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…manchmal viel gelaber.

Das übertragen von Musik auf das iPhone ist ohne iTunes von Apple eigentlich nicht vorgesehen. Unter OS-X kommt die Frage nach Alternativen zu iTunes nicht auf, unter Windows kann man es (notgedrungen?) installieren, für Linux gibt es iTunes nicht. Die einzige Möglichkeit bisher (jedenfalls seit unschönen Änderungen von iPhone OS Version 3) war, iTunes z.B. über eine virtuelle Windows Installation zu verwenden. Bisher.

Jetzt kann man das iPhone über GVFS als virtuelles Dateisystem einhängen und über die üblichen Tools wie Rhythmbox, Banshee etc. das iPhone / den iPod touch befüllen. Ein Jailbreak des iPhone wird nicht benötigt! iTunes muss ich dann vermutlich nur noch für die Software Updates des iPhone verwenden. Folgende Schritte funktionieren unter Ubuntu Karmic 9.10 mit meinem aktuellen iPhone 3GS 3.1.2.

Zuerst muss die PPA-Quelle von Paul McEnery hinzugefügt und dann einige Pakete installiert werden:

$ sudo add-apt-repository ppa:pmcenery/ppa
$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
$ sudo apt-get install gvfs gvfs-backends gvfs-bin gvfs-fuse libgvfscommon0 ifuse libgpod-dev libgpod-common libiphone-utils libiphone0 python-iphone libplist++1 libplist-utils python-plist libusb-1.0-0 libusb-1.0-0-dev libusbmuxd1 usbmuxd

Zum Abschluß noch den eigenen Benutzer zur Gruppe fuse hinzufügen und in der Datei /etc/fuse.conf die Option user_allow_other aktivieren (das # am Anfang der Zeile löschen).

$ sudo adduser $USER fuse
$ sudo gedit /etc/fuse.conf

Nach einem Reboot erkennt die Rhythmbox automatisch das iPhone via USB und man kann einfach per drag and drop Musik laden. Auch die Albumcover werden übertragen.
Hier noch ein paar Screenshots:

(via FERNmanns Blog . thnx to Paul McEnery)

GIMP ist “das Photoshop” der Wahl unter Linux und für alle, deren Geldbörse oder Gewissen das Produkt von Adobe nicht zulässt. Um unter Ubuntu Bilder im RAW-Format mit GIMP öffnen zu können wird UFRaw und das entsprechende Paket für GIMP benötigt. Am schnellsten geht die Installation wie üblich per Terminal mit:

$ sudo apt-get install ufraw gimp-ufraw

Damit lassen sich Bilder direkt in GIMP importieren, bearbeiten und in beliebigen Formaten abspeichern. UFRaw und das Plugin für GIMP gibt es übrigens auch für Windows und Mac zum Download.

Firefox Update unter Ubuntu

Seit ein paar Tagen gibt es Firefox in der Version 3.6. Wie üblich erhält man diese Version nicht über das Ubuntu-Update, da laut Policy nur noch Sicherheitsupdates und keine Releasewechsel eingespielt werden. Natürlich gibt es viele Verbesserungen, weshalb es lohnenswert erscheint, das neue Release 3.6 zu installieren.Bisher war das z.B. über das Ubuntuzilla Skript möglich, seit kurzem gibt es eine eigene Paketquelle des Mozilla-Teams, die man verwenden kann. Dies halte ich für die elegantere Lösung. Wenn man bisher Ubuntuzilla verwendet hat, kann man Firefox einfach mit dem Befehl $ ubuntuzilla.py -a remove -p firefox loswerden. Unter Ubuntu 9.10 Karmic ist es inzwischen sehr einfach eine neue PPA Quelle hinzuzufügen und dann das Update durchführen:

$ sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/firefox-stable
$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Danach startet Firefox allerdings auf englisch. Mit einem Klick kann man jedoch die deutsche Sprachversion hinzufügen. Für etwas Abwechslung sorgen übrigens die neuen Personas (Hintergründe), wie bei Google Chrome. Subjektiv scheint mir die neue Version 3.6 einiges performanter als bisher!

(Vielen Dank an Christoph für die Hinweise!)

2x Firefox unter Ubuntu

Firefox ist unter Ubuntu immer noch der Browser meiner Wahl, obwohl mit Google-Chrome und Opera inzwischen auch starke Alternativen vorhanden sind. Firefox leidet gewöhnlich unter der Experimentierfreude seiner Anwender. Vor allem, wenn viele Erweiterungen verwendet werden, ist es durchaus üblich, dass diese den Browser verlangsamen. Für den normalen täglichen Surfbetrieb benötige ich jedoch nur wenige, im Vergleich dazu, wenn ich mit Firefox an Webseiten entwickle. Schon (damals) unter Windows habe ich mir schon mehrere Feuerfüchse gehalten, in jedem Fall einen eigens für die Webentwicklung mit den entsprechenden Erweiterungen. Unter Ubuntu kann man sich dazu einfach mehrere Firefox-Profile anlegen und jeweils einen eigenen Starter (eine Verknüpfung) für die Browser anlegen.

Um mit Hilfe der Profil-Managers neue Profile zu erzeugen startet man Firefox über ein Terminal mit folgender Option:

$ firefox -ProfileManager

Nun können beliebige weitere Profile neben dem vorhandenen default-Profil angelegt werden. Ich habe mir beispielsweise ein clean und ein dev Profil angelegt. Wer möchte, kann nun das Häckchen Don’t ask at startup entfernen. Damit kann man bei jedem Start wählen, welches Profil man starten möchte. Dies ist mE auf Dauer etwas nervig. Einfacher ist es sich einen entsprechenden Starter auf dem Desktop oder im Startmenü anzulegen. Auf dem Desktop kann man dies mit rechter Maustaste und Starter anlegen … tun. Firefox muss dabei mit der Option -P und dem Profilnamen gestartet werden, in meinem Fall z.B. “clean”. Wer parallel verschiedene Profile starten möchte, muss noch die Option -no-remote dem Befehl hinzufügen:

firefox -P "clean" -no-remote

Name und Kommentar können frei vergeben werden. Die Firefox-Icons findet man z.B. unter /usr/lib/firefox3.5.5/icons.

Hier noch einige Screenshots:

Leider ist es nicht so einfach die unterschiedlichen Browser zu unterschieden (außer man schaut auf die unterschiedlichen Erweiterungen). Ich muss wohl noch nach einer Erweiterung suchen, mit der man evtl. den Browser-Titel ändern kann. Alternativ könnte man auch ein anderes Skin installieren. Temporär habe ich mir einfach einen Bookmark mit dem Namen “clean” und “dev” abgelegt, aber das ist wohl eher die schnelle juakali Methode.

Backup Backup

Back In Time - Backups unter Ubuntu

Back In Time - Backups unter Ubuntu

Muss gerade mein Backup sichern, weil die kürzlich erworbene NAS-Festpaltte Linkstation Pro Duo von Buffalo™ – bzw. deren Lüfter laut im Gehäuse schrabbt. Leider ist cyberport auch nicht wirklich kooperativ , d.h. ich habe keine Ersatzhardware bekommen. Somit muss ich meine aufwändig gesicherten Daten von der Linkstation wieder zurück auf irgendwelche Rechner und USB-Festplatten verteilen, danke! Dazu gehören auch die Backups von Back In Time, was unter Linux wohl ein kleiner Time Machine Ersatz ist. Was ich anfangs nicht beachtet habe ist, dass Back In Time bei den einzelnen Backups Hardlinks anlegt. Damit sollte man bei einer Sicherung der Verzeichnisse mit rsync nicht vergessen die Option -H zu setzen, um nicht die Datenmenge zu multiplizieren:

# rsync -aH /media/BackupDisk/backintime /home/user/backintime

Ich kann Back In Time als simples Backuptool unter Ubuntu empfehlen. Wer sich nicht tiefer mit rsync etcpp. auseinander setzen möchte, oder einfach komfortable mit einem Tool Backups erledigen will ist damit richtig.

Ubuntu 9.10 auf dem Macbook Pro

Die neue “Hardware” war der Titel meines ersten Posts zum neuen Macbook Pro das ich mir die Tage zugelegt habe. Bisher habe ich mich nie richtig mit OS X anfreunden können und es bis dahin auch noch nicht wirklich länger als 30 Minuten (unter ständigem leisem Fluchen) verwendet. Nachdem ich einige Tage damit gearbeitet darin herumgeklickt und von vielen netten Apple Jüngern gute Tipps bekommen habe, wollte ich mein Ubuntu zurück. Irgendwie habe ich es lieb gewonnen. Natürlich funktioniert alles unter OS X, das Betriebssystem ist schließlich komplett auf das Macbook angepasst und abgestimmt. Aber mein Geek-Herz schlägt und ich benötige einfach etwas mehr Freiheit und Experimentalstatus. Vielleicht sind es auch die vielen Tastaturbefehle die einfach anders sind. OS X scheint mir einfach viel mehr auf die “Mausklicker” ausgelegt zu sein. Das Macbook Pro habe ich mir jedenfalls ausschließlich wegen der Hardware gekauft.

Um bestmögliche Performance zu haben entschied ich mich Ubuntu 9.10 nicht in einer virtuellen Maschine (z.B. mit VirtualBox), sondern direkt zu installieren. Sehr Hilfreich für die Installation war u.a. dieser Post von Jörg, mit dem erstmal alle Grundlagen erledigt werden konnten, danke!

Installation von Ubuntu auf dem Macbook Pro: weiterlesen »

It's here

00Es ist da, Ubuntu 9.10 Karmic Koala. Inzwischen bin ich wirklicher Fan. Alle Rechner sind  aktualisiert, ohne Probleme. In diesem Update gab es einige erfrischende Grafische Updates. Die neuen Icons gefallen mir ganz gut, bis auf das vom Software-Center. Christoph schlägt außerdem vor  Shiki-Colors und GNOME-Colors zu installieren womit man noch ein paar mehr Farben zur Auswahl hat:

$ sudo apt-get install gnome-colors shiki-colors

Jetzt muss ich nur noch meine Screenshots und Notizen von der Installation auf meinem Macbook Pro bloggen.

Ubuntu – Image erstellen mit dd

Heute wurde wie geplant Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) freigegeben. Wer wie ich einiges am Rechner herum gebastelt hat, tut gut vor dem Upgrade alle Daten zu sichern. Mit dem Befehl dd (Disk Dump) ist es recht einfach ein komplettes Image einer Festplatte zu erstellen.

Dazu benötigt man als erstes eine Live-CD von der man den Rechner startet. Es ist verständlicherweise nicht möglich eine Festplatte zu sichern auf die aktuell geschrieben wird. Jede ältere Ubuntu-CD sollte funktionieren. Nach dem Start sollte man nachsehen ob evtl. die zu sichernde Platte gemounted ist und diese ggfs unmounten.

Mit dem Befehl fdisk kann man sich einen Überblick über die Festplatte verschaffen:

~$ sudo fdisk -l

Außerdem sollte man nun eine weitere Festplatte mit ausreichend Speicherplatz zur Verfügung haben auf die man das Image schreiben kann. Eine externe Festplatte wäre z.B. eine Option. Achtung: Der Befehl dd überschreibt sofort ohne Rückfragen. Bei falscher Verwendung kann man sich natürlich seine Daten damit überschreiben:

dd if=Quelle of=Ziel <Optionen>

Um z.B. die Festplatte /dev/hda3 nach /Media/Data zu sichern verwendet man folgenden Befehl:

dd if=/dev/hda3 of=/Media/Data/hda3-image.img

Platzsparender wird das Image abgelegt wenn, man es mit gzip komprimiert:

dd if=/dev/hda3 | gzip -9 > /Media/Data/hda3-image.img.gz

Weitere Informationen findet man wie üblich sehr gut aufbereitet um Ubuntuusers-Wiki.

Update auf Karmic Koala

Update auf Karmic Koala

Meine eee box habe ich vorzeitig auf das neue Ubuntu 9.10 Karmic Koala aktualisiert. Dies ist sehr einfach möglich in dem man im Terminal folgenden Befehl eingibt:

update-manager -d

Dadurch wird der Update-Manger mit der Option auf die neue Betaversion zu aktualisieren gestartet. In meinem Fall war das Update innerhalb von ca. 1,5 – 2 Stunden erledigt, inkl. dem Download aller benötigten Dateien mit meiner eher lahmen DSL Verbindung (~4000).

Die Benutzeroberfäche hat sich etwas verändert. Sehr schön sind viele nette grafische Details die mir sehr gut gefallen und einen sauberen und aufgeräumten Eindruck vermitteln. Nachdem auf meiner noch leeren eee box(*) das Update funktioniert hat, werde ich in den nächsten tagen auch mein Notebook auf 9.10 bringen.

(via Produnis)

* Ich experimentiere immernoch am “Wohnzimmerstyle”. Muss wohl noch ein paar Multimedia Tools testen, vor allem die Fernsteuerung funktioniert mit UNR nicht einfach “out of the box”. Vielleicht hat jemand einen Vorschlag?

die neue Hardware

Das neue Macbook Pro

Das neue Macbook Pro

Heute kam es an, das schicke Macbook Pro 13,3′. Und was bleibt anfangs, als einfach das ungewohnte OS-X Betriebssystem zu verwenden. Eigentlich wollte ich ja nur die Hardware haben. Aber bevor man loslegt und Linux installiert, versucht man dann doch mal wie man mit dem Schnee-Leoparden klar kommt. Viele Kleinigkeiten nerven, besonders wenn man wie ich besonders Tastaturaffin ist. Kann mir z.B. jmd sagen, warum man scheinbar eine Checkbox im Browser nicht per Tabulatur erreichen kann? Simples löschen per Tastatur muss man auch erst mal erfragen und er-googeln. Es funktioniert mit cmd & Backspace – allerdings nicht mit gemounteten Dateien – wie ich dann wieder bemerkt habe. Aber so langsam findet man für alles ein mehr oder weniger praktische Lösung….
Wie kann man z.B. per Tastatur mit dem Cursor ganze Wörter markieren oder überspringen (was in Windows und Linux z.B. mit Shift Strg und Pfeil funktioniert)?

Gut ist natürlich an OS-X, dass es nun mal schon vorinstalliert ist und natürlich auf das Macbook abgestimmt. Sicherlich werde ich mich in den nächsten Tagen noch genauer damit auseinandersetzen, wie ich evtl. parallel ein Ubuntu zum laufen bekomme und evtl. auch noch ein Windows. Vorerst werde ich mich wohl mit der Installation von Virtualbox begnügen, meine Windows Installation aus Ubuntu importieren und Ubuntu Karmic Koala installieren.

Posted via email from mzungu’s posterous

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