansicht um einfacher per Drag und Drop Dateien zu reorganisieren.

Sehr gelungen sieht der Pathfinder aus. Mir gefällt vor allem die direkte Integration in den Finder und Funktionen wie Tabs und zweispaltige Ansicht oder auch der “Drop Stack”. Viel mehr vermisse ich aktuell am Finder nicht, doch Pathfinder liefert noch sehr viel mehr an Features. Bei Interesse sollte man sich die Screencasts ansehen. Für die zwei oder drei vermissten Funktionen, die ich eigentlich als Standard wünsche, wollte ich allerdings keine 40 USD ausgeben.

Eine Alternative dazu ist der kostenlose muCommander, ein Dateimanager mit der vom Norton- oder Midnight Commander gewohnten zweispaltigen Ansicht. Ich habe sowohl die Version 0.8.5 als auch den aktuellen “Nightly Build” Version 0.9.0 ohne Probleme installiert. Einzig einen Hinweis zur anfangs nervenden Abfrage der Netzwerkverbindungen bei aktiver OS X Firewall sollte man in der Readme lesen:

Mac OS X: “Do you want the application “muCommander.app” to accept incoming network connections?” dialog keeps popping
up on startup even if the dialog has been previously accepted (ticket #339). This dialog can be suppressed by
disabling ‘Bonjour’ support in the muCommander preferences.

Also erstmal im muCommander die Unterstützung für Bonjour deaktivieren.

Was mir evtl. schon gereicht hätte, wäre eine Möglichkeit zwei Finder-Fenster schön nebeneinander zu platzieren – quasi eine Erweiterung der kürzlich vorgestellten App RightZoom. Vielleicht hat jmd. dazu einen Tipp?

Macbook Pro / Air mit OS X 10.6 auf Auslieferungszustand zurücksetzen

Im Auslieferungszustand wird man unter OS X 10.6 von einem Willkommens-Video begrüßt und kann im Anschluss daran grundlegende erste Einstellungen setzen und den eigenen Benutzer anlegen.

Für den Verkauf wollte ich dem folgenden Besitzer ebenfalls diesen Komfort bieten und nach der Neuinstallation von Betriebssystem und Software (iLife) den angelegten Dummy-Benutzer entfernen. Für OS X 10.6 (Snow Leopard) klappt das mit folgenden Schritten:

1. Löschen der Daten und Neuinstallation

  • Installations DVD einlegen und das MacBook neustarten. Dabei die ALT-Taste gedrückt halten, bis als Bootoption die DVD erscheint. Von der DVD starten.
  • Nicht sofort die Installation starten, sondern zuerst unter Dienstprogramme das Festplatten-Dienstprogramm starten und damit die Partition “Macintosh HD” löschen.
  • Jetzt die Installation von OS X durchführen.
  • Beim Neustart des System muss nun ein Benutzer angelegt werden. Ich habe einen dummy-Benutzer angelegt
  • Nun kann die weitere Software von der mitgelieferten DVD installiert werden und das System ggfs. aktualisiert werden.

2. root-Benutzer aktivieren und System zurücksetzen

  • Das System erneut von der Installations-DVD booten (ALT gedrückt halten)
  • Unter Dienstprogramme Kennwörter zurücksetzen…  starten und dort unter Macintosh HD den System Administrator (root) auswählen und ein Kennwort setzen.
  • Das System erneut starten und dabei die Tasten CMD + S gedrückt halten um den single-user mode zu starten.
  • Jetzt über die Konsole folgende Befehle ausführen um (in diesem Beispiel den Benutzer “dummy” zu löschen und die Initialisierungsroutine zurückzusetzen:
    • /sbin/mount -uw /
    • cd /var/db/dslocal/nodes/Default/users/
    • rm dummy.plist
    • rm -rf /Users/dummy
    • rm /var/db/.AppleSetupDone
    • halt
  • Nun den root-Benutzer auf Standardeinstellungen zurücksetzen, indem nochmals von DVD gestartet und über das Dienstprogramm Kennwörter zurücksetzen… der root-Benutzer zurückgesetzt wird.
  • Beim Neustart sollte nun das Willkommens-Video erscheinen. Nach dem Video mit CMD+Q abbrechen und System stoppen.

Eine Alternative (die ich nicht getestet habe) könnte sein, nach dem ersten Neustart nach der Installation abzubrechen und erneut wie beschrieben von der Installations-DVD zu booten. Dort den root-Benutzer aktivieren und dann mit CMD + S in den Single-User-Mode booten und die weitere Software installieren. Danach den root-Benutzer zurücksetzen – könnte funktionieren… hat es jmd. getestet?

Das ganze sollte auch für OS X Lion 10.7 funktionieren, siehe Stackexchange.

 

OS X Anwendungen im Vollbildmodus

Wirklich nervig als früherer Windows- und passiver Linux-Anwender ist das Verhalten der Fenster von OS X. Ich weiß, dass die Fenster mit dem grünen Button immer auf die “optimale” Größe gebracht werden, aber diese optimale Größe ist es aus meiner Sicht oft nicht. Selbst nach nun zwei Jahren Nutzung von OS X nervt es immer wieder. Wunderlich, dass ich erst jetzt (per Zufall) eine Anwendung installiert habe, die Fenster über die gesamte Bildschirmfläche vergrößert. RightZoom. Funktioniert auch problemlos unter OS X Lion. Außerdem kann man schön definieren welche Anwendungen das Verhalten ändern sollen. Endlich kein rumziehen an den Anwendungen mehr, nur um Vollbild zu erhalten.

Eine gute Zusammenstellung an OS X Tipps und Apps findet man bei Lifehacker.

Verzeichnisse synchronisieren mit Synkron

Es gibt sicher viele Möglichkeiten Verzeichnisse zu synchronisieren. Unter OS X kann man es einerseits direkt über das Terminal mit rsync erledigen, oder auch per Automator ein entsprechendes Skript erstellen. Alternativ gibt es arRsync – eine grafische Benutzeroberfläche für rsync die ich auch empfehlen kann.

Wenn man zwei oder mehr Verzeichnisse synchron halten, will lernt man von der Time Machine, dass automatische und häufige Synchronisation ein wichtiger Bestandteil sind. Nur wenn alles ohne Zutun unauffällig im Hintergrund läuft wird es wohl auf Dauer funktionieren. Synkron ist ein kleines Tool, dass neben der Synchronisation auch einen Aufgabenplaner enthält. Es ist schlank und enthält alle wichtigen Funktionen. Zum schnellen Einstieg empfiehlt sich das Video-Tutorial.

Außerdem ist Synkron unter OS X, Linux und Windows verfügbar. Ich verwende es um Bilder und Musik zwischen meinen Rechnern und dem Synology NAS zu synchronisieren – stündlich. Wenn sich nichts geändert hat sind es nur ein paar Sekunden die das Programm im Hintergrund benötigt.

Die Synchronisation von iTunes-Mediatheken ist ein Thema über das viel im Netz zu lesen ist, eine wirklich schmerzfreie Lösung konnte ich nicht finden. iCloud bzw. konkret iTunes Match  wäre wohl eine solche Lösung – auch für schon vorhandene Musik – aber darauf wird man in Deutschland noch länger warten müssen als ich ohne auskommen möchte. Aktuell scheint mir Tune-Instructor (nur OS X) ein sehr gutes Tool, um die iTunes-Mediathek über neue Inhalte zu informieren. Dies kann allerdings nur manuell durchgeführt werden und nicht über einen Aufgabenplaner. Zum Hintergrund: iTunes erkennt nicht automatisch wenn Inhalte aus der Mediathek hinzugefüht, gelöscht oder verändert wurden. Dies ist allerdings bei der Synchronisation der Dateien immer der Fall. Tune-Instructor aktualisiert die Mediathek entsprechend. Tune-Instructor hat noch einige nette Eigenschaften und lohnt sich damit doppelt.

Ich bin gespannt wie lange diese halbautomatische Lösung funktioniert. Vielleicht wird das alles ja bald von iCloud abgelöst?

 

 

OS X: AFP Laufwerke automatisch verbinden

Leider findet man die einfachen Lösungen oft nicht auf Anhieb, wie z.B. diese schnelle Möglichkeit AFP Freigaben vom NAS-Laufwerk direkt beim Systemstart von OS X zu verbinden (mounten).

Normalerweise sind die Freigaben (Shares) nicht direkt beim Systemstart verbunden, sondern werden erst beim Klick im Finder gemountet. Wer z.B. Fotos oder Musik auf ein NAS-Laufwerk ausgelagert hat, muss diese Verzeichnisse verbinden, bevor die ensprechenden Programme (wie z.B. iTunes) darauf zugreifen, sonst werden die Daten nicht gefunden.

Wenn man googelt findet man sehr schnell aufwendige Anleitungen per Automator oder Terminal (wie z.B. diesen Artikel) oder diverse Free- und Shareware Tools dafür. Dabei geht es einfach direkt über die Systemsteuerung:

Unter “Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen” den eigenen Benutzer auswählen und dort “Anmeldeobjekte” anzeigen. Dann mit dem “+” im folgenden Dialogfeld den Pfad zum gewünschten AFP Verzeichnis wählen und “Hinzufügen”. Bei Badarf wiederholen, wenn weitere Verzeichnisse beim Login des Benutzers verbunden werden sollen.

(via sonoya.com)

Macbook Pro per SSD beschleunigen

Wer sich und seinem Rechner beim Arbeiten etwas gutes tun möchte, sollte eine super schnelle SSD Festplatte einbauen. An den meisten Rechnern ist aktuell die größte Geschwindigkeits-Bremse die Festplatte. Eine SSD ermöglicht ein vervielfachen der Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Da SSD Festplatten relativ teuer sind (Preis/GB), lohnt es sich evtl. System und Programme auf die schnelle SSD auszulagern und die Daten bewährt und sicher auf der langsameren HDD zu belassen. Für das Macbook Pro gibt es ein schönes Einbaukit von Hardwrk, mit dem die normale Festplatte weiter verwendet werden kann und das DVD-Laufwerk durch die SSD ersetzt wird.

Ich habe mich für die Crucial CT128M4SSD2 128GB entschieden und dazu das Kit von hardwrk gekauft. Damit hat man alle benötigten Teile. Der Einbau ist mit Hilfe der hardwrk-Einbauanleitung schnell erledigt. Für die Wiederherstellung des Betriebssystems benötigt man ein aktuelles Timemachine Backup. Auch diese Schritte sind gut in der Migrationsanleitung beschrieben.

Als erstes sollte man die aktuelle Firmware von Ende August 2011 in der Version 009 für die Crucial m4 SSD aufspielen. Dies bringt wohl nochmals einiges an Geschwindigkeit. Einfach die PDF-Anleitung ausdrucken und befolgen.

TRIM wird viel und dazu kontrovers diskutiert. Damit wird der SSD “mitgeteilt” welche Bereiche gelöscht wurden und damit wieder als ungenutzt markiert werden können. Dies erhöht die Lebensdauer und die Zugriffsgeschwindigkeiten (Details siehe Wikipedia). Windows 7 unterstützt TRIM. Seit OSX Lion wurde TRIM von Apple eingebaut, allerdings nur für von Apple verbaute SSDs. Aktuelle SSD Festplatten verfügen meist über eine gute Garbage Collection – womit die TRIM Funktion nicht mehr so wichtig ist:

Praxistests zeigen, dass durch weiter verbesserte Firmware seit 2010 TRIM keinen messbaren Leistungsvorteil mehr bringt. Die laufwerksinterne Garbage Collection ist mittlerweile leistungsfähig genug. Somit sind keine manuellen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit mehr nötig. (Quelle Wikipedia)

Mit meiner Crucial SSD verzichte ich aktuell auf TRIM, da auch dort die Garbage Collection vorhanden ist. hardwrk empfiehlt einfach auf eine SSD mit Garbage Collection zu setzen. Für Mac gibt es aktuell den Trim Enabler – welcher allerdings aktuell an dieser Stelle sehr kritisch beurteilt und diskutiert wird. Hier noch ein zwei Artikel dazu.

Die Crucial m4 scheint aktuell jedenfalls rundum eine gute Empfehlung zu sein, wenn man die Kaufempfehlung liest.

 

Fazit: Das Leben wird schneller mit der SSD, mutmaßlich aber auch das Sterben. In jedem Fall sollte man aktuelle Backups seines Systems haben, ob mit der alten HDD oder einer schnellen SSD. Der Geschwindigkeitsgewinn ist enorm und es lohnt sich sich jedenfalls schon deswegen! Hier noch ein nettes Zitat:

Solid state hard drives fail. A lot. And not just any fail. I’m talking about catastrophic, oh-my-God-what-just-happened-to-all-my-data instant gigafail.

Solid state hard drives are so freaking amazing performance wise, and the experience you will have with them is so transformative, that I don’t even care if they fail every 12 months on average! I can’t imagine using a computer without a SSD any more… (Jeff Atwood, coding horror)

Fritzbox 6360 Cable Probleme mit WLAN

Kürzlich habe ich von KabelBW eine neue Fritzbox 6360 erhalten, um an meinem ISDN-Anschluß den “Darth Vader Effekt” loszuwerden. Mit meiner alten Fritzbox 7170 war ich bisher immer zufrieden und hatte nie Probleme. Die 6360 macht bei mir Probleme im Zusammenhang mit WLAN Verbindungen vom Mac aus (sowohl bisher mit OS X 10.6 Snow Leopard als auch aktuell mit OS X 10.7 Lion). Trotz scheinbar sehr signalstarker WLAN-Verbindung gibt es Paketverluste via WLAN – allerdings nur am iPhone und Macbook. Mein ASUS Rechner hat scheinbar keine Probleme.

Die Fehler ließen sich bisher auch nicht durch manuelles Anpassen des Funkkanals oder WLAN-Standards verhindern.

Eine einfache Möglichkeit die Paketverluste nachzuweisen ist mit einem PING.Mit folgendem Befehl via Terminal schreibt man die Ergebnisse gleichzeitig in eine Logdatei:

ping 192.168.178.1 > ~/Desktop/ping.log

Bei mir mit bis zu 37,7% Paketverlust:

--- 192.168.178.1 ping statistics ---
861 packets transmitted, 536 packets received, 37.7% packet loss
round-trip min/avg/max/stddev = 1.478/3.167/102.242/4.418 ms

Nach einigen Tagen erhielt ich vom AVM-Support eine Bestätigung der Probleme:

Aus einer entwicklungsnahen Abteilung habe ich erfahren, dass sich die WLAN-Stabilität mit dem kommenden Firmware-Update verbessern wird. Wann dieses Update aber bereit steht, entscheidet der Kabelanbieter, so dass wir unsererseits Ihnen leider keinen Termin für das Release nennen können. Bitte wenden Sie sich im dringenden Bedarfsfall direkt an den Anbieter.

Die Updates der Firmware werden direkt von KabelBW eingespielt bzw. bereitgestellt. Aktuelle Firmware-Version meiner 6360 ist 85.04.90-19562. Die Hotline von KabelBW hat mir zugesichert, sich aktiv darum zu kümmern. Es gibt wohl auch schon länger Probleme damit wie z.B. in diesem Artikel erwähnt. Ich bin gespannt, bis wann auf meiner FB eine neuere Firmware zu finden ist und werde berichten.

Timemachine mit Buffalo NAS unter Lion

Das aktuelle OS-X Betriebssystem Lion verdirbt vielen NAS-Benutzern den Spaß. Apple verlangt mit dem aktuellen Lion Release die Version 2.2. von NetAFP Netatalk. Beim Versuch einer Verbindung zum NAS (bei mir eine Buffalo Linkstation Pro Duo, LS-WTGL/R1-V3 F/W 3.09) erhält man folgende Meldung:

“There was a problem connecting to the server” The version of the server you are trying to connect to is not supported (…)

Details bei Macwelt:

Kein von Macwelt bisher getestetes Netzlaufwerk erfüllt komplett diese Spezifikationen, da die Hersteller Open-Source-Versionen von AFP verwenden, die nicht alle erforderlichen Funktionen beinhalten. Bisher stellte dies aber kein Problem dar, da Time Machine trotzdem mit den Laufwerken zusammengearbeitet und nur eine Warnung in die Log-Datei geschrieben hat.

Um auf NAS-Laufwerke mit bestehender Firmware weiterhin zugreifen zu können benötigt man einen Workarround den man bei Alexander Wilde findet. Time Machine verweigert aber weiterhin den Zugriff, womit keine Backups möglich sind. In diesem Fall muss man wohl auf ein Update der Firmware vom Hersteller warten.

Folgende Befehle müssen über das Terminal abgesetzt werden:

sudo chmod o+w /Library/Preferences 

defaults write /Library/Preferences/com.apple.AppleShareClient afp_host_prefs_version -int 1

Danach muss der Computer neu gestartet werden. In Finder versucht man nun ein AFP Laufwerk zu verbinden (CMD + K oder klick auf den bisherige NAS-Verbindung). Das Funktioniert noch nicht, allerdings wird dabei eine benötigte Konfigurationsdatei angelegt. Nun gibt man einen weiteren Befehl im Terminal ein:

sudo defaults write /Library/Preferences/com.apple.AppleShareClient afp_disabled_uams -array “Cleartxt Passwrd” “MS2.0″ “2-Way Randnum exchange” 

sudo chmod o-w /Library/Preferences

Nach einem weiteren Neustart des Computers kann man auf die NAS-Laufwerke zugreifen.

Um das ganze wieder rückgängig zu machen verwendet  man folgenden Befehl im Terminal:

sudo defaults write /Library/Preferences/com.apple.AppleShareClient afp_disabled_uams -array-add “DHCAST128″

Bisher habe ich noch kein Update für die Buffalo Linkstation Pro Duo entdeckt, lediglich diesen Forenbeitrag der Belegt, dass viele betroffen sind.

Update 26.07.2011

Hier gibt es einen unschönen Workarround um Backups mit der Timemachine zu erstellen. Dabei wird die alte Timemachine-App von Snow Leopard kopiert. Ich habe das nicht getestet. Inzwischen habe ich aber auch erste Updates auf den Support-Seiten gesehen, die evtl. den Fehler beheben,