Apple TV

Die Tage habe ich mir ein Apple TV geordert, trotz eher mageren Rezensionen und ebensolchen Features. Was das Apple TV für mich doch einigermaßen attraktiv macht, ist 1) der Preis ist mit 119,- EUR überschaubar  2) es ist ein Apple Produkt und funktioniert idR erst mal einfach. Auspacken, anschließen, tut.

Das Wohnzimmer Setup:

Samsung HT-C5500 Heimkinosystem. Aus Platzgründen habe ich keinen großen Receiver gekauft. Die beste Preis-/Leistungsoption schien mir dieses Heimkinosystem zu sein. Immerhin hat es zwei HDMI-Eingänge. Eigentlich sinnvoll wären wohl eher 3-4 Eingänge und zwei Ausgänge. Das ist aber aktuell als Receiver eher selten und teuer. Dazu habe ich diesen WLAN-Stick von Hama bestellt. Er ist wesentlich billiger, als das original Samsung Zubehör und soll funktionieren. Ich habe es noch nicht getestet.

Beamer von Acer H5350 und ein normaler 19′ TFT-Monitor von Asus. Der Monitor hat allerdings keinen HDMI-Eingang, weshalb wohl auch die Benutzeroberfläche und Konfiguration vom Samsung Heimkinosystem nicht angezeigt wird. Das Apple TV kommt mit dem TFT klar. Für den TFT Monitor verwende ich aktuell einen HDMI > DVI Adapter. Langfristig ist an dieser Stelle ein Monitor mit HDMI Eingang notwendig.

Zubehör: Perfekt funktioniert der HDMI Splitter von Viforo. Damit kann ich den einen HDMI-Ausgang auf Beamer und TFT-Monitor gleichzeitig ausgeben. Leider wird ein kleines Netzteil benötigt, also wieder etwas Kabelsalat. Außerdem habe ich noch einen automatischen HDMI Umschalter von Vivanco herumliegen. Mehrere Eingangssignale lassen sich damit schmerzfrei umschalten und er erkennt auch automatisch den aktiven Anschluss. Derzeit reichen mir aber die zwei Eingänge aus. Sinnvoll sind auch möglichst kurze HDMI Kabel. Kürzer als 0,5m habe ich aber nicht entdeckt.

Als keinen “Server” verwende ich die Eee Box B206 von Asus. Wichtig, sie hat einen HDMI Ausgang. Allerdings waren meine Versuche darauf irgend ein Linux stabil zu betreiben nicht wirklich erfolgreich. Die Umsetzung einiger Details. z.B. die korrekte Konfiguration der Fernbedienung, wurde mir schnell zu aufwändig. XMBC und Boxee erfüllen bisher meine Erwartungen nicht. Insbesondere fehlen die Möglichkeit Musik in einer Playlist zu speichern oder eine Queue während der Wiedergabe zu befüllen. Simples abspielen nach Album und Interpret ist nicht zeitgemäß. Eine Abspiel-Queue ist bei Boxee aktuell nur für Youtube-Videos vorgesehen. Wirklich besser funktioniert es aber unter dem mitgelieferten WinXP auch nicht, aber immerhin kann man dann iTunes installieren. Inzwischen dient die Eee Box leider nur noch als “iTunes Server” auf den das Apple TV zugreift.

Apple TV

Zur Zeit nutze ich das Apple TV hauptsächlich um Musik von meiner EEE Box im Büro zu streamen. Vorraussetzung dafür ist ein PC oder Laptop mit laufendem iTunes. Über die Funktion Privatfreigabe, kann man damit auf die iTunes-Mediathek zugreifen. Direkt von einem NAS-Laufwerk kann man dagegen leider nicht Streamen.

Seit dem letzten Update ist außerdem Airplay vorhanden. Damit lassen sich z.B. Bilder und Musik direkt von iTunes oder einem iPhone / iPad auf das Apple TV streamen. Details zu Airplay in diesem Youtube-Video.

Ich gehe davon aus, dass es in Zukunft noch weitere Funktionen für das Apple TV geben wird. Einerseits ist die Hacker-Community schon sehr aktiv. Wie auch beim iPhone gibt es einen Jailbreak, mit dem sich (zukünftig) weitere Apps installieren lassen. Dies könnte z.B. ein Last.fm Player sein, oder eben die Anbindung von Netzlaufwerken, ohne über den iTunes Umweg gehen zu müssen. Die Grundlage des Apple TV ist iOS, womit potentiell auch die iPad / iPhone Apps denkbar sind. Damit ist ein Appstore-Konzept auch für das Apple TV denkbar und wird auch hoffentlich in naher Zukunft umgesetzt. Bleibt zu hoffen, das damit viel mehr möglich wird.

Kino via iTunes

Eines der komfortabelsten Features ist die über den iTunes-Store integrierte Online-Videothek. Filme können damit direkt via Apple TV gekauft und kurze Zeit später angeshen werden. Mit meiner 25Mbit KabelBW Verbindung sind die Filme meist sofort zum anschauen bereit. Filme in SD-Qualität bekommt man ab 2,99 EUR, HD-Qualität ab 3,99 EUR. Ich empfinde aktuell SD als ausreichend gut. Preislich befindet sich das ganze aus meiner Sicht damit am oberen Limit, jedenfalls wenn man Aufand und Kosten des Konzeptes mit einer normalen Videothek vergleicht.

Was offen bleibt

Außerdem höre ich regelmäßig Poscasts. Leider ist man dabei auf die in iTunes verfügbaren Podcasts und Medien eingeschränkt. Herrlich wäre natürlich sonstige Inhalte aus dem Web oder einer Mediathek abspielen zu können.

Schmerzlich ist, dass ich ebenfalls keinen weg gefunden habe, Musik einer spontanen Abspielliste hinzuzufügen. Es scheint mir unvorstellbar, dass dies wohl niemand benötigt. Ich würde mich gerne kurz durch meine Mediathek klicken und Intepreten, Alben oder einzelne Songs die ich in der nächsten Zeit hören möchte zu einer Abspielliste hinzuzufügen. Einzige Möglichkeit die mir AppleTV bietet ist das starten einer Genius-Zusammenstellung auf Basis eines Songs. Eigentlich würde ich diese Funktion auch über Sämtliche Inhalte hinweg wünschen. Warum nicht schon während des Podcast definieren, welcher Podcast als nächstes läuft oder mit welchem Film oder Album es weitergehen soll?

Der erste Einstieg in das Apple TV ist simpel und intuitiv möglich. Nach kurzem experimentieren mit der Remote hat man die viele Funktionen entdeckt. Mehr als ein kurzes Pamphlet wird auch nicht mitgeliefert. Allerdings sind manche Möglichkeiten nicht so direkt auffindbar. Deshalb lohnt sich auch ein Blick ins Online-Handbuch.

The Butterfly Circus

The Butterfly Circus ist ein beeindruckender Kurzfilm, der mir über einen Link zu Nick Vujicic aufgefallen ist. Der Film ist außerdem Gewinner des Kurzfilmwettbewerb von The Doorpost Film Project zum Thema Hoffnung. Definitiv wie beschrieben ein “atemberaubendes Meisterwerk von Regisseur Joshua Weigel”. Auf Youtube in zwei 10min Teilen zu sehen:

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Rinderherden und Gauchos

T hat ein neues Projekt am Start, Hopf. Zum Auftakt gibt es am 26.02.10 Fotografien von David Maupilé und Musik von Frère de Song in der Wache 23 in Ludwigsburg. Beginn ist ab 19.00h. Ich werde dort sein. Man sagt es könnte voll werden. Weitere Termine für die Fotoausstellung sind Sa. 27., So. 28., Sa. 06.03. und So. 07.03. jeweils 16.00 – 19.00h.

Argentinien ist einer der größten Fleischproduzenten der Erde. Bei den großen Rinderherden leben und arbeiten die Gauchos. Die Wache 23 zeigt vom 26.2. bis 7.3. dieses Leben der letzten Cowboys.

Lassos, zerissene Hosen, Rinder – der Alltag der argentinische Gauchos ist einfach und hart zugleich. In der Weite Argentiniens kümmern sie sich tagein tagaus um die Rinderherden. Der Fotograf David Maupile hat sie 2009 besucht und fotografiert. Auf den Bildern sehen wir wettergegerbte Männer im Kampf die Rinder zu zähmen. In seinen schwarz – weiß Fotografien wagt der Fotograf, der für Magazine wie Stern, Geo und die Zeit arbeitet, einen intimen Blick auf eine uns unbekannte Wirklichkeit.

In der Wache 23 werden 18 seiner Bilder in einer kleinen Ausstellung gezeigt. Die Wache 23 liegt in einer alten Kaserne in der Alt – Württemberg – Allee. Früher wurden in den Räumen gefangene Soldaten diszipliniert. Heute wird sie für allerlei Kulturveranstaltungen genutzt. Die Ausstellung mit dem im Kreis Ludwigsburg aufgewachsenen und heute in Hamburg lebenden Fotografen geht auf die Hopf – Initiative zurück. Die vier Ludwigsburger von Hopf ergänzen die Ausstellung mit dem Musiker Frere de Song. Am 26.2. ab 19 Uhr wird er die Eröffnung mit seiner Portion gezupfter Melancholie bereichern.

Eine Bewegende Marketing Lektion

Bewegender Kurzfilm Historia de un letrero von Alonso Alvarez Barreda, wama films. Viel zu oft vergessen wir was wir eigentlich haben und wie dankbar wir sein sollten!

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FROH!

froh_presse_logo_miniSchon vor drei Wochen kam es an, das neue FROH! Magazin. Aufmerksam bin ich darauf durch eine nette E-Mail von Michael geworden (ja, manchmal Funktioniert auf so was ;-)).  Ich bin kein schneller Leser, aber zum schnellen Scannen ist das FROH! Magazin auch nicht gemacht. Es füllt anspruchsvoll die “schönen Tage des Jahres”, gemütlich bei Kaffee oder Tee auf dem Sofa. Etwas Zeit sollte amn schon mitbringen für die ~80 Seiten. FROH! beschreibt sich selbst als Gesellschaftsmagazin mit Artikeln aus Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und nachhaltigen Lebenskonzepten. Es ist gleichzeitig sehr hochwertig, nachhaltig ökologisch produziert, alternativ und kreativ gestaltet und absolut werbe-frei. Das Thema Wenden zieht sich durch das ganze erste Heft und regt immer wieder zum Nachdenken an. FROH! ist kein “christliches Magazin” im eigentlichen Sinn und das ist gut so. Hier eine Aussage von Michael Schmid die mir gefällt und meiner Meinung nach trifft:

Außerdem hat “Froh!”" einen christlichen Hintergrund. Das tragen wir zwar nicht vor uns her, es ist aber ein wichtiger Motor und eine Perspektive, die immer mitschwingt. Unsere Sicht der Menschen und der Gesellschaft ist von diesem Blickwinkel berührt. Wir sehen nicht die Defizite sondern die Potenziale. Im Unterschied zu anderen Gesellschaftsmagazinen verzichten wir bewusst auf Werbung und versuchen ein breites Spektrum des jeweiligen Themas abzudecken. Unsere Beiträge aus Kultur, Gesellschaft, Theologie und nachhaltigen Lebenskonzepten sollen einen weiten und vielschichtigen Blickwinkel einnehmen. (Aus dem Interview mit Micheal Schmid bei Utopia)

Wer möchte kann sich auf der Website informieren und natürlich ordern. Hier bekommt man einen Eindruck über den Inhalt und kann ein paar Seiten durchblättern:

Songwriting im Ländle, Florian Ostertag

Das neue Album The Constant Search von Florian Ostertag ist echt klasse, Empfehlung!  Ich hab’s mir als MP3 bei Amazon gekauft, wer legt denn schon noch CD’s ein – außer in ganz sentimentalen Momenten? Aber vielleicht wäre dann an dieser Stelle auch die CD ganz gut… Als Appetizer hier das Video zur Single I Don’t Know What To Say.

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Es gibt auch noch weitere Videos, z.B. von der TVnoir Musik-Talk-Show in Berlin.

3x Musik

Hier drei unterschiedliche Musikvideos die mir in den letzten Tagen untergekommen sind, Daniel Benjamin mit Escape! vom neuen Album “There’s A Monster Under Your Deathbed”, Mzungu Kichaa mit Bongo Flava (singt auf Swahili und ist wohl ein Pflichtpost auf m.zung.us) und Jörg Baton mit einem fantastisch animierten Video zu “I’ll kill her” von Soko.

Viel Spaß: Continue reading

Freakstock 2009 – Schnappschüsse

Das neue Gelände und das vielseitige Programm boten eine schöne Spielwiese für Fotografen. Ich hab immer wieder meine Kamera vermisst. Immerhin habe ich zwischendurch ein paar Knipser mit dem iPhone gewagt, in entsprechender Qualität eben…