…und hoffentlich hat es keiner gemerkt. Seit heute habe ich die Inhalte in meine WordPress Multiuser Installation auf zungu.net geholt und die Subdomain m.zung.us mit dem Plugin von Donncha gemappt. Vorteil ist, dass ich zukünftig nur noch die an einer Stelle pflegen muss. Natürlich bin ich damit nicht ganz so flexibel wie mit einer einfachen WordPress Installation, schließlich muss ich bei Änderungen auch alle weiteren Zungu-Blogs von Freunden beachten. Vorteil für alle anderen Blogs ist, dass ich nun nicht mehr an zwei Baustellen arbeite und alles neue sofort auch für die Blogs auf zungu.net verfügbar ist.
Ich habe mein Blog über die WordPress export/import-Funktion umgezogen. Leider war der Export nicht komplett, was wohl an der Größe liegt. Immerhin gibt es Artikel seit 2003 hier. Das Plugin Advanced Export for WP & WPMU ermöglicht den Export und Import in kleinere Pakete zu unterteilen.
Die Blogroll wird damit nicht übernommen. Diese kann aber ebenfalls exportiert und importiert werden. Leider scheint das nicht sonderlich gut programmiert denn Link-Kategorien und XFN-Daten werden nicht übernommen. (Evtl. müssen die Kategorien vor dem Import angelegt werden, das habe ich nicht getestet) Für den Export kann man einfach http://domainname/wp-links-opml.php aufrufen. Damit werden alle Links der Blogroll ausgegeben. Diese Seite kann nun als .xml oder .opml Datei abgespeichert und unter Werkzeuge / Daten importieren Importiert werden. Noch einfacher trägt man die URL direkt ein.
Die Inhalte meiner Widgets habe ich händisch übernommen. Ich wollte sowieso etwas überarbeiten und es ging recht schnell. Vielleicht gibt es auch dazu eine einfache Möglichkeit oder ein Plugin? Mir ist nichts bekannt.
Wer an den Größen der Thumbnails für die Mediathek herumgespielt hat, kann mit dem Plugin Regenerate Thumbnails alle Thumbnails neu erstellen lassen. Ich hatte über die Zeit diverse größen (100px, 120px, 150px) eingestellt, und scheinbar werden beim Import nur die aktuell eingestellte Größe erstellt. Einfach die Größe in den Einstellungen der Mediathek ändern und mit dem Plugin neue Thumbs generieren. Die bestehenden werden dabei nicht gelöscht, was natürlich von Vorteil ist.
Natürlich gibt es noch vieles weitere, was sich mit den Plugins etc. über die Jahre ändert. In den Tiefen meines Blogs fehlen noch ein paar Bildergalerien die mit irgendwelchen Plugins erzeugt wurden die ich nicht mehr installieren möchte. Um ein wenig weitere Fehler zu entlarven habe ich temporär das 404 Notifier Plugin installiert. Damit werden 404-Errors per RSS-Feed oder E-Mail verschickt.
WordPress bietet inzwischen selbst gute Möglichkeiten Bildergalerien einzubinden. Das von mir verwendete Theme unterstützt viele gewünschte Funktionen nicht mehr. Es ist also an der Zeit mich nach einem neuen Umzusehen… irgendwelche Vorschläge?
In den letzten Tagen hab ich an ein paar kleinen Stellen angefangen am Blog zu schrauben und zu tunen. Schon länger stört mich, dass es bisher in diesem Blog nicht möglich war die RSS Feeds einzelner Tags zu abonnieren, also z.B. nur die Artikel die ich mit dem Schlagwort Social-Software versehe als Feed zu abonnieren. Ich tue dies gern bei anderen privaten Weblogs bei denen mich beispielsweise nur die Artikel zum Thema Linux interessieren, nicht aber sonstige tägliche Kleinigkeiten. Dadurch ist es einfacher möglich die Anzahl der Artikel im Feedreader auf die wirklich interessanten zu reduzieren.
Bisher habe ich meinen RSS-Feed an Feedburner weitergeleitet und die Umleitung aller Abonennten mit dem FeedBurner FeedSmith Plugin sichergestellt. Damit wurde aber das Abonnieren einzelner Tags verhindert. Ohne Feedburner aber keine Statistik über die Anzahl meiner Feedleser. Frank Bültge hat in seinem Blog sehr schön die möglichen WordPress RSS-Feeds aufgelistet. Ich habe ihn als WordPress Experten bei diesem Thema natürlich gleich nach Alternativen für die Statistiken via Feedburner gefragt und siehe da, er selbst hat ein Plugin dafür, WP-FeedStats. Installiert, danke! Damit kein Grund mehr für mich grundsätzlich auf Feedburner weiterzuleiten und gleichzeitig die Statistiken schön im WordPress Adminoberfläche integriert.
Simon Brüchner war mein Blog wohl zu langsam. Deshalb hat er vorletzte Nacht einen spontanen privaten Online-Performance-Tuning-Workshop durchgeführt – vielen Dank nochmals. Hier die wichtigsten Tipps und eine Erklärung wie man gzip auf einem Ubuntu-Server aktivieren kann.
Wir haben für die Analyse zwei Firefox-Plugins verwendet, mit denen sich Optimierungspotential und strukturelle Schwächen von Webseiten aufdecken lasen. Beide integireren sich in das Firebug Entwicklertool. Schon etwas älter und bekannter ist YSlow aus dem Yahoo Developer Network, relativ neu in diesem Bereich Page Speed von Google. Mit YSlow und auch Page Speed ist es sehr schön möglich, eine Website Schritt für Schritt zu überprüfen und zu optimieren. Manches ist dabei einfach und schnell erledigt, andere Punkte aber nur für sehr große Webseiten mit hohem Trafficvolumen interessant. Ich habe als erstes das Apache Modul Deflate aktiviert. Damit werden die Inhalte mit gzip komprimiert an den Browser ausgeliefert. Die Datenmenge verringert sich um ca. 30% und die Seite wird schneller aufgebaut. Unter Ubuntu können Apache-Module relativ einfach mit dem Befehl a2enmod modulname aktiviert und entsprechend mit a2dismod modulname deaktiviert werden:
a2enmod deflate
Aktivierte Module kann man unter folgendem Pfad finden:
/etc/apache2/mods-enabled/
Um gzip für die richtigen Dateien zu aktivieren müssen die Mime-Types noch in die deflat.conf eingetragen werden. Diese findet man im Verzeichnis /etc/apache2/mods-available/:
<IfModule mod_deflate.c>
AddOutputFilterByType DEFLATE text/html text/plain text/xml text/css text/javascript application/javascript application/x-javascript
</IfModule>
Um die Änderungen zu aktivieren muss die Konfiguration des Apache neu geladen werden mit:
/etc/init.d/apache2 force-reload
Weitere Optimierungspotentiale wie das zusammenfassen und verkleinern von css- oder Javascript Dateien bis hin zum Download optimierter Grafiken können mit den Tools erledigt werden. Ich hoffe, dass mein Blog nun wenigstens ein klein wenig schneller ist?
Am 31. Januar ab 10:00Uhr findet ein BarCamp zum Thema Africa in Wien statt. Zuletzt war ich zum 2005 und 2006 zum Wikiposium in Wien. Mal wieder ein Wochenende in Wien würde mir gefallen. Ich habe mir den Termin eingetragen und hoffe zusammen mit JKE hinfahren zu können. Auch Nchenga hat heute via Twitter Interesse gemeldet. Ich erwarte eine kleine feine Runde.
Das AfrikaCamp [...] ist ein BarCamp zu all things africa: Entwicklungszusammenarbeit 2.0, Informationtechnologie in der Entwicklungszusammenarbeit, innovative Internetprojekte mit Afrikabezug, etc.
Ziel ist der Austausch auf Augenhöhe zwischen Menschen mit beruflichem oder projektmäßigen Afrikabezug. Vorträge, Projektvorstellung, Erfahrungsaustausch, Diskussionen. (aus dem Wiki)
[via kikuyumoja]
WordPress 2.7 kommt mit einem schönen Update der Adminoberfläche. Da macht das Bloggen doch wieder richtig Spaß. Zeit sollte man natürlich trotzdem dafür haben. WordPress Deutschland hat einen ausführlichen Artikel mit den Neuerungen veröffentlicht.
Eigentlich nichts besonderes, mal wieder eine neue WordPress Version und etwas Arbeit mit dem Update. Da ich seit einiger Zeit WordPress direkt über die Commandline via Subversion aus dem Entwickler-Repository (Tschuldigung so viele komische Begriffe) aktualisiere, klappt alles in wenigen Sekunden und ich kann damit bei Bedarf einfach auf die Vorversion zurück wechseln. Doch das war nicht nötig, selbst alle Plugins funktionieren.
…sind auch ganz nett. Matt hat dazu ein Video im Entwicklerblog veröffentlicht. Ein Highlight ist sicher die Versionsverwaltung vom Artikeln. Dies ist eine der Funktionen, die Wikis erfolgreich gemacht haben. Dadurch ist es besser möglich, Artikel und Seiten mit mehreren Autoren zu bearbeiten und die Änderungen zu verfolgen. Ein guter Schritt der gleichzeitg WordPress auch als CMS einsetzbar macht.
Wer mit WordPress Plugins zu tun hat, sollte sich den Artikel von planetozh dazu anschauen. Außerdem bin ich gespannt auf das iPhone App mit dem man wohl WordPress Artikel schreiben kann.Sehr cool ist auch das es endlich ein zentrales Theme-Verzeichnis auf WordPress.org gibt.
Mit immer wieder neuen überraschenden Funktionen bleibt WordPress sicher noch länger das Blog und CMS meiner Wahl. Mit bbpress gibt es zudem ein Forum welches sauber integriert werden kann. Einzig die Benutzerintegration mit einem Wiki fehlt mir noch. Für DokuWiki gibt es wohl ein Plugin (funktioniert das?), zum MediaWiki (welches ich noch historisch im Einsatz ist) habe ich allerdings nichts gefunden.
(Übrigens, 228 Wörter dieser Artikel)
Matt stellt in einem Screencast ein paar neue Funktionen vom neuen WordPress Version 2.5 vor. Unter anderem mit einer netten Bildergallery und verbessertem Management von Medien. Den Realese Candidate 2 kann man bei WordPress herunterladen. Im der Liste im Wiki kann man nachsehen, ob es mit verwendeten Plugins Probleme gibt. Meine Testinstallation läuft soweit. Das neue Administrationsmenü ist “anders” und deshalb gewöhnungsbedürftig, aber durchaus auch an vielen Stellen verbessert. Mit der Umstellung meiner Blogs werde ich dennoch etwas warten bis einige Pluginautoren etwas Zeit gefunden haben ihre Plugins auf Version 2.5 zu aktualisieren und die erste große Updatewelle vorbei ist.
Update: Inzwischen ist die finale Version 2.5 erschienen.
Google-Reader hat eine nette Funktion eingebaut, um gelesene Artikel anderen zu empfehlen und zu veröffentlichen. Unter jedem Artikel im Reader gibt es die Möglichkeit diesen zu den Empfohlenen Artikeln (Shared-Items) mit einem Klick auf ein Icon
zu befördern. Damit erscheint der Artikel auf der Shared-Items Seite. Wer den Google-Reader in englischer Sprache verwendet, kann damit auch die Artikel mit “Freunden” teilen (Siehe Screenshot).
Um die Perlen aus dem Feedreader auch mit den Bloglesern zu teilen, bietet es sich an den Feed der Shared-Items Seite in die Sidebar im Blog einzubauen. Alternativ kann man auch das im Google-Reader angebotene Widget verwenden.
Da das WordPress RSS-Widget den Feed im Atom-Format nicht richtig darstellt, muss der Feed der Shared-Items zuerst in das RSS-Format konvertiert werden. Dazu verwende ich Feedburner und kann damit noch gleichzeitig ein paar Links aus meinem Delicious-Account einbauen.
Zuerst muss man den Shared-Items-Feed über Feedburner laufen lassen. In den Feedburner-Einstellungen kann man nun den Feed in RSS 2.0 konvertieren:
Mit Feedburner konvertieren
Zusätzlich kann man den Feed noch mit einem bestimmten Delicious-Tag füttern. Links die ich meinen Bloglesern empfehlen möchte speichere ich mit dem Tag “mzungus” bei Delicious ab. Um nun diese Bookmarks unter die Empfehlungen aus dem Google-Reader zu mischen kann man die Link Splicer Funktion verwenden. Dort gibt man Delicious-Benutzername und Tag an, und schon werden die Links untergemischt.
Delicious Tag einbauen
Warum interne Corporateblogs Blogs Sinn machen, zeigt eine einfache Rechnung von Benjamin Greenberg, die er in einer internen Präsentation bei der non profit Organisation Physicians for Human Rights verwendet hat:

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Aussage von Jeremiah Owyang zur Emailspirale:
Responding to emails leads to more emails: The more you respond to emails, the more you will receive. Keep in mind what your core goals are (why is your employer paying you) and try to manage and budget this.
Natürlich kann man dies nicht generalisieren. Es geht darum die richtigen Tools (wie Email, Blogs, Wikis usw.) im richtigen Kontext effektiv einzusetzen. Längst nicht jedes interne Corporate-Blog macht Sinn, für manche Zwecke sollten Mitarbeiter vielleicht einfach bei einer Email bleiben. Andererseits zeigt dieses simple Beispiel, wie viel Chaos eine Email anrichten kann, wenn doch ein einfacher Blogpost viel effektiver wäre. Dazu kommt das in Unternehmen der Email verkehr meist mehrdimensional läuft. Oft werden und sollen Emails an Vorgesetzte in Kopie gesendet werden. Sicherheitshalber wird oft noch der Kollege und sämtlich Ansprechpartner beim Kunden mit einbezogen. Kein Wunder das viele Mitarbeiter Stundenweise täglich nur mit abarbeiten durchsehen von Emails beschäftigt bleiben.
Ich selbst orientiere mich, wenn möglich, an diesen Punkten:
Natürlich spielt eine Rolle welche Möglichkeiten den Beteiligten zur Verfügung stehen und ob die Tools bekannt sind.
[via Beat Doebeli]
Wevent ist ein Social-Eventkalender (ähnlich wie Upcoming von Yahoo), nur “kleiner und feiner” – eben für den deutschsprachigen Raum. Events können sehr einfach eingetragen und gefunden werden, z.B. über Events an denen meine Buddys (Freunde) teilnehmen, über Tags, Interessen-Gruppen und natürlich die Suche.
wevent ist ein Eventkalender für dich und deine Freunde. Finde Veranstaltungen in deiner Nähe und lerne Leute kennen, Plane dein Wochenende und entdecke interessante Events,Organisiere Veranstaltungen und lade deine Freunde ein
Die Events lassen sich mit einer JavaScript Badge in die Sidebar des Blogs einbauen (und natürlich auch in jede andere Website). Auf meine Anfrage hin ist es jetzt auch möglich Events anzuzeigen die man selbst nur Beobachtet, indem man den Parameter type und Wert all an die Badge-Url anhängt. Somit kann man auch Events Promoten, an denen man selbst evtl. gar nicht teilnehmen kann. Dazu folgenden Code in ein WordPress-Text-Widget einbauen und in der Sidebar platzieren:
<script type="text/javascript" src="http://wevent.org/badges/user/username?type=all&limit=10"></script>
Dennis Blöte, Macher von Wevent, hat außerdem erwähnt, dass es bald ein Konfigurations-Tool online gibt, um sich die Badges zu erstellen. Wir sind gespannt. Meine Events findet ihr natürlich in der Sidebar unter Meet Mzungu. Und in der Tat freue ich mich immer, wenn aus virtuell real wird ;-).
Eigentlich war das Release der WordPress Version 2.4 ende Januar geplant. Da es einige größere Änderungen (unter anderem ein neues Admininterface) gibt, erscheint keine Version 2.4, sondern erst ende März Version 2.5. Zugunsten der Stabilität soll nichts überstürzt werden, schreibt Matt in der WordPress-Hackers Mailingliste. Ich freue mich auf eine frisches Administrationsoberfläche, aber das Update eilt definitiv nicht… ;-)
[via WordPress Deutschland]