Der Mzungu im Interview

Dragos Pancescu betreibt mit Lukas119 eine Suchmaschine für Kirche und Religion. Lukas119 verwendet die Custom Search Engine von Google, mit der die Suche auf eine Auswahl bestimmter Webseiten eingeschränkt werden kann (weitere Infos dazu). Dragos hat über mehrere Wochen 10 Blogger aus der “frommen” Blogosphäre interviewt, einige bei denen ich auch des öfteren vorbeischaue, u.a. Thomas Kilian, Simon de Vries, Peter Unruh, Tobias Künkler und Sandra Bils.

Auch mir hat Dragos einige Fragen rund um Afrika, Blogs, Wikis, BarCamps und Events rund um Kirche und Christen gestellt, die ich gerne beantwortet habe.

Wer möchte kann das Interview am Ende dieses Artikels lesen, oder direkt als PDF Downloaden. Ich empfehle außerdem auch einen Blick in die weiteren spannenden Interviews zu werfen.

Interview mit Cedric Weber:

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Best Coffee in Town

Java House EinkaufTom, den besten Kaffee gibt es im Nairobi Java House.

At Nairobi Java House we are crazy about our coffee. Our mission is to hand-select and deep-roast Africa’s finest Arabica coffees. We use only the finest export quality coffee beans from the premier coffee growing regions of Kenya and Ethiopia. (Quelle)

Wenn man in einem der sieben Kaffeehäuser in Nairobi vorbeischaut, sollte man auf alle Fälle ein Pfund mitnehmen. Schöne T-Shirts haben sie zudem auch noch…

Die inoffizielle O2 Exit-Strategie

Was tun, wenn man sich schon lange über O2 ärgert und dann zu allem Überfluß auch noch die Kündigungsfrist um ein paar Tage verpasst hat?

Eine Option ist in den O2 Tarif Genion-Card-S zu wechseln in dem keine monatlichen Gebühren oder Mindestumsatz anfallen und der jederzeit gekündigt werden kann – sofern dies dann noch nötig ist. Ein Wechsel für einmalig 25,- EUR ist möglich, sobald die restliche Vertragslaufzeit unter 5 Monaten liegt. In meinem Fall müsste ich die 25,- EUR bis zum Vertragsende ohnehin an O2 zahlen und durch die ungewollte Verlängerung von 12 Monaten lohnt sich das sowieso. (vielen Dank an Schoko für die Hinweise via Twitter)

Fixkosten und Tarifdschungel ade

Schon lange ärgern mich die hohen Fixkosten und unflexiblen und (im Vergleich zu den Discountern) hohen Preise meines O2-Genion Vertrags. Da O2 es (wie alle anderen Anbieter auch) unerklärlicherweise nicht geschafft hat passable Alternativen zum Festnetzanschluss mit DSL in Form fairer UMTS-Datentarife zu schaffen, bin ich weiterhin Besitzer eines klassischen Telefonanschlusses inkl. DSL – zusätzlich zu meiner Genion Homezone. Dies bedingt, dass ich mein Handy im Durchschnitt eher weniger nutze da von Zuhause alles via Messenger, VoIP oder Festnetz abgewickelt wird. Sporadisch möchte ich zudem mobil ins Internet, direkt mit dem Handy via WAP, oder mit dem Notebook via UMTS oder GPRS/EDGE. Sporadisch bedeutet bei O2 ~24EUR für 5MB Daten (9ct/10KB). Natürlich gibt es verschiedenste Optionen und Pakete die man buchen kann (hier). Auch meine Telefonkosten waren nicht wirklich attraktiv mit meist 0,19 EUR ins Festnetz, auf Mobil, und pro SMS (siehe O2 Tarifinfos). Einziger Vorteil die Homezone aus der man kostenlos die Mailbox abrufen kann und ins Festnetz für 3ct telefoniert. Mit einem zusätzlichen Festnetzanschluss schwindet aber auch dieser Vorteil, trotz der natürlich größeren Reichweite der Homezone.

Der Dicounterdschungel

Die gängigen Angebote der Prepaid-Discounter hören sich da schon besser an. Ab 4ct ins eigene Netz und ca. 14ct für alles andere. Die Unterschiede werden erst bei genauerem Nachsehen sichtbar. Eine kleine Präferenz für Aldi Talk hatte ich allerdings schon, da dies inzwischen einige Freunde verwenden. Trotzdem habe ich mir einige Anbieter angeschaut:

  • blau ( E+, günstige SMS)
  • simyo (E+, günstige SMS)
  • callmobile (D-Netz, Rufnummernmitnahme, Postpaid, kein UMTS)
  • simply (D-Netz, kein UMTS)
  • Aldi Talk (E+, Aufladen nur mit Aldi-Karte)
  • klarmobil (D-Netz, Postpaid, Rufnummernmitnahme)
  • Tchibo (O2)

Wer sehr viel via Handy telefoniert ist evtl. mit einem Vertrag wie z.B. E+ BASE besser beraten. Da ich eher wenig und unregelmäßig mobil telefoniere sind die Discount-Tarife attraktiv. Wichtig waren mir ein günstiger Datentarif inkl. UMTS, günstige Telefonate sowohl ins Festnetz als auch mobil und einfaches Aufladen oder Postpaid (Lastschrift). Weitere Wünsche sind eine faire Taktung mit 60/1 oder 60/10, Rufnummernmitnahme.

Prepaid aufladenNatürlich gibt es keinen Anbieter der alle Kriterien ganz genau erfüllt. Meine Wahl fiel inzwischen auf den Aldi Tarif, trotz vermisster Rufnummernmitnahme. Die SIM-Karte kostet 14,99,- EUR inkl. 10EUR Guthaben. Ein versteckter Vorteil von Aldi Talk ist die Möglichkeit, außer mit der Aldi-Card auch mit normalem E+ Guthaben aufladen zu können. Bei Verifox ist es möglich direkt online E+ Guthaben zu kaufen. Am einfachsten geht dies per Kreditkarte. Aber auch sonst bekommt man an vielen Stellen E+ Free & Easy Guthaben (Infos).

Notfallplan bei Breitbandverlust

Letzte Nacht verendete unerwartet mein Internetzugang. Zuerst ein mal nichts weiter schlimmes, meist mit einem Neustart des Routers behebbar. Doch diesmal wurde die Verbindung zum Provider nicht wieder hergestellt. Nach mehreren Neustarts beschloss ich, dass vermutlich ein externer Leitungsfehler vorliegt und interpretierte die fehlende Konnektivität als Zeichen zu Bett zu gehen. Doch als auch der Zahn der Zeit acht Stunden später den Fehler nicht behoben hatte wurde es Zeit zu handeln.

Als erstes könnte man beim Provider überprüfen ob evtl. Störungen vorliegen – argh. ohne Internetzugang? (Erstaunlicherweise gibt es selbst bei Freenet eine kostenlose Störungsinfo 0800 3030660, steht zumindest auf der Störungsseite.) Trotzdem ist es gut, wenn man für diesen Fall alternative Internetverbindungen hat:

1. WLAN

Am feinsten ist natürlich ein offenes WLAN-Netzwerk in der Nähe. Manche Nachbarn sind so freundlich und wissen nicht wie man es sichert. Mit etwas Glück hat man einen FON-Hotspot in der Nähe (SSID fängt mit FON_ an).

2. Analog-Modem

Wie war das noch, damals konnte man sich doch mit einem analogen Modem einwählen? Die meisten Notebooks haben ein Modem integriert. Sonst ist es ganz gut wenn man für diesen Fall noch ein altes im Keller liegen hat – vorausgesetzt man hat überhaupt noch einen Telefonanschluss. Natürlich benötigt man dann noch die Einwahlnummer zu einem Internet Service Provider (ISP) – die man “ganz einfach” z.B. bei www.billiger-surfen.de findet. Wohl dem der vorsorglich eine DFÜ-Verbindung erstellt hat, oder die Einwahldaten kennt. In meinem Gehirn lagert unerklärlicherweise die 01070-0192070 von Arcor Benutzername arcor, Kennwort internet die mir in solchen Fällen schon öfters dienlich war.

3. Einwahl via Handy und UMTS

Wer ein UMTS-Handy besitzt kann dies bei den meisten Netzbetreibern als Modem verwenden. Ohne einen Datenvertrag sind die Kosten pro Megabyte allerdings recht Hoch. Die entsprechende Zugangssoftware sollte man natürlich vorliegen haben.

DSL Modem4. Das alte Telekom DSL-Modem

Wohl dem der es noch im Keller hat. Für den Fall das am neuen DSL-Router ein Hardware-Problem vorliegt, ist es ganz nützlich wenn man noch ein DSL-Modem hat. Natürlich muss man für die Einwahl eine PPPoE-Verbindung am PC erstellen und benötigt die Einwahldaten zum aktuellen ISP.

Ich konnte mich mit dem altem DSL-Modem einwählen. Nachdem ich ein Firmware-Update in meinen Router (Siemens SX541) eingespielt hatte funktionierte alles wieder.

Notiz: Das schnellere Leben

DSL ist unglaublich schnell, man weis gar nicht wo zuerst hinsurfen. Emails, RSS-Feeds, Blogs, Twitter, Flickr, Skype, Messenger, Statistiken, Nachrichten, StudiVZ usw?  Einfach ‘mal alle Feeds, alle Emails als gelesen markieren, Musik an und nicht aus der Ruhe bringen lassen…

Es geht schon schneller, das Leben auf dieser Seite.

Balcony with a view II

JKE posted this view before. Now we’ve enhanced the scene with a bright blue pool. Due to the rain-season it has not been that much in use though. Also over at Nairobi National Park only few animals were spotted, Antilopes, Giraffes and a lonely Buffalo. I guess I will have to return during dry season…

balcony

Here’s the balcony

view

Here’s the view

Umlaute und Sonderzeichen?

Sitze gerade in einem schäbigen Internet-Cafe in Nairobi während mein Motorrad neue Reifen bekommt. Was man an der englischen Tastatur als erstes braucht sind deutsche Umlaute, vor allem wenn man aus Ärger über eine Webanwendung “…scheiß…” ins Passwort eingebaut hat. Zum Glück kann man die Zeichen mit Hilfe der ALT-Taste und dem Nummernblock eingeben. Hier die wichtigsten Sonderzeichen:

ä ALT 1 3 2
ö ALT 1 4 8
ü ALT 1 2 9
ß ALT 2 2 5
Ä ALT 1 4 2
Ö ALT 1 5 3
Ü ALT 1 5 4
@ ALT 6 4

Meine neue Windows-Taste am IBM Notebook

Via Ebay habe ich die Tage ein IBM Subnotebook X31 erworben. Leider haben die früheren Modelle keine Windows-Taste auf der Tastatur. Ja, inzwischen verwende ich die Taste recht häufig und Ubuntu ist noch nicht installiert. Gerade wenn man am Notebook viel mit der Tastatur arbeitet ist die Windows-Taste sehr praktisch. Um nicht auf die Taste zu verzichten und mir gleichzeitig den Ärger mit der überflüssigen Caps-Lock Taste zu ersparen, habe ich diese durch die Windows-Taste ersetzt. Anfangs noch etwas ungewohnt, aber inzwischen ganz angenehm. Zwei Fliegen mit einer Klappe, keine nervende FESTSTELLTASTE mehr und stattdessen die WIN-Taste. Nützliche Funktionen sind damit z.B.

  • WIN + D (Desktop anzeigen)
  • WIN + E (Explorer öffnen)
  • WIN + R (Befehl ausführen)
  • WIN + Pause (Systemeigenschaften anzeigen)
  • WIN + L (Arbeitsplatz sperren)
  • WIN + F (Windows Suche)

Um dies zu erreichen habe ich unter Windows XP den bewährten Registry-Eintrag zum deaktivieren der Caps-Lock Taste erweitert damit stattdessen die WIN-Taste an diese Stelle gelegt wird. Am einfachsten legt man eine Datei mit der Endung .reg und folgendem Inhalt an:

REGEDIT4

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Keyboard Layout]
“Scancode Map”=hex: 00,00,00,00, 00,00,00,00, 02,00,00,00, 5B,E0,3A,00, 00,00,00,00

Nach Ausführen der Datei und Reboot sollte beim betätigen der Caps-Lock Taste das Startmenü erscheinen.

Hinweis: Bitte Vorsicht bei Änderungen an der Windows Registry. Durch fehlerhafte Eingaben kann es passieren das Windows nicht mehr startet. Bei mir funktioniert es, trotzdem natürlich alles auf eigenes Risiko.

Intercontinentalflüge jetzt billig?

Günstig sind sie, die Intercontinentalflüge mit Condor. 298,- EUR, Frankfurt (FRA) – Mombasa (MBA) – FRA. Wenn man noch mehr Glück hat bekommt man das Return-Ticket für unglaubliche 198,- EUR. Bisher galten 650 EUR für ein Returnticket nach Ostafrika als günstig und bis zu 900 EUR war auch nicht ungewöhnlich für die Strecke. Leider geht das auch auf die Kosten der Kulanz und des Service. 20kg sind drin, ab 22kg wird jedes Kilo extra gnadenlos mit 8,-EUR berechnet. Immerhin 2kg Toleranz. Selbst Reisende ohne Handgepäck können sich die knappen 6kg Handgepäck nicht anrechnen lassen und zahlen ebenfalls für jedes Kilo über 22kg.

Ein Sitzplatz am Notausgang kostst 60,- EUR Aufpreis. Bisher wurden für die Emergency-Exits doch immer Passagiere gesucht die im Notfall auch die Tür aufbekommen. Egal, man zahlt jetzt für Beinfreiheit.

Kaum ist der Vogel auf Reiseflughöhe kommt das nächste mE lächerliche Angebot – ungefähr so:

Drei Passagiere der Econmy-Class erhalten heute die einmalige Chance gegen einen Aufpreis von nur 400,- EUR die Comfort-Class zu testen. Wenden Sie sich dazu bitte an die Crew.

Das Bordmagazin gleicht einem Versandhaus-Katalog. Lauter Schnäppchen und natürlich Duty Free. Seltsames Geschäftsmodell – ich habe fast noch nie gesehen das jemand sich während des Fluges überteuerte Uhren, Parfüm oder sonstigen Schnick-Schnack gekauft hat. Der erste Cocktail ist kostenlos, da nach kostet jeder Schluck Alkohol. Ein warmes Essen ist dabei, Pasta. Geschmeckt hat es nicht. Zum Früchstück abgepackte Tostsandwiches und Kaffee lieblos vorgeworfen. Ein älterer Passagier neben mir: “Inzwischen kostet sogar das Lächeln Aufpreis”.

Aber was will man schon – 298,- ist nun wirklich günstig! Mit dem Komfort der Flüge vor 15 Jahren kann man den Flug nicht mehr vergleichen. Ich habe kein Problem damit das z.B. das Essen auf den Flügen extra kostet, schließlich soll der Flugpreis ja günstig sein. Allerdings sollte dies nicht auf Basis zweifelhafter Angebote niedriger Qualität und schlechtem Service sein. Ich wünsche mir transparente und ehrliche Preise, klare Strukturen statt dubioser Angebote. Wie wäre es jedem Ticket eine Auflistung der zusätzlichen Angebote an Getränken und Essen, Informationen zum Umgang mit Handgepäck, Übergepäck, Optionen bei der Sitzplatzwahl und evtuelle Möglichkeit des Upgrades während des Fluges beizulegen? Wenn man die Services und das Essen schon im Vorfeld über das Online-Portal buchen könnte, wäre vieles während des Fluges einfacher. Kombiniert mit einer freundlichen und kompetenten Crew würde dies mE das lang aufgebaute Image der Airline nicht innerhalb kurzer Zeit zunichte machen. Die von mir empfundene Politik “1EUR Flug*** plus kleingedrucktes” greift meiner Meinung nach einfach zu kurz.

Trotzdem freue ich mich über die günstigen Flüge nach Ostafrika. Der Newsletter von Kenyareisen informiert regelmäßig über verfügbare Flüge. Günstige Flüge in alle Welt ergattert man auch direkt bei Condor .