Schlagwort-Archiv: Fotos

RFGS WLCM

Martin Gommel, Fotojournalist aus Karlsruhe, dokumentiert seit Ende 2014 Menschen auf der Flucht nach Europa. Wer seine eindrücklichen Aufnahmen und Bereichte noch nicht kennt, sollte sich diese ansehen:

Außerdem empfehle ich das aktuelle Gespräch von Anne mit Martin auf kleinerdrei.

Hier noch ein Zitat aus einem der letzten Artikel über den unscheinbaren »Sparrow« das mich beeindruck hat:

»Ich bin mittlerweile 40 Jahre alt. Und wenn ich hier jemanden aus dem Boot ziehe, dann ziehe ich meinen Vater, meine Mutter, Schwester, Brüder, ja, meine eigene Familie aus dem Boot. Selbst, wenn ich sie nicht einmal kenne.«

Quelle: Martin Gommel

Holy CON:FUSION

Am letzten Wochenende waren wir (@annikaweber, @marieaenna und ich) mit ca. 40 Personen beim ersten CON:FUSION in der Nähe von Wabern. Mit Emergent Deutschland haben wir nach dem letzten Emergent Forum 2013 über neue Formate nachgedacht und dabei CON:FUSION entwickelt, um sich länger und intensiver mit Themen rund um Kirche, Kultur , Gesellschaft und Glaube auseinander zu setzen.

Es gab drei Themen zur Wahl: „Glauben in der ‚Flüssigen Moderne'“ mit @arnachie, „Verführerische Freiheit und spiritueller Widerstand“ mit @paschoff und „Ver- und Entbürgerlichung des Christentums“ mit @walterfaerber. Ich habe mich am ersten Tag mit der ‚Ver- und Entbürgerlichung‘ auseinandergesetzt, sofern @MarieAenna dies erlaubt hat.

CON:FUSION ist ein neues Format von Emergent Deutschland: eine Gelegenheit zur intensiven Auseinandersetzung mit Themen zwischen Kirche, Kultur und Gesellschaft. Selbstorganisiert, inspirierend, kreativ, intellektuell, kommunitär. Eine überschaubare Gemeinschaft auf Zeit teilt ihre Ressourcen, um zu wichtigen Fragen neue Impulse zu entwickeln. Ein Ort für Menschen, die sich einbringen möchten. Einfach emergent eben.

Untergebracht war unsere „Instant-Community“ im Gruppenhaus von Anorak21, das leider nicht mehr so gut in Schuss ist wie die Website. Da es an diesem Ende der Welt kein Internet gibt habe ich einen Huawei Surfstick und kleinen TP-Link WLAN-Router  mitgebracht. Das D1-Netz hat so gut funktioniert, dass die 3GB Monatsflat von Congstar innerhalb von guten 24h weg war. Für die nächsten 3GB habe ich eine SIM von jamobil besorgt (ebenfalls D1-Netz) was uns dann bis Sonntagmorgen durchgebracht hat.

Die Auseinandersetzung mit dem Bürgertum hat mir viele Einblicke zum Status von Kirche und Gesellschaft heute geliefert, verlangt aber nach weiterer Auseinandersetzung. Ich habe mir einige Materialien für meine Elternzeit eingepackt, mal sehen ob ich mir die Zeit dafür nehmen werde.

Bilder

 

Links

Inzwischen gibt es viele Blogposts rund um CON:FUSION, Daniel hat schon fleißig gesammelt. Hier nochmals direkt ein paar.

 

Freakstock 2014

20 Jahre Freakstock, mein #11 mal dabei (siehe Freakstock 2013) und Timm’s 20. mal (ein wenig Neid ;-))!! Titel diesmal #Neuland. Ehrlich gesagt habe ich zum Titelthema nicht viel mitbekommen.

Dieses Freakstock war das erste mit Marie Aenna und es hat ihr Spaß gemacht. Auch sonst waren wir eine coole Truppe mit Tine, Doro, Marius & Lena,  Simon & Inge, Marek, Arne und natürlich Annika und Marie Aenna. Das kann 2015 so weitergehen.

Viele gute Bilder gibt es auf dem offiziellen Freakstock Facebook-Account.

An dieser Stelle ein paar Fotos, die ich nebenher mit dem iPhone aufgenommen habe. Einige hatte ich schon via Instagram gepostet.

Spiritualität ist Balance – Emergent Forum 2013

Am Wochenende vom 29.11. bis 01.12.2013 fand das Emergent Forum 2013 (#EF13) statt – mein inzwischen fünftes Forum, bei dem ich diesmal an der Vorbereitung beteiligt war. Nach den Vorbereitungen mit einem deutschland-weit verteilten Team über viele Monate hinweg war es sehr spannend, das Wochenende zu erleben.  In der Tat, das #EF13 ist wie nach Hause kommen, und nicht nur „ein bisschen“ @CorinnSe ;-):

Meine Highlights

Impulsvortrag – Spiritualität ist Balance

Der Impulsvortrag von @PastorSandy am Samstag Vormittag war eines meiner Highlights. Sandra hat es geschafft den undefinierbaren Begriff „Spiritualität“ in seiner Weite einzuordnen und trotzdem sehr schön zu schärfen.

spiritualität

Spiritualität ist Balance. Balance durch Bewegung  –  #Fahrradspiritualität. Hier eines der vielen guten Zitate. Es lohnt sich den Text auf Sandras Blog zu lesen (hier Ihr Post dazu inkl. Präsentation):

„Missionarische Spiritualität ist immer verwandelnd. Sie leistet Widerstand gegen alle Leben zerstörenden Werte und Systeme, wo immer sie in unserer Wirtschaft, unserer Politik und selbst in unseren Kirchen am Werk sind, und versucht, diese zu verwandeln. „Unser treuer Glaube an Gott und an das Leben als Geschenk Gottes verlangt, dass wir uns gottlosen Behauptungen, ungerechten Systemen und der Politik der Herrschaft und der Ausbeutung, welche die heutige Weltwirtschaftsordnung prägen, entgegenstellen. Wirtschaft und wirtschaftliche Gerechtigkeit sind immer eine Frage des Glaubens, denn sie berühren den Kern des Willens Gottes zur Schöpfung.“

Roemer collective

Ein super gechillter Abend der mit dem herrlichen Konzert von @roemercollect begann. Hier ein kurzer Clip vom iPhone:

Wer mehr hören möchte kann auf der Website oder Soundcloud reinschauen.

HerZschlag

Für den Rhythmus am Wochenende sorgte der sogenannte HerZschlag, ein Psalmgebet, das vier mal am Tag mit pulsierenden Herztönen eingeleitet wurde:

Die 10 bis 15 Minuten des ersten HerZschlags kamen mir sehr lange vor, am Ende des Wochenendes schien mir die Zeit sehr kurz. Am Ende wurde der HerZschlag für mich zu einer wohltuenden Zeit der Besinnung und Entspannung, der ich fast entgegen gefiebert habe.

Fotos

Top Tweets

Schön, dass sich auf dem Forum auch immer mehr twitternde Menschen einfinden, ihr seid mir sympathisch und die Meta-Ebene macht Spaß. Für zukünftige Events muss eine Twitterwall her. Alle Twitternden zum Thema habe ich auf einer Liste zusammengefasst.  Hier meine Favorite-Tweets mit dem #ef13.

Vielen Dank auch an alle Leute von der REFO (@REFOmoabit) die uns in ihre tollen Räume gelassen und sich unermüdlich um den reibungslosen Verlauf des Forums gekümmert haben!

Blogposts etc. zum EF13

Freakstock 2013

Freakstock 2013, oha, mein 10. Freakstock – 2013, 2012, 2011, 2009, 2007, 2006, 2005, 2004, 2002, 2000. Es war cool. Für mich gilt viel Chillen und von nichts stressen lassen, dann ist’s perfekt ;-). Zufällig gefallen haben mir @Sean_Michel, @PresonPhillips, @iamjonasdavid. Sehr gut waren dazu ein paar kurze und längere Gespräche mit alten Freunden und neuen Bekannten.

Bilder haben alle anderen mehr und bessere gemacht, es gibt welche auf der Website und auf Facebook. Hier ein paar meine iPhone Klicks:

 

Sean Michel Rockt und die Freaks tanzen:

Memo:

  • Neben dem Secret Garden sollten wir nicht mehr Zelten, die Dauerbeschallung strapaziert die Nerven aller 30+ Camper.
  • Schon Mittwoch Abend schon schwierig einen Platz zu finden, vor allem, wenn man mit Bus und Zelt gemeinsam aufbauen möchte.
  • Direkt an der Straße ist cool, es kommen immer wieder nette Leute vorbei.
  • Mobilfunknetze sind immer noch sehr schwach. #O2 kaum Daten, #Vodafone nur im oberen Bereich des Geländes. #E-Plus auch schwach. T-Mobile geht wohl ganz gut. WIFI für alle wäre natürlich perfekt.
  • Wir hatten zuviel zu Essen dabei und haben daher nichts gekauft.
  • Klappfahrräder rocken.

Das war’s: Indien 2013

Im April waren Annika und ich zwei Wochen in Indien unterwegs. Auslöser für die Reise, wie auch schon für Island 2012, war eine Hochzeit, diesmal von Ruchika und Shekhar. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.

In den knappen 14 Tagen mussten wir uns natürlich auf einen kleinen Teil des Landes beschränken. Unser wichtigsten Stopps waren Neu Delhi, Lucknow, Varanasi, Agra und Jaipur.

Indien ist ein Land der Gegensätze wie sie mir sonst bisher kaum begegnet sind. In keinem anderen Land empfand ich dazu eine so starke und andauernde Beanspruchung aller Sinne in solch kurzer Zeit. Farben, Geräusche, Gerüche sind intensiv und anders und es gibt kaum ein entrinnen. Neben den vielen schönen Erlebnissen begegnet man auch unendlich viel Leid und täglichem Überlebenskampf der unteren Kasten.

 

Der April ist seitens der Temperaturen rund um Neu Delhi gerade noch erträglich und lagen so im Bereich 28 – 42°C.

Checkins (via Fourquare getrackt)

Natürlich habe ich wieder an möglichst vielen Orten eingecheckt um dann daraus eine Karte zu erstellen.


Indien 2013 auf einer größeren Karte anzeigen

Fotos

Eine wilde Sammlung einiger Fotos – ein paar davon wurden von unseren Freunden aus Finland aufgenommen.

 

Tipps

Die Beschaffung des Visas ist ein aufwändiger Prozess und benötigt im Vorfeld einiges an Zeit. Dies sollte man in der Planung nicht unterschätzen. Einstieg über die Website der Indischen Botschaft (Bisher war die Seite sehr schlecht, aber scheinbar wurde kürzlich ein Relaunch durchgeführt!).

Reiseveranstalter gibt es im Netz in Massen – aber genauso schwierig ist es etwas passendes auszusuchen. Einen Teil hat uns Monkfoot Travels organisiert. Es gibt eine deutsche Ansprechpartnerin dort. Mit ein etwas Fernreiseerfahrung und einer kurzen Eingewöhnungsphase kommt man aus meiner Sicht aber sehr gut auf eigene Faust klar.

Reisen mit der Bahn sind ein Kapitel für sich, insbesondere im Bezug auf die Buchung. Züge sind immer rappelvoll und man sollte auf jeden Fall langfristig buchen. Normalerweise benötigt man für die Buchung eine indische Mobilnummer, aber es gibt Wege auch ohne eine Buchung zu erhalten. Eine sehr gute Übersicht gibt A beginner’s guide toTrain travel in India. Die Buchung von Bahntickets und Flugreisen geht dann über die sehr moderne Website von cleartrip.com.

Eine SIM-Karte mit mobilem Internet besorgt man sich wohl am besten direkt am Flughafen in Neu Delhi. Dort erhält man wohl mit einer Kopie des Passes eine SIM und Freischaltung innerhalb kurzer Zeit (Vodafone). In diversen Foren liest man, dass es eher schwierig ist eine SIM zu ergattern und die Freischaltung oft eine Woche benötigt. Ich konnte mir eine reine Daten-SIM in einem Shop von Airtel kaufen (nicht am Flughafen). Diese wurde sofort Freigeschaltet. 2 GB Daten für ca. 10EUR dabei und Roaming Free (wichtig). In der Regel bezahlt man teure Roaming-Gebühren, wenn man den Bundesstaat wechselt. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Airtel gemacht und kann dies empfehlen. Ich würde lediglich eine SIM mit Mobilnummer empfehlen, um auch telefonieren zu können.

100 Faces of Freakstock

Das Freakstock ist ein Festival mit einer sehr großen Breite an Menschen. Wunderbar sichtbar macht dies Martin Christian Hünerhoff mit seinem Projekt 100 Faces of Freakstock. Er hat beim letzten Freakstock viele Portraits geschossen und jetzt auf der Website zusammengestellt.

„Mit der tatkräftigen Unterstützung von Anne, Anna, Louise, Florian, Yves und Timm ist daraus dieser einzigartige Einblick mit 255 authentischen Portraits entstanden. Und gemäß dem Freakstock-Spirit kann man sagen: Jedes Portrait ist wertvoll. Jedes Portrait ist ein Ebenbild seinen Schöpfers. Jedes Portrait ist Freakstock.“

Übrigens ist die Seite aus meiner Sicht schön schlicht und zeitgemäß gestaltet und macht auch auf mobilen Endgeräten eine gute Figur (also ruhig mal mit dem iPhone ansurfen).

Natürlich ist auch das Freakstock 2012 schon angesagt, Infos wie üblich auf freakstock.de.

Streetart

Bin immer wieder fasziniert über gesellschaftskritische und gleichzeitig hochwertige Streetart. Das Blog Street Art Utopia hat sehr viele coole Fotos und Zitate gesammelt, u.a. aktuell von Banksy:

“Some people become cops because they want to make the world a better place. Some people become vandals because they want to make the world a better looking place.”
– Banksy (Wall and Piece)

Photo: Street Art Utopia

Verzeichnisse synchronisieren mit Synkron

Es gibt sicher viele Möglichkeiten Verzeichnisse zu synchronisieren. Unter OS X kann man es einerseits direkt über das Terminal mit rsync erledigen, oder auch per Automator ein entsprechendes Skript erstellen. Alternativ gibt es arRsync – eine grafische Benutzeroberfläche für rsync die ich auch empfehlen kann.

Wenn man zwei oder mehr Verzeichnisse synchron halten, will lernt man von der Time Machine, dass automatische und häufige Synchronisation ein wichtiger Bestandteil sind. Nur wenn alles ohne Zutun unauffällig im Hintergrund läuft wird es wohl auf Dauer funktionieren. Synkron ist ein kleines Tool, dass neben der Synchronisation auch einen Aufgabenplaner enthält. Es ist schlank und enthält alle wichtigen Funktionen. Zum schnellen Einstieg empfiehlt sich das Video-Tutorial.

Außerdem ist Synkron unter OS X, Linux und Windows verfügbar. Ich verwende es um Bilder und Musik zwischen meinen Rechnern und dem Synology NAS zu synchronisieren – stündlich. Wenn sich nichts geändert hat sind es nur ein paar Sekunden die das Programm im Hintergrund benötigt.

Die Synchronisation von iTunes-Mediatheken ist ein Thema über das viel im Netz zu lesen ist, eine wirklich schmerzfreie Lösung konnte ich nicht finden. iCloud bzw. konkret iTunes Match  wäre wohl eine solche Lösung – auch für schon vorhandene Musik – aber darauf wird man in Deutschland noch länger warten müssen als ich ohne auskommen möchte. Aktuell scheint mir Tune-Instructor (nur OS X) ein sehr gutes Tool, um die iTunes-Mediathek über neue Inhalte zu informieren. Dies kann allerdings nur manuell durchgeführt werden und nicht über einen Aufgabenplaner. Zum Hintergrund: iTunes erkennt nicht automatisch wenn Inhalte aus der Mediathek hinzugefüht, gelöscht oder verändert wurden. Dies ist allerdings bei der Synchronisation der Dateien immer der Fall. Tune-Instructor aktualisiert die Mediathek entsprechend. Tune-Instructor hat noch einige nette Eigenschaften und lohnt sich damit doppelt.

Ich bin gespannt wie lange diese halbautomatische Lösung funktioniert. Vielleicht wird das alles ja bald von iCloud abgelöst?