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…manchmal viel gelaber.

Google Wave invites

wave_logo_previewGoogle Wave war das “Killertool”, das alle erwarten und keiner ein Invite hatte (hier mein erster Post dazu). Killer ist es noch nicht ganze, aber ich glaube dass der zentrale serverbasierte Ansatz zukünftig grundlegend für die digitale Kommunikation ist. Jetzt gibt es wieder eine Welle neuer Einladungen und Google Wave macht natürlich nur dann Sinn, wenn alle Kontakte dabei sind. Wer eine möchte bitte hier melden und eine Google-Adresse hinterlassen. Solange Vorrat reicht eben…

Google Wave in 8 Minuten

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via netzlogbuch.de

Nicht alle Geeks scheinen Google Wave zu mögen… Hier gibt es deshalb wohl genau zum richtigen Zeitpunkt eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Wave Ideen und Funktionen (im Vergleich zur 80 min. Vorstellung auf der Google I/O http://www.youtube.com/watch?v=v_UyVmITiYQ)

Ich halte das Konzept immer noch für absolut zukunftsweisend in der Kommunikation. Natürlich muss an den technischen Feinheiten noch einiges optimiert werden. Und natürlich warte ich auf ein Invite um es mir selber ansehen zu können…

Posted via web from mzungu’s posterous

Kontakte und Kalender Sync

Es scheint nie zu enden, das Thema rund um die Synchronisation von Kontakten und Terminen auf irgendwelche mobile Endgeräte. Die Synchronisation zwischen Outlook und iPhone funktioniert eigentlich recht gut – vorausgesetzt man verwendet iTunes. Und das bringt einige Einschränkungen mit sich,  Windows ist Voraussetzung für Outlook (und OS X ist wohl auch keine wirkliche Option, zumal die Hardware fehlt) und bisher funktioniert die Synchronisation nur mit iTunes via Kabel, also ziemlich 1.0.

Da kommt es gelegen, dass Google vor einiger Zeit Google Sync vorgestellt hat. Damit ist es möglich das “mobile device” direkt mit Google zu synchronisieren.

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Im folgenden nun einige Hinweise zum Setup des Ganzen:

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Blogs vs. Email

Warum interne Corporateblogs Blogs Sinn machen, zeigt eine einfache Rechnung von Benjamin Greenberg, die er in einer internen Präsentation bei der non profit Organisation Physicians for Human Rights verwendet hat:

Email vs Blogs

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Aussage von Jeremiah Owyang zur Emailspirale:

Responding to emails leads to more emails: The more you respond to emails, the more you will receive. Keep in mind what your core goals are (why is your employer paying you) and try to manage and budget this.

Email als Universaltool?

Natürlich kann man dies nicht generalisieren. Es geht darum die richtigen Tools (wie Email, Blogs, Wikis usw.) im richtigen Kontext effektiv einzusetzen. Längst nicht jedes interne Corporate-Blog macht Sinn, für manche Zwecke sollten Mitarbeiter vielleicht einfach bei einer Email bleiben. Andererseits zeigt dieses simple Beispiel, wie viel Chaos eine Email anrichten kann, wenn doch ein einfacher Blogpost viel effektiver wäre. Dazu kommt das in Unternehmen der Email verkehr meist mehrdimensional läuft. Oft werden und sollen Emails an Vorgesetzte in Kopie gesendet werden. Sicherheitshalber wird oft noch der Kollege und sämtlich Ansprechpartner beim Kunden mit einbezogen. Kein Wunder das viele Mitarbeiter Stundenweise täglich nur mit abarbeiten durchsehen von Emails beschäftigt bleiben.

Ich selbst orientiere mich, wenn möglich, an diesen Punkten:

  • Email für den Austausch von Informationen die nicht sehr zeitkritisch sind oder es mir wichtig ist, dass die Information gelesen wird und der Vorgang dokumentiert.
  • Instant Messaging um Themen sofort zu klären. Sobald es komplexer wird wird auf Sprache umgestellt (Skype oder Telefon). Nebenher können weiter wichtige Textschnipsel, URLs Dateien etc. per Instant Messaging übertragen werden.
  • Blogposts zur Veröffentlichung von Informationen für viele Leser.
  • Wikis zur gemeinschaftlichen Dokumentation Arbeit, oder auch GoogleDocs um kollaborativ Dokumente wie (z.B. Excel-Tabellen) zu Erstellen.

Natürlich spielt eine Rolle welche Möglichkeiten den Beteiligten zur Verfügung stehen und ob die Tools bekannt sind.

[via Beat Doebeli]

argh!, GMX

Immer wieder die Mail vom gleichen Web.de-User im Spamfolder, beim Einloggen eine penetrante Popup-Werbung die einem untergejubelt wird, danach ringsum ebenfalls überall bunte Werbung, beim Versuch den Absender ins Adressbuch einzutragen eine rote Meldung “Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie …” und nach dem Logout ganz groß in der Kategorie Gesundheit Informationen zum Erektions-Training von Dr. Sommer.

Lookout: Schneller finden in Outlook

Lookout SucheLookout ist ein kleines Zusatzprogramm für Outlook (Download) das eine sehr schnelle Suche ermöglicht. Nachdem ich in letzter Zeit auf der Suche nach einer bestimmten Email die Online-Suche meines Google-Mail Account verwendet habe, ist Lookout eine gute Lokale alternative. Die Suche indiziert Emails, Kontakte, Termine und Aufgaben und läuft unter Win 2000/Win XP in Outlook 2000 bis 2003. Wer eine ausführliche Installationsanleitung benötigt, findet diese auf den Tipps und Tricks Seiten. Microsoft hat Lookout aufgekauft und die Suche inzwischen fest in Outlook 2007 eingebaut.

[via den netten Microsoft-Man (Blog) vom Barcamp]

Notiz: Jesus.de Emailadresse

Jesus.de vergibt ab sofort Emailadressen. Die Emailaccounts werden mit Google Apps for your Domain bereitgestellt. Damit erhält man einen vollwertigen Google-Mail Account, allerdings auch Google Werbung. Derzeit gibt es 500 Adressen die bis zum 15. Dezember Versteigert werden. Wer also eine Emailadresse @jesus.de möchte, sollte mitsteigern.

Notiz: The End of the World as we know it

Guy Kawasaki befragt in einer Gesprächsrunde zum Thema “Next Generation Insights” ein paar Jugendliche zu deren Lifestyle. Themen sind u.a. Mobiltelefone, PC / Mac Nutzung, Webbrowser, Online Communities, Video Portale, iPod, IM etc. (via tautoko)

Neue Gmail Funktionen

Gmail (Googlemail) wurde wieder um ein paar nützliche Funktionen erweitert.

  • Automatisches Speichern der Entwürfe
  • Verwenden von fremden absende Adressen
  • verbesserter Import/Export von Kontakten

Ich habe mich vor allem über die Möglichkeit gefreut auch andere Emailadressen als Absender zu verwenden. Die jeweiligen Emailadressen müssen dazu mit einem Bestätigungscode frei geschaltet werden. Dies erspart mir vorläufig die eigene Installation eines aufwendigen Webmailers wie z.B. RoundCube, Zimbra oder Hula auf meinem Server. Auch via Pop3 kann jetzt über Gmail mit alternativem Absender verschickt werden.

Wer immer noch einen überfrachteten Webmail-Account wie beispielsweise bei GMX, Web.de oder gar Freenet verwendet, kann jetzt einfach wechseln, ohne sämtliche Kontakte über die neue Emailadresse informieren zu müssen. Dazu einfach die bestehenden Emailadressen auf Gmail weiterleiten und in Gmail die gewünschte Standardemailadresse als Alias einrichten (Dazu in Gmail einfach Einstellungen, dann Konten und dann weitere E-Mail-Adresse hinzufügen wählen). Natürlich ist auch Gmail nicht ganz werbefrei, allerdings stört die textbasierte Werbung wesentlich weniger als nervige Flashbanner mit Sound oder Popups. Um die Werbung ganz loszuwerden kann man auch die Firefox-Erweiterung Customize Google installieren. Unter vielen praktischen Einstellungen kann damit auch die Werbung in Gmail ausgeschaltet werden.

Weitere Infos: Googlemail bietet ein Kostenloses Emailpostfach mit derzeit 2.7 GB Speicherplatz an. Im Vergleich zu den bekannten Freemailern handelt es sich um eine reine Webmailanwendung mit vielen praktischen alltagstauglichen Funktionen, wie z.B. dem Automatischen vervollständigen der Emailadressen. Von Vorteil ist auch die Anordnung der Emails als Thread, wie aus Foren bekannt. Emails mit gleichem Betreff werden automatisch zusammengehängt. Spam wird wirksam gefiltert. Allerdings blendet Google kontextsensitive Werbung ein.

Hallo, was ist ein BCC Feld!?

Emails eignen sich vorzüglich um schnell und billig massenhaft Informationen zu verschicken. Bei vielen landen täglich viele Spam-Emails im Postfach (die meisten werden hoffentlich von einem guten Spamfilter online rausgeworfen) und somit hat jeder schon mal Ärger mit solchem Schrott gehabt. Die Spammer sind die bösen, das ist jedem klar, aber was wenn die "guten" plötzlich zum Spammer werden?

Bei DHL verschickt ein netter Mitarbeit eine Infomail an 100 Kunden. Die Emailadressen werden einfach alle in das AN-Feld der Email eingetragen. Ein kleines Misgeschick, dass sich zum großen Fehler entwickelt. Kurze Zeit später ist in den Medien zu lesen "Anfängerfehler: DHL verursacht Spam".

BCC Feld in OutlookEmailadressen die in das An- oder das Kopie-Feld (CC) einer Email eingetragen werden sind für alle Empfänger lesbar! Und somit auch von einem Virus der auf einem PC eines Empfängers sein mag. Mit etwas Pech kann dadurch eine Lawine an Emails losgetreten werden und die Kunden erhalten die Email plötzlich tausendfach.

In einem (mir gut bekannten) Unternehmen tauchte vor kurzem ein ähnliches Probem auf. Eine Kundeninformation wurde an mehrere hundert Empfänger mit einem ca. 1MB großem PDF Anhang verschickt. Durch Virenverseuchte PCs von Kunden wurde die Email multipliziert. In kürze waren die Emailpostfächer der Kunden so überflutet, dass sie nicht mit dem Löschen hinterher kamen. Sicherlich wird kein Kunde von diesem Absender jemals wieder eine Email akzeptieren, da diese sofort ungelesen im Spamfilter hängen bleiben, oder sowieso über eine Greylist ausgemustert werden.

Viele Anwender wissen gar nicht, dass es ein BCC-Feld gibt. Werden die Empfänger in das BCC-Feld eingetragen, ist es als ob man die Email an jeden einzeln verschickt. Die Empänger sehen nicht an welche weiteren Personen die Email verschickt wurde. Somit kann sich auch kein Virus dieser "Adresssammlung" bedienen. In Outlook ist das BCC-Feld leider standardmäßig deaktiviert. Aktiviert werden kann es in einer geöffneten Email unter "Ansicht/BCC-Feld" (Outlook 2003).

Also, liebe Emailer, verwendet das BCC Feld auch für private Rundmails! Eure Postfächer und die Eurer Freunde werden es euch danken.

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