Am kommenden Samstag den 6. März 2010 findet das erste WikiCamp auf der CeBIT statt. Eintritt zur CeBIT und natürlich zum WikiCamp ist kostenlos, wie von BarCamps gewohnt. Angemeldet ist bisher die kleine aber feine Community an Wiki-Entwicklern und Interessenten. Ich würde mich freuen wenn spontan noch mehr dazu kommen. Es wird sicher ein spannender Austausch rund um die Erfahrungen mit Wikis und Web2.0 Kollaborations Tools geben. Hier ein grober Fahrplan für den Ablauf der Sessions:
Ich werde zusammen mit Chris am Samstag früh anreisen.
Ich habe kurzfristig eine Einladung zum Enterprise 2.0 Summit in Frankfurt erhalten und werde somit am 12. November dabei sein. Hier die Presseinformationen zum Summit:
Der Enterprise 2.0 SUMMIT ist ein europäischer Kongress mit international hochkarätigen Referenten. Thema sind konzeptionelle, praktische, kulturelle und visionäre Aspekte von Web 2.0 Anwendungen im Unternehmen. Dabei geht es um neue Formen des Informations-, Wissens- und Kollaborationsmanagements.
In zwei Konferenzsträngen werden die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren diskutiert: Die Vorträge des “Best Practice Track” diskutieren Projekterfahrungen und Lessons Learned von Schlumberger, Lago, CSC, Deutsche Bundeswehr, National Suisse, Otto Group, SUN Microsystems, Westaflex und anderen. In dem “Expert Talk Track” diskutieren Themenexperten wie Dion Hinchcliffe (USA), Lee Bryant (UK), Oliver Marks (USA), Mark Masterson (Germany, USA), Bertrand Duperrin (France), Kjetil Kristensen (Norway), Gil Yehuda (USA), Emanuele Quintarelli (Italy) und andere die Entwicklungen und strategischen Erfolgsfaktoren des Themenfeldes.
Weitere Details zum Programm erhält man direkt auf der Website. Wer kurzfristig noch teilnehmen möchte, kann mit dem Promotion-Code e20scw 200,- EUR Rabatt bekommen. Dazu einfach bei der Registrierung den Promotion-Code eintragen.
Vielen Dank für das Ermöglichen der Teilnahme durch Kongress Media & Björn (@bn_at_twitter) sowie das Sponsoring der Blogger/Community-Tickets von Dion Hinchcliffe (@dhinchcliffe).
TWiki ist war eines der führenden Enterprise-Wikis und bekannt für eine große und aktive Entwickler-Community. Vor zwei Tagen hat der Initiator des Openspource Wikis kurzerhand einen Relaunch durchgeführt und gleichzeitig die gesamte Entwickler- und Nutzercommunity vor die Tür gesetzt. Peter Thoney ist Inhaber der Marke TWiki™ und CTO von TWIKI.NET, einem TWiki-Consulting Unternehmen. Seit Montag dem 27.10. soll jedes Community-Mitglied von TWiki.org die neuen Terms of Use akzeptieren. Offensichtlich hat sich Peter Thoney und TWIKI.NET mit diesem Schritt schmerzhaft verkalkuliert.
Eigentlich nichts besonderes, mal wieder eine neue WordPress Version und etwas Arbeit mit dem Update. Da ich seit einiger Zeit WordPress direkt über die Commandline via Subversion aus dem Entwickler-Repository (Tschuldigung so viele komische Begriffe) aktualisiere, klappt alles in wenigen Sekunden und ich kann damit bei Bedarf einfach auf die Vorversion zurück wechseln. Doch das war nicht nötig, selbst alle Plugins funktionieren.
…sind auch ganz nett. Matt hat dazu ein Video im Entwicklerblog veröffentlicht. Ein Highlight ist sicher die Versionsverwaltung vom Artikeln. Dies ist eine der Funktionen, die Wikis erfolgreich gemacht haben. Dadurch ist es besser möglich, Artikel und Seiten mit mehreren Autoren zu bearbeiten und die Änderungen zu verfolgen. Ein guter Schritt der gleichzeitg WordPress auch als CMS einsetzbar macht.
Wer mit WordPress Plugins zu tun hat, sollte sich den Artikel von planetozh dazu anschauen. Außerdem bin ich gespannt auf das iPhone App mit dem man wohl WordPress Artikel schreiben kann.Sehr cool ist auch das es endlich ein zentrales Theme-Verzeichnis auf WordPress.org gibt.
Mit immer wieder neuen überraschenden Funktionen bleibt WordPress sicher noch länger das Blog und CMS meiner Wahl. Mit bbpress gibt es zudem ein Forum welches sauber integriert werden kann. Einzig die Benutzerintegration mit einem Wiki fehlt mir noch. Für DokuWiki gibt es wohl ein Plugin (funktioniert das?), zum MediaWiki (welches ich noch historisch im Einsatz ist) habe ich allerdings nichts gefunden.
(Übrigens, 228 Wörter dieser Artikel)
Warum interne Corporateblogs Blogs Sinn machen, zeigt eine einfache Rechnung von Benjamin Greenberg, die er in einer internen Präsentation bei der non profit Organisation Physicians for Human Rights verwendet hat:

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Aussage von Jeremiah Owyang zur Emailspirale:
Responding to emails leads to more emails: The more you respond to emails, the more you will receive. Keep in mind what your core goals are (why is your employer paying you) and try to manage and budget this.
Natürlich kann man dies nicht generalisieren. Es geht darum die richtigen Tools (wie Email, Blogs, Wikis usw.) im richtigen Kontext effektiv einzusetzen. Längst nicht jedes interne Corporate-Blog macht Sinn, für manche Zwecke sollten Mitarbeiter vielleicht einfach bei einer Email bleiben. Andererseits zeigt dieses simple Beispiel, wie viel Chaos eine Email anrichten kann, wenn doch ein einfacher Blogpost viel effektiver wäre. Dazu kommt das in Unternehmen der Email verkehr meist mehrdimensional läuft. Oft werden und sollen Emails an Vorgesetzte in Kopie gesendet werden. Sicherheitshalber wird oft noch der Kollege und sämtlich Ansprechpartner beim Kunden mit einbezogen. Kein Wunder das viele Mitarbeiter Stundenweise täglich nur mit abarbeiten durchsehen von Emails beschäftigt bleiben.
Ich selbst orientiere mich, wenn möglich, an diesen Punkten:
Natürlich spielt eine Rolle welche Möglichkeiten den Beteiligten zur Verfügung stehen und ob die Tools bekannt sind.
[via Beat Doebeli]
Das iPhone: man bekommt es jetzt 200USD billiger und sogar per Opensource den SIM-Lock raus. Apple ist nett und gibt den verärgerten Early Adopters immerhin einen Gutschein über 100USD. (@ Freenet und O2: So macht man das, wenn man wertvolle Bestandskunden Kunden halten möchte). Wenn jetzt noch UMTS kommt fängt wohl die große Importwelle an.
[via Golem, ZDNet-Twitter]
Für WordPress gibt es mal wieder ein Sicherheitsupdate. Das Update via Script für 5 Blogs gleichzeitig ging innerhalb von 2min glatt. Perfekt. Mal sehen ob das mit der neuen Version 2.3 auch noch klappt die am 24. September kommen soll.
Das MediaWiki liegt ebenfalls in neuer Version 1.11 vor. Details gibt es in den Release Notes (Achtung, nur für Geeks geeignet).
Am Freitag 8. Juni und Samstag 9. Juni werde ich auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln sein und dort auf dem Markt der Möglichkeiten das Volxbibel-Wiki vorstellen. Leider scheint es nicht möglich direkt Online auf das Wiki zugreifen zu können. Ungeschickter weise ist auch mein UMTS Mobile im Urlaub verendet und O2 ist nicht fähig mir ein geeignetes Ersatzgerät zur Verfügung zu stellen. Deshalb wird leider nur eine Offline-Version des Wiki am Stand zu sehen sein.
Natürlich freue ich mich auf jeden der vorbeischaut, vielleicht sogar den einen oder anderen Leser? Der Stand befindet sich wohl auf der Messe irgendwo in Halle 2-5. Außerdem wird der Tom mit seiner Band Return auch dort unterwegs sein.
Ich wurde virtuell beworfen von Jared. Die letzten drei Stöckchen habe ich ignoriert oder vergessen, dieses hab ich aufgefangen und etwas daran herumgeschnitzt und ein paar Fragen entfernt oder verändert. Hier meine Antworten rund um del.icio.us, flickr, youtube, bloggen, twitter und den von mir favorisierten Web2.0 Diensten. weiterlesen »
Dienstag hatte ich sie in der Hand, frisch vom Druck die erste Überarbeitung der Volxbibel, Version 2.0. Martin’s Opensource Experiment lebt. Seit fast einem Jahr ist das Volxbibel-Wiki in Betrieb. Dort wird gemeinsam gelesen, geschrieben, übersetzt, diskutiert. Die Inhalte des Wikis sind dabei für jeden lesbar – wer mitschreiben möchte muss sich registrieren. Die Seite wurde laut Google-Analytics ca. 30.500 mal besucht und dabei die Artikel von den über 400 registrierten Benutzern ca. 4440 mal bearbeitet. Ein Erfolg, der aber in Zukunft noch weiter ausbaubar ist.
Die neue Volxbibel 2.0 ist die erste Bibel die gemeinsam von der Wiki-Community aktualisiert wurde. Es sind direkt Vorschläge und Änderungen aus dem Wiki eingeflossen – in dieser Ausgabe gab es die meisten Änderungen im Matthäus-Evangelium. Natürlich bedeutet dies nicht, dass jeder schreiben kann was er möchte. Ein Team von Theologen um Martin Dreyer überprüfen die Inhalte regelmäßig und geben den Benutzern ihr Feedback in der Diskussion.
Das Wiki enthält alle bisherigen Versionen, sowie eine Arbeitsversion und eine zukünftige Version. Die Version 1 liegt schreibgeschützt als Referenz für alle vor – demnächst wird sich die aktuelle Version 2 dazugesellen. In der Arbeitsversion kann jeder Benutzer seine Vorschläge einbringen. Die Benutzer sind dazu angehalten Änderungen jedoch zuerst auf der zugehörigen Diskussionsseite zur Diskussion zu stellen, bevor die in den Text der Arbeitsversion einfließen. Die zukünftige Version dient als Grundlage zur Erstellung einer neuen Printausgabe. Sie ist eine Kopie der Arbeitsversion die von Martin Dreyer und einem Team von Theologen vor dem Druck überprüft wird.
Um die Veröffentlichung weiterer Versionen zu vereinfachen und beschleunigen, sollen zukünftig sämtliche Korrekturen im Wiki durchgeführt werden. Dies betrifft auch Lektorierung und Rechtschreibkontrolle des Brockhaus Verlags. Durch die hohe Transparenz im Wiki wird dieser Prozess für die beteiligten stark vereinfacht. Theoretisch müssen zukünftig nur noch die Änderungen zur Vorversion geprüft werden, wodurch sehr viel Arbeit erspart wird.
Weiteres Potential liegt in der besseren Vernetzung der freiwilligen Autoren. Angedacht sind Community-Funktionen und ein Chat, um sich einfach austauschen zu können. Durch eine organisierte Überarbeitungen bestimmter Inhalte wäre es außerdem möglich die Autoren mehr auf die entsprechenden Inhalte zu fokussieren. Der Spaß am Übersetzen kann so durch schnelleres Feedback aus der Community erhöht werden und neue Benutzer finden sich schneller ein. Wer sich beteilligen möchte kann sich gerne im Wiki einen Benutzer-Account anlegen. Wir freuen uns immer über aktive Mitarbeit und neue Ideen.