Schlagwort-Archiv: Film

Zwei Filme zu Indien

Während ich noch viele der 2000 Bildern löschen und sortieren und dazu einiges an Videomaterial von unserer Indien Reise sichten und schnipseln muss, hier zwei kurze Video / Film Empfehlungen:

Kilian Martin: India Within

India Within, ein Skate-Film mit Kilian Martin der in Indien gedreht wurde. Wie immer beeindruckendes Skaten gespickt mit einigen netten Momentaufnahmen an einigen Orten an denen wir auch unterwegs waren (z.B. in Varanasi am Ganges).

Film: Best Exotic Marigold Hotel

Best Exotic Marigold Hotel ist ein kurzweiliger Film der in Indien spielt. Nicht sonderlich anspruchsvoll, aber einfach nett und was zum Lachen, vor allem, wenn man sich auf dem Rückflug von Indien befindet. Hier der Trailer:

Bouncing Cats – Ein Film über Hip-Hop in Uganda

Kürzlich bin ich auf den Film Bouncing Cats gestoßen, der das Breakdance Project Uganda (BPU) in Uganda Dokumentiert. Das BPU organisiert von Kampala aus Workshops für Kinder und Jugendliche im ganzen Land mit dem Ziel Kunst, Kultur und ein friedliches Miteinander mithilfe der Breakdance und Hip-Hop Kultur zu fördern. Hier ein Zitat aus der Website:

Breakdance Project Uganda is a nationwide movement offering free regular breakdance lessons and life-skills workshops to young people across Uganda. The Project is centred on the belief that everyone is a student and everyone is a teacher and through mutual respect and sharing skills freely you can bring change to your own communities.

Mission: To engage young people through arts and culture to build leadership skills and promote social responsibility

Mich begeistert daran vor allem welchen Einfluss solch ein Projekt mit Kunst und Musik nimmt. Der Film gibt schöne und spannende Einblicke in das Projekt und Uganda und ist auch für Hip-Hop n00bs (wie mich) zu empfehlen.

via Netzfilmblog

Ab jetzt im Kino: SCHULD SIND IMMER DIE ANDEREN

Foto Laura Schleicher / FFL.de
Foto Laura Schleicher / FFL.de

Ab dem 28. Januar Februar 2013 läuft  SCHULD SIND IMMER DIE ANDEREN in einigen Kinos. Der Debütfilm von Lars-Gunnar Lotz hat in den letzten Monaten sehr verdient so einige Preise abgestaubt.

In drei Sätzen: Nach einer heftigen kriminellen Laufbahn wechselt  Ben etwas widerwillig aus dem Jugendknast in einen freien Vollzug in einer familiären Umgebung. Dort trifft er zufällig auf eines seiner Opfer eines nicht aufgeklärten brutalen Überfalls. In dieser spannenden und emotionalen Umgebung wird authentisch an dem Thema Schuld und Erneuerung gearbeitet.

Die Filmmusik kommt auch diesmal von SEΛ+ΛIR. Ich hab den Film nun schon zweimal gesehen (Hier bei den Frauenfilmtagen in Tübingen) und kann ihn absolut empfehlen  (natürlich etwas voreingenommen)! Vielleicht läuft er auch in deiner Nähe?

  • STUTTGART – Innenstadtkinos
  • DRESDEN – Casablanca
  • AACHEN – Apollo
  • MÜNSTER – Cinema
  • SCHWÄBISCH GMÜND – Brazil
  • REGENSBURG – Filmgalerie im Leeren Beutel
  • WEIMAR – Lichthaus

Aktuelle Infos zum Film bekommt man immer auch auf der Website oder der Facebook-Seite.

Trailer

Schuld sind immer die Anderen

Ich bin sehr gespannt auf den neuen Kinofilm – Schuld sind immer die Anderen, von Cousin Lars-Gunnar Lotz (Regie). Der Film setzt sich mit dem Thema Jugendkriminalität und Schuld auseinander. Alternativen zum Strafvollzug sind ein Thema dass mich zuletzt wegen der Arbeit von Annika in diesem Bereich verstärkt interessiert. Einige Hintergründe kann man im Interview mit Lars nachlesen. Ob und wann der Film in die Kinos kommt ist noch nicht klar. Wer ein wenig unterstützen möchte, kann z.B. die Facebook-Seite liken.

Ben bekommt im idyllisch gelegenen „Waldhaus“ die einmalige Chance auf einen Neuanfang. Als einer von sieben jugendlichen Straftätern soll er in der familiären Gemeinschaft soziale Kompetenz erlernen und Geborgenheit erfahren. Doch als er auf seine Hausmutter Eva trifft, ist er geschockt: Sie ist eines seiner Opfer. Sein brutaler Überfall auf sie wurde nie aufgeklärt. Während Ben alles versucht, um in der Gruppe nicht aufzufallen, wächst in Eva der Verdacht.

Hier der Trailer:

Kaufen für die Müllhalde

Ein interessante Dokumentation von arte zum Thema der geplanten Obsoleszenz, also der geplanten Alterung von Produkten. Sehenswert!

Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten.

(via @jke, thnx)

Apple TV

Die Tage habe ich mir ein Apple TV geordert, trotz eher mageren Rezensionen und ebensolchen Features. Was das Apple TV für mich doch einigermaßen attraktiv macht, ist 1) der Preis ist mit 119,- EUR überschaubar  2) es ist ein Apple Produkt und funktioniert idR erst mal einfach. Auspacken, anschließen, tut.

Das Wohnzimmer Setup:

Samsung HT-C5500 Heimkinosystem. Aus Platzgründen habe ich keinen großen Receiver gekauft. Die beste Preis-/Leistungsoption schien mir dieses Heimkinosystem zu sein. Immerhin hat es zwei HDMI-Eingänge. Eigentlich sinnvoll wären wohl eher 3-4 Eingänge und zwei Ausgänge. Das ist aber aktuell als Receiver eher selten und teuer. Dazu habe ich diesen WLAN-Stick von Hama bestellt. Er ist wesentlich billiger, als das original Samsung Zubehör und soll funktionieren. Ich habe es noch nicht getestet.

Beamer von Acer H5350 und ein normaler 19′ TFT-Monitor von Asus. Der Monitor hat allerdings keinen HDMI-Eingang, weshalb wohl auch die Benutzeroberfläche und Konfiguration vom Samsung Heimkinosystem nicht angezeigt wird. Das Apple TV kommt mit dem TFT klar. Für den TFT Monitor verwende ich aktuell einen HDMI > DVI Adapter. Langfristig ist an dieser Stelle ein Monitor mit HDMI Eingang notwendig.

Zubehör: Perfekt funktioniert der HDMI Splitter von Viforo. Damit kann ich den einen HDMI-Ausgang auf Beamer und TFT-Monitor gleichzeitig ausgeben. Leider wird ein kleines Netzteil benötigt, also wieder etwas Kabelsalat. Außerdem habe ich noch einen automatischen HDMI Umschalter von Vivanco herumliegen. Mehrere Eingangssignale lassen sich damit schmerzfrei umschalten und er erkennt auch automatisch den aktiven Anschluss. Derzeit reichen mir aber die zwei Eingänge aus. Sinnvoll sind auch möglichst kurze HDMI Kabel. Kürzer als 0,5m habe ich aber nicht entdeckt.

Als keinen „Server“ verwende ich die Eee Box B206 von Asus. Wichtig, sie hat einen HDMI Ausgang. Allerdings waren meine Versuche darauf irgend ein Linux stabil zu betreiben nicht wirklich erfolgreich. Die Umsetzung einiger Details. z.B. die korrekte Konfiguration der Fernbedienung, wurde mir schnell zu aufwändig. XMBC und Boxee erfüllen bisher meine Erwartungen nicht. Insbesondere fehlen die Möglichkeit Musik in einer Playlist zu speichern oder eine Queue während der Wiedergabe zu befüllen. Simples abspielen nach Album und Interpret ist nicht zeitgemäß. Eine Abspiel-Queue ist bei Boxee aktuell nur für Youtube-Videos vorgesehen. Wirklich besser funktioniert es aber unter dem mitgelieferten WinXP auch nicht, aber immerhin kann man dann iTunes installieren. Inzwischen dient die Eee Box leider nur noch als „iTunes Server“ auf den das Apple TV zugreift.

Apple TV

Zur Zeit nutze ich das Apple TV hauptsächlich um Musik von meiner EEE Box im Büro zu streamen. Vorraussetzung dafür ist ein PC oder Laptop mit laufendem iTunes. Über die Funktion Privatfreigabe, kann man damit auf die iTunes-Mediathek zugreifen. Direkt von einem NAS-Laufwerk kann man dagegen leider nicht Streamen.

Seit dem letzten Update ist außerdem Airplay vorhanden. Damit lassen sich z.B. Bilder und Musik direkt von iTunes oder einem iPhone / iPad auf das Apple TV streamen. Details zu Airplay in diesem Youtube-Video.

Ich gehe davon aus, dass es in Zukunft noch weitere Funktionen für das Apple TV geben wird. Einerseits ist die Hacker-Community schon sehr aktiv. Wie auch beim iPhone gibt es einen Jailbreak, mit dem sich (zukünftig) weitere Apps installieren lassen. Dies könnte z.B. ein Last.fm Player sein, oder eben die Anbindung von Netzlaufwerken, ohne über den iTunes Umweg gehen zu müssen. Die Grundlage des Apple TV ist iOS, womit potentiell auch die iPad / iPhone Apps denkbar sind. Damit ist ein Appstore-Konzept auch für das Apple TV denkbar und wird auch hoffentlich in naher Zukunft umgesetzt. Bleibt zu hoffen, das damit viel mehr möglich wird.

Kino via iTunes

Eines der komfortabelsten Features ist die über den iTunes-Store integrierte Online-Videothek. Filme können damit direkt via Apple TV gekauft und kurze Zeit später angeshen werden. Mit meiner 25Mbit KabelBW Verbindung sind die Filme meist sofort zum anschauen bereit. Filme in SD-Qualität bekommt man ab 2,99 EUR, HD-Qualität ab 3,99 EUR. Ich empfinde aktuell SD als ausreichend gut. Preislich befindet sich das ganze aus meiner Sicht damit am oberen Limit, jedenfalls wenn man Aufand und Kosten des Konzeptes mit einer normalen Videothek vergleicht.

Was offen bleibt

Außerdem höre ich regelmäßig Poscasts. Leider ist man dabei auf die in iTunes verfügbaren Podcasts und Medien eingeschränkt. Herrlich wäre natürlich sonstige Inhalte aus dem Web oder einer Mediathek abspielen zu können.

Schmerzlich ist, dass ich ebenfalls keinen weg gefunden habe, Musik einer spontanen Abspielliste hinzuzufügen. Es scheint mir unvorstellbar, dass dies wohl niemand benötigt. Ich würde mich gerne kurz durch meine Mediathek klicken und Intepreten, Alben oder einzelne Songs die ich in der nächsten Zeit hören möchte zu einer Abspielliste hinzuzufügen. Einzige Möglichkeit die mir AppleTV bietet ist das starten einer Genius-Zusammenstellung auf Basis eines Songs. Eigentlich würde ich diese Funktion auch über Sämtliche Inhalte hinweg wünschen. Warum nicht schon während des Podcast definieren, welcher Podcast als nächstes läuft oder mit welchem Film oder Album es weitergehen soll?

Der erste Einstieg in das Apple TV ist simpel und intuitiv möglich. Nach kurzem experimentieren mit der Remote hat man die viele Funktionen entdeckt. Mehr als ein kurzes Pamphlet wird auch nicht mitgeliefert. Allerdings sind manche Möglichkeiten nicht so direkt auffindbar. Deshalb lohnt sich auch ein Blick ins Online-Handbuch.