Wer am Mac lokal den iCal Kalender bevorzugt und trotzdem nicht auf den Google-Kalender mobil verzischten möchte kann beide Synchronisieren. Dazu über die Einstellungen bei iCal unter Accounts einen neuen CalDAV Account hinzufügen. Als Benutzername die komplette E-Mailadresse eintragen, das dazugehörige Passwort natürlich und als Serveradresse folgenden Pfad (mit der eigenen E-Mailadresse natürlich):
https://www.google.com/calendar/dav/YOUREMAIL@DOMAIN.COM/user
Außerdem sollte man seine eigene E-Mailadresse im lokalen Adressbuch eingetragen haben, um Termineinladungen zu versenden und zu akzeptieren. Weitere Kalender auf die man im Googlekalender Zugriff hat kann man über den Reiter Stellvertretungen aktivieren.
Seinen lokalen Kalender kann man übrigens in iCal einfach in der Seitenleiste auf den Google CalDAV-Kalender ziehen und damit die Termine übernehmen.
(weitere Details siehe Google Doku)
Unter jedem Betriebssystem benötige ich nach und nach unterschiedliche Firefox-Profile. Meist habe ich viele Tabs offen, Webanwendungen die ich Regelmäßig offen haben möchte wie Facebook, Googlemail, Google-Kalender etc., Seiten über die ich gestolpert bin und noch lesen möchte, oder auch einfach eine Ladung paralell geöffneter Suchergebnisse bei einer Recherche. Für diesen Hauptzweck des simplen Surfens reicht mir der normale Firefox. Außer der Delicious-Erweiterung zum speichern meiner Bookmarks habe ich auch kaum eine Erweiterung mehr installiert. Um paralell Webseiten zu bearbeiten habe ich ein weiteres Firefox-Profil (Dev) eingerichtet. Dort sind diverse Erweiterungen und Tools wie Firebug installiert, welche den Browser tendenziell träge machen.
Für Windows und Ubuntu habe ich schon Lösungen mit mehreren Profilen gezeigt, unter OS-X ist das gar nicht so simpel. Folgende Schritte führen zum Ziel:
Dazu einfach ein Terminal starten und den Profilmanager mit folgendem Befehl starten:
/Applications/Firefox.app/Contents/MacOS/firefox-bin --profilemanager
Ein oder mehrere neue Profile anlegen, z.B. “firebug” und “clean”. Die Profilnamen sollte man sich merken und auch auf Groß-/Kleinschreibung achten.
Dieser schritt ist leider nicht so einfach wie unter Ubuntu. Zuerst muss man den AppleScript-Editor starten. Dort gibt man folgende Zeile ein:
do shell script "/Applications/Firefox.app/Contents/MacOS/firefox-bin -P clean"
Dann speichert man das ganze als Programm mit beliebigem Titel ab, z.B. Firefox-clean.app. Mit Rechtsklick (oder CTRL + Klick) auf die eben erzeugte Firefox-clean.app wählt man “Paketinhalt anzeigen” und bearbeitet mit dem Texteditor die Datei Info.plist. Dort fügt man nach der Zeile <key>LSRequiresCarbon</key> <true/> folgendes ein:
<key>LSUIElement</key> <string>1</string>
Nachdem man gespeichert hat, kann man damit schon den frischen Browser starten. (Fragt mich nicht was das alles soll, ich habs nur gegooglelt. Ich vermute Details könnte man hier nachlesen.)
Dazu wieder ein Rechtsklick auf Firefox-clean.app und Informationen. Ein neues Icon kann man einfach mit der Maus auf das hässliche Script Icon oben rechts ziehen. Dazu benötigt man allerdings Mac Icon-Dateien mit der Endung .icns. Mit dem kostenlosen Programm Img2Icns kann man dazu Grafiken in Icons umwandeln.
Um die Browser einfach unterschieden zu können, bieten sich Personas (Themes) an. Für meinen Coding-Browser habe ich z.B. Torn Code ausgewählt.
Hier noch ein paar Screenshots zur Erläuterung:
Alles eher etwas umständlich, aber es geht. Tipps um das ganze schneller und einfacher zu erreichen sind willkommen.
thnx spf13.
Für Google Chrome gibt es nun endlich auch die lange erwartete Delicious Bookmarks Extension, welche in Firefox schon lange zu einer meiner wichtigsten Erweiterungen zählt. Die Extension hat noch Beta-Status und ich bin gespannt ob Chrome damit zum gleichwertigen (zumindest im Sinne meiner favorisierten Verwendung) Browser aufsteigt. Sicherlich bleibt noch einiges zu tun. Was mir als erstes negativ auffällt ist, daß mit dem Befehl CTRL + D (bzw. CMD + D) weiter die Chrome-Bookmarks verknüpft sind. Auch gibt es keine Möglichkeit alle Tags zu durchsuchen wie in Firefox. Ganz schön dagegen, daß in der URL-Zeile die Bookmarks durchsucht und neben Browserhistory etc. angezeit werden – teilweise jedenfalls. Die Bookmarks werden dabei wohl nicht anhand meiner Tags durchsucht, sondern nur nach URL und Titel. Hier die Quicktour von Delicious, auf der kurz die Funktionalität vorgestellt wird. Mein Fazit – es bleibt noch viel zu tun. Aktuell empfiehlt sich deshalb evtl. noch felicious zu installieren. Damit lassen sich die Tags sehr schön durchsuchen.
Seit heute gibt es die Volxbibel (NT) App von Simon nun auch endlich im App Store. Leider kann ich die App wegen defektem iPhone gerade nicht testen, werde das aber baldmöglichst nachholen. Es handelt sich dabei um das neue Testament in der Version 3 aus dem Volxbibel-Wiki. Inzwischen ist übrigens auch der zweite Band des alten Testaments erschienen. Im Vergleich zur NT Erstausgabe, wurde das Alte Testament mit einer kleinen Gruppe erfahrener Wiki-Nutzer und Theologen um Martin Dreyer im geschlossenen AT-Wiki übersetzt.
PS: Und endlich gibt es auch die Eberspächer Facebook Page. Danke für deinen Kommentar, Simon ;-)
Gimp ist das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm meiner Wahl. Wenn man nicht “Photoshop” verwöhnt ist, kann man mit Gimp sicherlich fast alles genauso erledigen. Für Gelegenheitsnutzer wie ich es bin, ist Gimp mehr als ausreichend. Aktuell gibt es einige Video-Tutorials von Bernhard Stockmann online, bei denen man sich den einen oder anderen Tipp abholen kann. Das volle Programm über 13 Stunden gibt es als DVD beim Amazon. Manchmal ist es aber auch nicht zu verachten, einfach einen Blick in die Dokumentation zu werfen, oder sich auf gimpusers.de nach einem Tutorial umzusehen.
Die passende GIMP-Version für OS-X findet man übrigens hier zum Download.
Wenn man parallel mit einem anderen Betriebssystem als gewohnt arbeiten möchte, oder daran denkt ganz umzusteigen, sollte man sich am Anfang ausreichend Zeit nehmen, um alle bisher verwendeten Programme auf dem neuen System zur Verfügung zu stellen. Dies hat bei mir jedenfalls beim Wechsel von Windows auf Ubuntu funktioniert. Wenn man nichts mehr vermisst und für nicht vorhandene Software gute Alternativen (die es idR gibt) installiert hat, bekommt man weniger Wutanfälle in denen man Spontan das bisherige System bootet. Jetzt gerade versuche ich mich mit OSX anzufreunden. Gedanklich ist mir das als einigermaßen eingefleischtem Ubuntu Fan eher möglich, wenn ich bedenke dass OSX auf Unix basiert und ich dabei etwas die in den letzten Jahren unschöne Apple Politik ausblende.
Spontan habe ich folgende Software installiert:
Als nächstes steht ein ordentliches gemeinsames Datenverzeichnis an. Dies scheint zwischen Ubuntu und OSX gar nicht so simpel zu sein, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Experimente laufen gerade. Mehr dazu in einem späteren Artikel.
Endlich hat Facebook den Chat auf das freie XMPP Protokoll umgestellt. Damit kann man sich nun mit vielen Instant Messaging tools verbinden und multipliziert somit die Chat Kontakte. Ich verwende Pidgin als Client. Eine Anleitung mit personalisieren Daten bekommt man hier. Für Pidgin muss einfach ein neues XMPP – Konto angelegt werden:
Leider wird aktuell eine verschlüsselte Verbindung nicht unterstützt, was ich extrem fahrlässig finde. Ich hoffe, dass sich dies bald ändert.
Die Gruppen in die man seine Facebook-Kontakte ggfs. unterteilt hat werden übrigens auch lokal angezeigt. Bei entsprechender Anzahl an Kontakten kann dies natürlich auch schnell nervig werden. Über den Chat in der Facebook Website kann man einzeln einstellen welche der Gruppen als Online angezeigt werden sollen. Dies wirkt sich auch auf die Gruppen die in Pidgin angezeigt werden aus. Hoffentlich trägt dies auch einen Teil dazu bei, dass geschlossene (proprietäre) Protokolle wie ICQ oder MSN ausgerottet werden.
(via nodch)
Das übertragen von Musik auf das iPhone ist ohne iTunes von Apple eigentlich nicht vorgesehen. Unter OS-X kommt die Frage nach Alternativen zu iTunes nicht auf, unter Windows kann man es (notgedrungen?) installieren, für Linux gibt es iTunes nicht. Die einzige Möglichkeit bisher (jedenfalls seit unschönen Änderungen von iPhone OS Version 3) war, iTunes z.B. über eine virtuelle Windows Installation zu verwenden. Bisher.
Jetzt kann man das iPhone über GVFS als virtuelles Dateisystem einhängen und über die üblichen Tools wie Rhythmbox, Banshee etc. das iPhone / den iPod touch befüllen. Ein Jailbreak des iPhone wird nicht benötigt! iTunes muss ich dann vermutlich nur noch für die Software Updates des iPhone verwenden. Folgende Schritte funktionieren unter Ubuntu Karmic 9.10 mit meinem aktuellen iPhone 3GS 3.1.2.
Zuerst muss die PPA-Quelle von Paul McEnery hinzugefügt und dann einige Pakete installiert werden:
$ sudo add-apt-repository ppa:pmcenery/ppa $ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade $ sudo apt-get install gvfs gvfs-backends gvfs-bin gvfs-fuse libgvfscommon0 ifuse libgpod-dev libgpod-common libiphone-utils libiphone0 python-iphone libplist++1 libplist-utils python-plist libusb-1.0-0 libusb-1.0-0-dev libusbmuxd1 usbmuxd
Zum Abschluß noch den eigenen Benutzer zur Gruppe fuse hinzufügen und in der Datei /etc/fuse.conf die Option user_allow_other aktivieren (das # am Anfang der Zeile löschen).
$ sudo adduser $USER fuse $ sudo gedit /etc/fuse.conf
Nach einem Reboot erkennt die Rhythmbox automatisch das iPhone via USB und man kann einfach per drag and drop Musik laden. Auch die Albumcover werden übertragen.
Hier noch ein paar Screenshots:
(via FERNmanns Blog . thnx to Paul McEnery)
GIMP ist “das Photoshop” der Wahl unter Linux und für alle, deren Geldbörse oder Gewissen das Produkt von Adobe nicht zulässt. Um unter Ubuntu Bilder im RAW-Format mit GIMP öffnen zu können wird UFRaw und das entsprechende Paket für GIMP benötigt. Am schnellsten geht die Installation wie üblich per Terminal mit:
$ sudo apt-get install ufraw gimp-ufraw
Damit lassen sich Bilder direkt in GIMP importieren, bearbeiten und in beliebigen Formaten abspeichern. UFRaw und das Plugin für GIMP gibt es übrigens auch für Windows und Mac zum Download.

Seit ein paar Tagen gibt es Firefox in der Version 3.6. Wie üblich erhält man diese Version nicht über das Ubuntu-Update, da laut Policy nur noch Sicherheitsupdates und keine Releasewechsel eingespielt werden. Natürlich gibt es viele Verbesserungen, weshalb es lohnenswert erscheint, das neue Release 3.6 zu installieren.Bisher war das z.B. über das Ubuntuzilla Skript möglich, seit kurzem gibt es eine eigene Paketquelle des Mozilla-Teams, die man verwenden kann. Dies halte ich für die elegantere Lösung. Wenn man bisher Ubuntuzilla verwendet hat, kann man Firefox einfach mit dem Befehl $ ubuntuzilla.py -a remove -p firefox loswerden. Unter Ubuntu 9.10 Karmic ist es inzwischen sehr einfach eine neue PPA Quelle hinzuzufügen und dann das Update durchführen:
$ sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/firefox-stable
$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
Danach startet Firefox allerdings auf englisch. Mit einem Klick kann man jedoch die deutsche Sprachversion hinzufügen. Für etwas Abwechslung sorgen übrigens die neuen Personas (Hintergründe), wie bei Google Chrome. Subjektiv scheint mir die neue Version 3.6 einiges performanter als bisher!
(Vielen Dank an Christoph für die Hinweise!)