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…manchmal viel gelaber.

2x Firefox unter Ubuntu

Firefox ist unter Ubuntu immer noch der Browser meiner Wahl, obwohl mit Google-Chrome und Opera inzwischen auch starke Alternativen vorhanden sind. Firefox leidet gewöhnlich unter der Experimentierfreude seiner Anwender. Vor allem, wenn viele Erweiterungen verwendet werden, ist es durchaus üblich, dass diese den Browser verlangsamen. Für den normalen täglichen Surfbetrieb benötige ich jedoch nur wenige, im Vergleich dazu, wenn ich mit Firefox an Webseiten entwickle. Schon (damals) unter Windows habe ich mir schon mehrere Feuerfüchse gehalten, in jedem Fall einen eigens für die Webentwicklung mit den entsprechenden Erweiterungen. Unter Ubuntu kann man sich dazu einfach mehrere Firefox-Profile anlegen und jeweils einen eigenen Starter (eine Verknüpfung) für die Browser anlegen.

Um mit Hilfe der Profil-Managers neue Profile zu erzeugen startet man Firefox über ein Terminal mit folgender Option:

$ firefox -ProfileManager

Nun können beliebige weitere Profile neben dem vorhandenen default-Profil angelegt werden. Ich habe mir beispielsweise ein clean und ein dev Profil angelegt. Wer möchte, kann nun das Häckchen Don’t ask at startup entfernen. Damit kann man bei jedem Start wählen, welches Profil man starten möchte. Dies ist mE auf Dauer etwas nervig. Einfacher ist es sich einen entsprechenden Starter auf dem Desktop oder im Startmenü anzulegen. Auf dem Desktop kann man dies mit rechter Maustaste und Starter anlegen … tun. Firefox muss dabei mit der Option -P und dem Profilnamen gestartet werden, in meinem Fall z.B. “clean”. Wer parallel verschiedene Profile starten möchte, muss noch die Option -no-remote dem Befehl hinzufügen:

firefox -P "clean" -no-remote

Name und Kommentar können frei vergeben werden. Die Firefox-Icons findet man z.B. unter /usr/lib/firefox3.5.5/icons.

Hier noch einige Screenshots:

Leider ist es nicht so einfach die unterschiedlichen Browser zu unterschieden (außer man schaut auf die unterschiedlichen Erweiterungen). Ich muss wohl noch nach einer Erweiterung suchen, mit der man evtl. den Browser-Titel ändern kann. Alternativ könnte man auch ein anderes Skin installieren. Temporär habe ich mir einfach einen Bookmark mit dem Namen “clean” und “dev” abgelegt, aber das ist wohl eher die schnelle juakali Methode.

Bloggen ohne Google

In einem kleinen (unfreiwilligen) Selbstversuch habe ich gerade zwei Wochen lang den Google-Bot aus diesem Blog ausgesperrt. Das geht in WordPress recht einfach über die Option “Ich möchte Suchmaschinen blockieren, aber normale Besucher zulassen.” unter Einstellungen › Privatsphäre. Diese hatte ich während meiner Übernahme des Blogs auf WordPress Multiuser eingestellt, damit die unter http://mzung.zungu.net importierten Seiten nicht unter dieser URL von Google indiziert werden. WordPress fügt dabei einen Metatag in den Seiten-Kopf ein, der verhindert, dass Google die Seiten durchsucht und im Suchindex speichert.

<meta name="robots" content="noindex, nofollow">

Nach dem meine Domain m.zung.us auf den neuen Ort des Blogs gemapped war, habe ich diese Einstellung schlicht vergessen zu entfernen.

Ergebnis des Selbstversuchs: In 14 Tagen haben sich die Anzahl der Besucher auf genau 25% verringert.

Verlauf der Statistik ohne Google Referer

Verlauf der Statistik ohne Google Referer

In solchen Fällen sollte man nicht vergessen sich der Google Webmaster-Tools zu bedienen. Im Bereich der Crawl-Errors haben mich dort heute die über 1500 durch robots.txt ausgesperrten Seiten erschreckt. Ich bin gespannt wie bis wann (und ob) sich diese Zahlen wieder erholen. Seitens der Geschwindigkeit dürfte meine Seite sich durch die Nutzung von WP-Super-Cache verbessert haben, was Google nun auch als Kriterium im Ranking aufnimmt und zukünftig über die Webmaster-Tools supporten möchte, wie Golem berichtet. Einige Tipps zur Verbesserung der Performance habe ich ja auch schon kürzlich vorgenommen und dokumentiert.

Update: Hier noch der Verlauf der Indexierung von Google. Man sieht ganz genau dass Google die Indexierung umgehend eingestellt hat.

Google Crawl Chart

Google Crawl Chart

Google Wave in 8 Minuten

YouTube Preview Image
via netzlogbuch.de

Nicht alle Geeks scheinen Google Wave zu mögen… Hier gibt es deshalb wohl genau zum richtigen Zeitpunkt eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Wave Ideen und Funktionen (im Vergleich zur 80 min. Vorstellung auf der Google I/O http://www.youtube.com/watch?v=v_UyVmITiYQ)

Ich halte das Konzept immer noch für absolut zukunftsweisend in der Kommunikation. Natürlich muss an den technischen Feinheiten noch einiges optimiert werden. Und natürlich warte ich auf ein Invite um es mir selber ansehen zu können…

Posted via web from mzungu’s posterous

Am kommenden Mittwoch den 7.10.2009 findet der WikiWednesday in Stuttgart statt, wie üblich in der Räumen der MFG am Boschareal. Folgende Themen stehen auf der Agenda:

  • Vorschau auf das WikiCAMP ‘09
  • Rückschau auf das RegioWiki Camp in Furtwangen
  • Neue Entwicklungen rund um Wikis (Anfang Oktober sollten einige von uns bereits ihre Google Wave Beta-Testzugänge haben)
  • Vorstellung einer “Stuttgarter Wiki-Erfolgsgeschichte”
  • Anstehende Termine und Community-Events (u.a. WissensmanagementCamp in Karlsruhe, erstes Treffen zum #hacksp0711 u.a.)

Spannend wird sicher auch das WikiCamp in Frankfurt am 10. November 2009 im Vorfeld des Enterprise2.0 Summit. Ich werde dort sein und hoffe viele weitere Wiki-Anwender und Entwickler zu treffen. Die Anmeldung erfolgt über das Mixxt-Network.

Update: Das WikiCamp wurde (erneut) verschoben. Der neue Termin wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben und ich werde ihn natürlich hier veröffentlichen.

IE6_logoImmer wieder überrascht, ja fast schockiert bin ich über die Resistenz des uralt Browsers Internet-Explorer 6. Wer schon nur ein kleines bischen mit “HTML und so”, also Webentwicklung zu tun hatte, schlägt drei Kreuze wenn es um den Internet-Explorer Version 6 von Microsoft geht. Der Browser ist berühmt berüchtigt für a) seine vielen Bugs welche Entwickler schon unzählige Nerven und Entwicklungsstunden gekostet haben und b) für seine permanenten Sicherheitslücken, welche eine Gefahrenquelle für jeden Nutzer darstellen.

Auf  so einigen Desktops begegnet mit immer wieder das alte IE Symbol und kürzlich kam mir dazu noch ein Netscape Browser in der Version 7 mit einem Skin von Version 4.7. Viele Nutzer verwenden ganz selbstverständlich weiter den IE6.0. Vielleicht wundern sie sich, dass manche Moderne Webseite selbst im “Internetzeitalter” immer noch nicht richtig funktioniert und merken gar nicht, dass dies evtl. durch nicht unterstützte Standards und fehlende Funktionalität kommen könnte. Gewisse Renderingprobleme gab es ja schliesslich schon immer…

Noch schlimmer finde ich es dann fast, wenn dann zufällig doch schon ein IE7 oder gar 8 “sich installiert hat” und die Nutzer weiterhin 3 oder 4 Fenster offen haben, statt wenigstens die Tab-Funktion zu verwenden, ganz zu schweigen von Tastaturkürzeln oder gar RSS-Feeds.

Nun hat Google für alle diese beratungsresistenten IE-Nutzer eine Erweiterung entwickelt, Chrome Frame (Hinweise in diesem Artikel). Damit ist es möglich quasi innerhalb des Internet-Explorers die Darstellung des Google Chrome Browsers zu verwenden (die Rendering Engine Webkit) und damit moderne Webseiten mit vielen neuen Funktionalitäten und wesentlich höherer Geschwindigkeit auch im Internet-Explorer anzuzeigen.

Ja, eigentlich eine völlige Verarschung so etwas zu installieren…ich bin mir noch nicht so ganz klar darüber, wer dies nutzen würde, da die Unternehmen und Nutzer die weiterhin IE6 im Einsatz haben doch wohl kaum ein solches Plugin installieren, oder doch? Schön wäre es.

Google selbst ermuntert natürlich auch, stattdessen eher auf moderne Browser zu setzen, wie der Pressesprecher gegenüber Computerworld geäußert hat (vgl. Golem):

Wir ermuntern die Nutzer zwar, besser auf modernere und standardkonforme Browser wie Firefox, Safari, Opera oder Chrome anstelle eines Plug-ins zu setzen, für diejenigen, die das trotzdem nicht tun, haben wir Chrome Frame entwickelt, um eine bessere Performance, starke Sicherheitsfunktionen und mehr Wahlmöglichkeiten zu bieten – über alle Versionen des Internet Explorers hinweg.

Ich empfehle natürlich selbst immer wieder die Verwendung eines modernen Browsers, sei es Firefox, Chrome, Safari, Opera oder selbst auch Internet-Explorer 8. Zum Firefox findet man hier im Blog auch einige Artikel zur komfortableren Bedienung, was im übrigen auch für viele andere modernen Browser gleich oder ähnlich funktioniert.

Wer sich für die neuen Standards  interessiert sollte sich den klasse Artikel  von Michael Jendryschik ansehen. Außerdem gibt es im Google Code Weblog ein Artikel mit Youtube Video dazu. Wer nochmals genau wissen will warum IE6 einfach nur noch ein Schrotthaufen ist, findet bei Cats who Code eine gute Übersicht. Es gibt auch schon viele Ansätze IE6 Benutzer auszufiltern und sie durch entsprechende Hinweise auf der Website zum Wechsel zu bewegen. Wie man seinen letzten IE6-Besuchern das WordPress Default-Theme präsentiert, stellt Frank Bueltge in seinem Artikel vor.

“Uns erschien es eine einfache Möglichkeit etwas zu tun, für sie [die humanitären Hilfsorganisationen] war es revolutionär” erklärt Erik Hersman in seinem Interview zu Ushahidi.

To us, the system was rudimentary, but it worked. To outsiders, especially those in the humanitarian field, it was the first time they had really seen a technology tool used to bypass the establishment and go directly to ordinary people on the ground to get information. It seemed like the only thing to do to us, but it was revolutionary to them.

Ushahidi.com ist ein “GoogleMaps-Mobilfunk-Mashup” – quasi eine Plattform die während der Krise in Kenya (Post Election Violence) spontan entstand, um der Bevölkerung mit einer einfachen SMS die Unruhen direkt veröffentlichen und dokumentieren zu können, ohne an irgendwelche Behörden gebunden zu sein (Hier habe ich darüber geschrieben). Ein klein wenig Technik, etwas rumgespielt mit vorhandenen Tools im Internet – eigentlich nichts besonderes für Geeks und Digital Natives. Und doch, für viele eine völlig neue Idee.Die Software wurde inzwischen als Opensource veröffentlicht und kann für ähnliche Projekte von jedem eingesetzt werden. Sehr spannend finde ich den Einsatz von Ushahidi vom arabischen Nachrichtensender Al Jazeera um den Gaza-Konflikt zu monitoren und das Monitoring der Wahlen in Indien.

Mich wundert es immer wieder wie groß selbst in unserer “modernen europäischen Gesellschaft” der Digital divide ist – unabhängig einer offensichtlichen Kluft durch soziale Faktoren – den Zugang zum Internet, fehlender Breitbandzugang, Geschlecht oder Alter.

Africa Camp Wien

Mit dem Liveblogging wurde es leider nichts, aber dafür hat JKE das ja ausführlich mit seinem neuen eee erledigt, thnx. In der w@lz in Wien fanden sich am letzten Samstag ein bunter Haufen Africa interessierter zum Africa Camp zusammen.

Im Wiki findet man die Liste der Teilnehmer und die Sessions. Wie immer bekommt man diverse Einblicke in Projekte und einige neue Kontakte.  Einige Links und Notizen:

  • Helge stellt Laafi vor, eine NGO die Gesundheitsprojekte in Burkina Faso finanziert. U.a gibt es ein Wiki, burkina.at. Interessant finde ich die Idee per Firefox-Erweiterung die Provision von allen Einkäufen laafi zukommen zu lassen.  (Infos zur Session)
  • Christoph Chorherr stellt einige Schulprojekte in Slums in Südafrika vor. In Zusammenarbeit mit Universitäten werden dort architektonisch interessante Projekte umgesetzt. Beispiel Ithuba. (Infos zur Session)
  • Andrea stellt das Kinderpaten-Blog von Licht für die Welt vor.
  • Karola Rieger hat inzwischen ihre Bilder in einem Flickr-Album veröffentlicht. Vielen Dank!

Auch die Location die w@lz-Schule war echt gut geeignet und zudem sehr Interessant vom Konzept. Hier ein Auszug von der Website:

Ziel der Projekte in der w@lz ist nicht nur die theoretische Wissensvermittlung; es soll den Jugendlichen gleichzeitig die Möglichkeit gegeben werden, eben dieses Wissen in der Praxis anzuwenden. Auf dem Programm stehen neben Praktika in der Landwirtschaft, im Forst und in Handwerksbetrieben auch zahlreiche Projekte im Ausland. So können die Jugendlichen nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch ihre fachlichen Kompetenzen und sozialen Fähigkeiten erweitern.

Die Schulgebäude spiegeln die Schwerpunkte der Schule schön wieder.  Vielen Dank an die Veranstalter und Sponsoren für diesen gelungenen Event.

Wien ist vermutlich ganz schön, allerdings war mir die Stadt diese Wochenende um gefühlte 20°C zu kalt! Ich hoffe, dass ich einmal bei afrikanischeren Temperaturen die Ehre habe. Trotz thermischer Schwierigkeiten war es sehr cool zusammen mit alten Kenyanern aus MGS-zeiten Wien zu erkunden. Garen hat uns schon einige interessante Ecken in Wien gezeigt. ;-)

AfricaCamp in Wien

800px-afrikacamp-logo-finalAm 31. Januar ab 10:00Uhr findet ein BarCamp zum Thema Africa in Wien statt. Zuletzt war ich zum 2005 und 2006 zum Wikiposium in Wien. Mal wieder ein Wochenende in Wien würde mir gefallen. Ich habe mir den Termin eingetragen und hoffe zusammen mit JKE hinfahren zu können. Auch Nchenga hat heute via Twitter Interesse gemeldet. Ich erwarte eine kleine feine Runde.

Das AfrikaCamp [...] ist ein BarCamp zu all things africa: Entwicklungszusammenarbeit 2.0, Informationtechnologie in der Entwicklungszusammenarbeit, innovative Internetprojekte mit Afrikabezug, etc.

Ziel ist der Austausch auf Augenhöhe zwischen Menschen mit beruflichem oder projektmäßigen Afrikabezug. Vorträge, Projektvorstellung, Erfahrungsaustausch, Diskussionen. (aus dem Wiki)

[via kikuyumoja]

Matt stellt in einem Screencast ein paar neue Funktionen vom neuen WordPress Version 2.5 vor. Unter anderem mit einer netten Bildergallery und verbessertem Management von Medien. Den Realese Candidate 2 kann man bei WordPress herunterladen. Im der Liste im Wiki kann man nachsehen, ob es mit verwendeten Plugins Probleme gibt. Meine Testinstallation läuft soweit. Das neue Administrationsmenü ist “anders” und deshalb gewöhnungsbedürftig, aber durchaus auch an vielen Stellen verbessert. Mit der Umstellung meiner Blogs werde ich dennoch etwas warten bis einige Pluginautoren etwas Zeit gefunden haben ihre Plugins auf Version 2.5 zu aktualisieren und die erste große Updatewelle vorbei ist.

Update: Inzwischen ist die finale Version 2.5 erschienen.

Events promoten mit Wevent

Wevent Wevent ist ein Social-Eventkalender (ähnlich wie Upcoming von Yahoo), nur “kleiner und feiner” – eben für den deutschsprachigen Raum. Events können sehr einfach eingetragen und gefunden werden, z.B. über Events an denen meine Buddys (Freunde) teilnehmen, über Tags, Interessen-Gruppen und natürlich die Suche.

wevent ist ein Eventkalender für dich und deine Freunde. Finde Veranstaltungen in deiner Nähe und lerne Leute kennen, Plane dein Wochenende und entdecke interessante Events,Organisiere Veranstaltungen und lade deine Freunde ein

Die Events lassen sich mit einer JavaScript Badge in die Sidebar des Blogs einbauen (und natürlich auch in jede andere Website). Auf meine Anfrage hin ist es jetzt auch möglich Events anzuzeigen die man selbst nur Beobachtet, indem man den Parameter type und Wert all an die Badge-Url anhängt. Somit kann man auch Events Promoten, an denen man selbst evtl. gar nicht teilnehmen kann. Dazu folgenden Code in ein WordPress-Text-Widget einbauen und in der Sidebar platzieren:

<script type="text/javascript" src="http://wevent.org/badges/user/username?type=all&limit=10"></script>

Dennis Blöte, Macher von Wevent, hat außerdem erwähnt, dass es bald ein Konfigurations-Tool online gibt, um sich die Badges zu erstellen. Wir sind gespannt. Meine Events findet ihr natürlich in der Sidebar unter Meet Mzungu. Und in der Tat freue ich mich immer, wenn aus virtuell real wird ;-).

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