Australien hat was. Aus meiner Sicht bündelt es viele schöne Eigenschaften die ich zwischen Europa und Afrika vermisse. Auf der einen Seite funktionierende Infrastruktur, politische Stabilität, soziale Absicherung, ökologisches Bewusstsein und ein stabiles Wirtschaftssystem – auf der anderen Seite über den Kontinent hinweg angenehmes warmes Klima zwischen tropisch, Savanne, Steppe oder mediterran, dazu die unverwechselbare Gelassenheit der Australier. Man merkt, dass an dieser Stelle die britische Förmlichkeit mit Hilfe der australischen Sonne ausgebrannt wurde. Continue reading
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Die Instagram Kollektion, OZ 2011
Während ich noch dabei bin die Bilder unserer Australienreise Okt/Nov 2011 zu sortieren, gibt es an dieser Stelle schon mal ein Set meiner Fotos die ich zwischendurch via Instagram schon veröffentlicht habe. Das eine oder andere dürfte daher schon bekannt sein, hier nochmals alle zusammen (unten als Flickr-Flash-Set).
OZ 2011, a set on Flickr.
Kaufen für die Müllhalde
Ein interessante Dokumentation von arte zum Thema der geplanten Obsoleszenz, also der geplanten Alterung von Produkten. Sehenswert!
Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten.
(via @jke, thnx)
Afrikanische Fluggeräte Teil 4
Es ist einfach unglaublich wie viele Jua-Kali-Fluggerätmechaniker in Kenya ihr Glück versuchen. Hier nun der 4. Teil und somit schon eine kleine Artikel-Serie zum Thema Afrikanische Fluggeräte, diesmal sogar mit einem Youtube-Video vom TV-Sender Citizen. Gabriel Nderitu hat keine Ahnung vom Flugzeugbau. Nach sechmonatiger Recherche im Internet und 12 Monaten schrauben im Hinterhof präsentiert er den Medien ein 800kg schweres Ungetüm aus Stahl, Aluminium und einem alten Toyota-Motor. Gestern war der erste Testflug in Kitengela geplant (also irgenwo hinter der Villa-Weber), der leider von der Kenya Civil Aviation Authority untersagt wurde. Kein Wunder, schließlich liegt Kitengela in der Einflugschneiße zum Jomo Kenyatta International Airport.
An innovative Kenyan is just about to test the results of his brainchild. Gabriel Nderitu, an I.T specialist is putting final touches to an aeroplane he has been assembling for the last one year ahead of a test run in Kitengela next week. If indeed Nderitu’s two seater plane takes off, and more importantly, lands successfully, then it will be a first for Kenya. Sylvia Chebet tells us more about the budding innovator and how close he is to becoming Kenya’s pioneer in aircraft manufacturing.
(thnx @jke via FB)
Kwa heri ujerumani
Und tschüß Deutschland. Nach vermutlich drei Jahren bin ich ab morgen im Urlaub in Kenya. Anni wird dabei sein und wir freuen uns auf Villa Weber. Es ist immer spannend zurück nach Kenya zu kommen.
Am Montag Abend geht es erstmal zusammen mit Natalie und Sebi per Kenya Railways an die Küste, genauer gesagt auf die Insel Lamu. Weiter haben wir noch nicht geplant, aber das ist gut so.
Ich bin außerdem gespant, wie sich die mobilen Datennetze entwickelt haben. Sicherlich wird es immer mal wieder ein kleines Update via Twitter und Facebook geben. Weiter habe ich mir OpenMaps, World Nomads Swahili Plus und WordPress auf dem iPhone installiert. Dies hier ist der zweite Versuch eines Artikels mit der App, nachdem es gerade ein Update dafür gab. Davor war alles beim Versuch zu veröffentlichen abgestürzt. Insgesamt ist die WordPress App wohl auch nicht so stabil. Es werden teilweise Änderungen am Artikel nur auf gut Glück gespeichert.
Wer noch einen Tipp hat, welche Reise-Apps man unbedingt im digitalen Gepäck haben sollte, her damit!
Kwa heri, tutaonana baadaye.
Boa Viagem, Safari Njema!
Heute morgen um 5:51 Uhr sind sie nun also los, Julia & Dide auf ihre Weltreise. Bei -5°C hier in Esslingen zum Ziel bei +30°C in Fortaleza, Brasilien, ich bin neidisch. Die nächsten Monate sind die beiden in Süd-Amerika unterwegs, da nach geht es weiter nach Süd-Afrika zur Fußball Weltmeisterschaft und zurück nach einem letzten Zwischenstopp bei meinen Eltern in Kenya. Wer möchte kann die Tour unter judismemories.de verfolgen.
- 10-12kg im Rucksack, das ist alles…
- -5°C, wiederliche Bedingungen in Esslingen
- Am Hauptbahnhof in Stuttgart
- Der Zug in Esslingen hat Verspätung, also doch weiter nach Stuttgart…
PS. Nachdem die Bahn von Esslingen nach Stuttgart mit 6′ Verspätung angezeigt wurde und nur 12′ Zeit zum Umsteigen waren, sind wir spontan schnell nach Stuttgart gefahren. Das erhöht die Spannung natürlich gleich nochmal zum Anfang der Reise. In Stuttgart angekommen waren dann aber noch gute 10′ Zeit zum einsteigen…
News aus Edinburgh
Annika hat einige Bilder aus Edinburgh in ihrem Blog veröffentlicht, z.B. diesen Kuchen der eigentlich ein Crunchie ist:
Playing for a Change
Ich bin eben auf dieses Projekt gestoßen, Playing for a Change. Die Idee kam Mark Johnson als er in Santa Monica, California den Straßenmusiker Roger Ridley entdeckte:
One day while walking down the promenade, Mark heard Roger singing “Stand By Me” in the distance. He ran to witness the performance and realized that Roger’s voice, soul, and passion had to be shared with the rest of the world.
Aus der spontanen Idee die Musik von Roger Ridley über das Internet weiter zu verbreiten sind inzwischen sehr populäre Aufnahmen vieler Musiker aus aller Welt geworden. Mit Hilfe eines kleinen mobilen Studios werden diese aufgenommen und dann zusammengefügt und über Youtube, Facebook und Twitter verbreitet. Hier eine der inzwischen sieben Episoden:
Die Musiker kommen aus aller Welt, Teilweise bekannte “Stars”, meist aber unbekannte von den Pubs und Strassen:
Bob Marley (Kingston, Jamaica), Bono (Dublin, Ireland), Cathy Jordan (Sligo, Ireland), Clarence Bekker (Amsterdam, Netherlands), David Broza (Tel Aviv, Israel), Francois Viguié (Barcelona, Spain),Grandpa Elliott (New Orleans, Louisiana), Jason Tamba (Matadi, Congo), Joe and the Ganja Muffins (Cape Town, South Africa), Junior Kissangwa Mbouta (Kinshasa, Congo), Keb’ Mo (Los Angeles, California), Lesego Rampolokeng (Soweto, South Africa), Liam Ó Maonlaí (Sligo, Ireland), Louis Mhlanga (Harare, Zimbabwe), Manu Chao (Barcelona, Spain), Mermans Kenkosenki (Matadi, Congo)
Playing for Change is a multimedia movement created to inspire, connect, and bring peace to the world through music. The idea for this project arose from a common belief that music has the power to break down boundaries and overcome distances between people. No matter whether people come from different geographic, political, economic, spiritual or ideological backgrounds, music has the universal power to transcend and unite us as one human race. And with this truth firmly fixed in our minds, we set out to share it with the world.
Wie ich finde wieder einmal ein Beispiel wie heute aus spontanten Ideen mit Hilfe etwas einfacher Technik und dem Internet Projekte mit solch großer Reichweite entstehen können!
[via Karola Rieger / Facebook, thnx]
Nachlese zum Africa Gathering in London
Vorletztes Wochenende war ich auf dem Africa Gathering in London, einer Un-Konferenz in London. Aus meiner Sicht leider keine Unkonferenz (wie ein BarCamp), sondern klassisch mit diversen Vorträgen über den gesamten Samstag organisiert. Der offene Stil eines BarCamps ermöglicht aus meiner Erfahrung wesentlich internsiveren und direkteren Austausch, einen einfacheren Fokus auf die eigenen Interessen und mehr Networking. Dennoch eine sehr gute Veranstaltung von Ed Scotcher, bei der ich vor allem einige Personen getroffen habe, die ich bisher nur aus Blogs oder Twitter kenne.
Posts, Bilder, Slides und Videos zum Africa-Gathering: Continue reading
Privatsphäre bei Facebook?
Facebook geht in Deutschland in den letzten Monaten richtig ab. Vor nur dreieinhalb Monaten lag die deutsche Nutzerzahl des Social Network noch bei 1,26 Mio, inzwischen sind es über 2 Mio. schreibt SpOn.
Täglich melden sich aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis Benutzer bei Facebook an und wollen meine Freunde werden *freu*. Die Liste reicht von “irgendwelchen” virtuellen Kontakten (also Personen die ich noch nie in RL gesehen habe), über Kunden, Geschäftskollegen bis zu den besten Freunden und Freundin. Über Facebook werden Kontakte wiederentdeckt, geknüpft und gehalten, Nachrichten an einzelne oder alle verschickt, Hobbys und politische und soziale Vorlieben verraten, Projekte und Organisationen unterstützt oder einfach nur tägliche Aktivitäten im Netz ausgetauscht. Da ist es definitiv an der Zeit sich Gedanken zur den “privacy settings” zu machen. Viele Nutzer wissen weder, dass es diese gibt, noch, dass sie per default relativ offen eingestellt sind. Somit können fast alle veröffentlichten Informationen von allen Freunden, manchmal auch von deren Freunden oder im ganzen Netzwerk gelesen werden.
- Freundeslisten erstellen
- Privatsphäre einstellen
- Privatsphäre für das Profil
Wenn man viele Kontakte hat sollte man als erstes anfangen Freundeslisten zu verwenden. Damit kann man Kontakte in verschiedene Gruppen einsortieren und natürlich, wie mit Tags, einen Kontakt auch in mehrere Gruppen eintragen. Diese Gruppen kann man dann natürlich in den Einstellungen des eigenen Profils verwenden.
In den Profileinstellungen kann man dann spezifische Inhalte für bestimmte Personen oder Freundeslisten freigeben oder sperren. Ich habe z.B. eine Gruppe “Privacy” angelegt in der manche landen die ich eigentlich nicht wirklich kenne.
Natürlich sollte man nicht zu rigoros den Zugriff auf das eigene Profil völlig einschränken. Ein Social Network lebt gerade davon, dass Verbindungen zu anderen transparent werden (In diesem Zusammenhang sollte man sich unbedingt mal das Video Social Networks in Plain English ansehen). Aber man kann diese Einstellungen verwenden, um z.B. private Nachrichten und Bilder den Personen zugänglich zu machen, für die sie gedacht sind.
AllFacebook hat übrigens 10 Privacy Settings zusammengestellt, wovon dies hier im wesentlichen eine Einstellung ist. Im Artikel gibt es noch weitere Hinweise, um z.B. nicht in der Facebook Personensuche oder in der Google Suche aufzutauchen.































