Grippe. Echt doof gelaufen, Urlaub bei Anni in Edinburgh und dann zusammen einfach nur Sofa statt Outdoor, Kopfschmerzen, Husten und triefende Nase, so wie man das gewohnt ist. Viraler Infekt oder so schreibt der Doc normalerweise auf den Zettel und empfiehlt idR nicht viel anderes wie die normalen Pillen die wir uns bei Sainsbury’s oder Tesco aus dem Regal gegriffen haben. Irgendwann fragt man sich dann – ist es vielleicht eine Schweinegrippe? Und woran merke ich das? Und muss ich dann sterben?
Interessante Verschwörungstheorien, die ich gerade bei Frank mit einem kleinen Schmunzeln gelesen habe. Definitiv inspiriert aus der Realität aktueller Exaggeration in den Medien zur Schweinegrippe. Dagegen der Erfahrungsbericht “Meine Schweinegrippe ist gar nicht so schlimm” von Jörg Winterfeldt auf Welt-Online.
Aus meiner Sicht fehlt es vor allem an neutraler Berichterstattung der Massenmedien, darauf bedacht auch den aus wirtschaftlicher Sicht unpopulären Stimmen Gehör zu verschaffen und nicht nur jeden hysterischen Hype kommerziell bestmöglich auszuschlachten.
Nicht das ich viel auf den oben erwähnten Text von diesem Jean-Jacques Crèvecoeur gebe, aber trotzdem, wohl dem, der mit Bedacht und Verstand die Aussagen der Massenmedien prüft, der mit dem selben kritischen Gesunden Verstand vielleicht unqualifizierte Entscheidungen unserer Politiker prüft und wohl dem der ein gutes persönliches Netzwerk an Fachpersonen und Quellen aus erster Hand hat.
Update: Gerade lese ich beim Bildblog einen Artikel zur Schweinegrippe Hysterie. Schon beeindruckend wie die Bild den Titel ausschlachtet.
Zu schön um wahr zu sein, die GEZ ist nach vielen Jahren öffentlichen Ärgernisses endlich Grundlegend in der Diskussion, schreibt u.a. das Handelsblatt. Aus meiner Sicht ist die Art und Weise der GEZ eine Zumutung und öffentliche Schikane der deutschen Bürger.
Der GEZ-Gebühr zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks droht das Aus. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer diskutieren in dieser Woche bei ihrem Treffen eine grundlegende Reform der Finanzierung von ARD und ZDF. Als Alternative zu der geräteabhängigen Gebühr könnten sie eine Haushaltsabgabe einführen. Statt nach Endgerät gestaffelt würden Haushalte dann pauschal eine Medienabgabe entrichten, mit der die Nutzung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks abgegolten wäre.
Ich bin für eine gerechte Mediensteuer die alle Bürger betrifft und dabei sich auf die Grundversorgung reduziert.
Günstig und doch stylisch bekommt man seinen Couchtisch im Baumarkt. Aus den beiden großen Paletten Stapeln habe ich mir eine frische Europalette ausgesucht (15 EUR Pfand). Im Regal mit den Eisenwaren habe ich mir vier massive Industrie Rollen ausgesucht, zwei Bockrollen und zwei Lenkrollen, eine davon zum arretieren (~40EUR). Dazu 16 passende Sechskant Holzschrauben, fertig war der Bausatz. Zuhause muss man das ganze nur noch zusammenschrauben:
Und so sieht der neue Couchtisch mit 1200 x 800 mm im Wohnzimmer aus:
Die eine Lenkrolle zum arretieren reicht dabei völlig aus. Die beiden hinteren Bockrollen stabilisieren das ganze auch ganz gut. Somit kann der Tisch recht einfach an nur einer Ecke gegen Wegrollen gesichert werden und natürlich genauso einfach verschoben werden. Wenn man die Palette nicht mehr möchte bekommt man natürlich das Pfand zurück ;-).
Erstaunlicherweise funktioniert die Live-Übertragung aus meinem Heimkino via Macbook und Skype sehr gut. Annika hatte über 1 1/2h ein recht gutes Bild, übertragen von meiner iSight Kamera und Skype. Der Film Willkommen bei den Sch’tis ist dabei auch eine echte Empfehlung für einen kurzweiligen Abend. Hier ein Screenshot von Anni’s Sicht:
Natürlich ist das keine Dauerlösung, deshalb bin auch auch in 3 Wochen wieder in Edinburgh. Aktuell ist Skype das Tool des Jahres 2009/2010, zumindest so lange meine Freundin 1.569 km weit weg wohnt. Hier geht’s zum Trailer auf Youtube.
war das Motto der Demonstration für Datenschutz am Samstag in Berlin. Am Rande der Demonstration kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Polizei und Demonstranten. Den Ablauf findet man komplett in Fefe’s Blog. Eine gute Zusammenfassung auch im Lawblog (1, 2) und hier schließlich das Youtube-Video:

Wieder einmal spannend wie die neuen Medien schnellen und unerwarteten Einfluss haben.
“Doof für die Prügelpolizisten, dass die Nerds, die von Freiheit reden, mit Camcordern herumlaufen und sich nicht einfach so wegklatschen lassen wie die alte Antifa.”, David Schraven.
Weitere Artikel auf Spiegel-Online, Zeit.de, Netzpolitik, Adrians Blog.
Mir gehen immer mehr Unternehmen auf den Zeiger, die aus Eigennutz versuchen, dem Kunden ungewollt “zusätzliche” Funktionen unterzujubeln. Nach außen werden solche Features immer als geniale und kostenfreie Dienstleistung verkauft. In Wirklichkeit ist es nicht mehr als eine weitere penetrante Werbeplattform – zumindest im folgenden Beispiel.
Kürzlich hab ich mich gefragt, wie in aller Welt die Suchseite diesen Unternehmens als Standardsuche in der URL-Zeile in meinem Browser gelangt:

Wunderschön, Freenet als Standard Suchseite, danke! *&%()$"%!!
Meine erste Vermutung, die Suche wäre über eine Firefox-Einstellung oder eine Extension eingeschleusst worden war nicht korrekt. Freenet hat ihre DNS-Server so angepasst, dass bei Eingabe einer unbekannten URL die Suchseite eingeblendet wird. Eigentlich keine schlechte Idee – wenn diese Seite nicht mit Werbung zugepflastert wäre und dem Anwender transparent kommuniziert würde was geschieht und wie er darauf Einfluß nehmen kann. Am Dienstag nun der Wechsel zum neuen Anbieter – was nun doch Alice wurde, nachdem ich nicht eingesehen habe bei KabelBW zuusätzlich 17 EUR für einen Kabelanschluß zu bezahlen den ich nicht benötige. Und scheinbar hat sich diese Praxis bei den Providern als lukrative Werbeeinnahmen herumgesprochen, auch bei Hansenet präsentiert man dem Kunden ungefragt kontextsensitive Werbung und ein paar Alibi-Suchergebnisse. Immerhin ein kleiner Link am Ende der Seite mit der möglichkeit dies zu deaktivieren (dazu muss man sich in den Kundenbereich einloggen und mehrfach bestätigen).
Ich bin froh nun wieder Ergebnisse von Google zu erhalten.
Hinweis: Bei Freenet kann man übrigens einen alternativen DNS-Server eintragen, wenn man die Suche wieder loswerden möchte.
Ja, ich mag sie, Blogs. Vor allem solche deren Autoren ich persönlich kenne. Leider komme ich nicht immer wirklich zum Lesen, weil ich mir in meinem Feed-Reader zu viel vorgenommene habe, im Verhältnis zu der Zeit die ich dafür aufbringen kann.
Eines davon ist das Blog Stylespion von Kai Müller, das schon lange im Reader “dümpelt”. Er hatte die Idee mal wieder ein paar nette Blogs zu verlinken. Das macht schon länger wohl keiner mehr so richtig. Meine Blogroll existiert zwar noch, aber bitte fragt mich nicht ob ich in lezter Zeit auf den verlinkten Blogs war…
Gesehen hab ich das die Aktion bei Kai Nehm, zufällig, wegen irgend einem *2.0 Kram, den ich da wohl angesehen habe. Blogs sind nicht tot, jedenfalls wenn man die vielen toten ausblendet, die man immer wieder findet. Um gute Blogs zu finden, muss ich mich trotzdem immer wieder aufmerksam umsehen. Aber dann bin ich immer wieder erstaunt wie viele gute es gibt und wie alle die Zeit zum bloggen finden. Ich werde mich gleich einmal in den Trackbacks beim Stylespion umsehen, sicherlich werde ich einiges entdecken. Kürzlich hab ich mich z.B. gefragt welche guten Blogs denn von Frauen gelesen werden? Und ich meine jetzt nicht die ganzen Geek-2.0-Ladies die sich für iPhones, Gadgets etc. interessieren. Vielleicht hätte eine Recherche bei Google und Technorati geholfen, oder einfach ein Tweet?
In letzter Zeit immer wieder gelesen (im Feedreader), teilweise nur manche Kategorien davon abonniert:
aptgetupdate linuxundich #Ubuntu, afrigadget #africa, jke, bakiszungu, langhaarschneider, martin #buddies, geekandpoke #fun2.0, cachy #apps, nasendackel #einfachso, iphonenotes #iphone
ach, und noch wirklich vieele… (tbc)
Wie kürzlich erwähnt habe ich nun heute mal meine alte Canon EOS 300D zerlegt. Der Auslöser funktioniert nicht mehr richtig und es war nicht mehr möglich damit zu fotografieren. Die gute hat nun schon einiges erlebt, nachdem ich sie mir höchst spontan vor Malle gekauft habe. Nachdem sie meine Schwester zeitweise auch massiv benutzt hatte sind vermutlich über 30.000 Bilder runter.
Somit hab ich jetzt alles auf eine Karte gesetzt und sie zerlegt, in der Hoffnung, dass ich nur Staub und Dreck oder Korrosion vorfinde. Eine rießige DIY Linksammlung habe ich hier entdeckt. Hilfreich war auch dieses Fotoalbum vom Zerlegen einer 300D.
Es scheint mir aber eher, dass einfach der Auslöser defekt ist. Was nun? Eine gebrauchte defekte bei Ebay ersteigern? Gleich das neure Modell nehmen und die 300 entsorgen? Vielleicht werde ich mal bei Geissler in Reutlingen fragen ob sie das Teil haben… (danke an Timm für den Hinweis)
Wenn es um Do It Yourself (DIY) geht, ist JKE mein großes Vorbild. Heute wollte ich auch mal ein Bild von dem zerlegten Gadgethaufen auf meinem Schreibtisch veröffentlichen, hier:
Es handelt sich um das zerlegte Sony Ericsson W350i meiner Schwester in welches das neue gebrauchte Display von Ebay rein musste. Den Tipp das Kunststoffgehäuse mit dem Gitarren-Plektrum aufzuhebeln habe ich vom Meister selbst. Auch mein Minischraubendrehersatz inkl. mini Torx hat gute Dienste geleistet. Wie man das Dingens auseinanderbekommt kann man hier nachsehen – man sollte aber trotzdem genau aufpassen, man hat am Ende eine ganze Menge winzige Bauteile überall. Eine Taschenlampe zum Suchen auf dem Boden und eine Pinzette sind auch ganz brauchbar! JKE nimmt wohl auch immer einen Schluck Isopropanol für klinische Reinheit und gegen die zittrigen Hände (ist wohl der deutsche Changaa). Das muss ich mir aber erst noch besorgen…
Demnächst sollte ich dann auch endlich meine Canon EOS 300d reparieren zerlegen – vielleicht bekomm ich den Auslöser ja wieder hin. Dann gibt es hier auch wieder Bilder in besserer Qualität…