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A Tribute To Rob Lacey

A Jewish queen of Persia!

The king is infatuated with Esther more than the other girls – she’s top of his list by a long way. So he makes her queen instead of Vashti. He throws a huge banquet, with her name at the head of the invites in large flowing letters. Everyone who’s anyone is there.
(aus the word on the street, rob lacey, Seite 123, Satz 5ff)

The word on the street könnte man als die UK-Volxbibel bezeichnen. Der Autor Rob Lacey war ein beeindruckender Künstler und Schriftsteller. Er ist am 1. Mai 2006 im jungen Alter von 43 Jahren an Krebs gestorben. Auf seiner Website gibt es einige Videos seiner Aufführungen, in denen er mit sprühender Leidenschaft Gottes Wort in die Straßen trägt.

Selbstinterview von Rob Lacey

Interview vom März 2002

Mich hat das Leben und die Passion von Rob beeindruckt. Es gibt immer noch Künstler die seine Werke aufführen. Folgende Vision ist auf der Website der Lacey Theatre Company zu lesen:

the word on the streetOur vision is to create original work of high quality, that brings the Bible to life, making the words count. We offer our craft and our character to audiences of all make ups and break downs, that, buy sharing our journey though yet incomplete, we might spur others on in theirs. And if the audience applauds, we will bow, but we’re merely taking on the mantle of the court jester bowing before the king and saying ‚we have served you‘.

Das Buch habe ich mir zugelegt, nachdem Martin in seinem Blog über Rob geschrieben hat und mich der Zusammenhang mit der Volxbibel interessiert hat. Schuld an diesem Post ist eigentlich Simon, der mich mit Stöcken bewirft ;-). Für diesen Post habe ich mir

  1. das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten geschnappt,
  2. es auf Seite 123 aufgeschlagen,
  3. den fünften Satz auf der Seite gesucht,
  4. (festgestellt das der Duden von 1967 nicht geeignet ist und die Street-Bible geschnappt),
  5. die nächsten drei Sätze gepostet – so ungefähr jedenfalls.

… und weil es sich bei Stöckchen so gehört, reiche ich es weiter:

  • an Martin – weil ich wegen ihm das Buch hab,
  • an 7ty9 – weil ich auf den letzten Post warte,
  • an Christian – weil ich eine Foto-Interpretation des Stöckchens erwarte,
  • an Oliver – weil ich die Second-Life-Live-Buch-Lesung verpasst habe,
  • an Daniel – weil er bestimmt spannende Bücher herumliegen hat und ich ihn notfalls via Twitter erinnern kann.

Karfreitag – Tag der FREIHEIT!

tief durchatmenKarfreitag, gemischte Gefühle. Karfreitag, ein Trauertag, weil Jesus gestorben ist (zumindest denken manche so)? Karfreitag, ein Tag der Freiheit!

Da schrie Jesus noch einmal und starb. In diesem Augenblick zerriss der Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei Teile. [aus Matthäus 27 Vers 50 + 51]

Das Zerreißen des Vorhangs im Tempel steht symbolisch dafür, dass der Zugang zu Gott frei geworden ist. Der Vorhang trennte das sog. Allerheiligste – die Wohnung Gottes die keiner betreten durfte – vom Heiligen. Der Tod von Jesus durchbricht die Trennung und macht den Zugang für die Menschen zu Gott frei. Jesus zerschmettert Schuld, und Angst und die Macht der Finsternis. Leben mit Jesus erfährt eine unglaubliche Dimension der Freiheit die ich bisher nur bruchstückhaft verstehen und erfassen kann – voller Ehrfurcht, voller Freude und voll tiefer Dankbarkeit. Ich spüre sie, diese Ambivalenz des Lebens, – meines Lebens – wie es Toby schön beschreibt.

Die neuen Spiesser?

Waren die Pharisäer Spiesser? Ich habe eine Abneigung gegen Spiesser.

[…]eine Person, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen, Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung und Zurückweisung von allem Fremden auszeichnet.

– Sagt jedenfalls die Wikipedia. Naja, ein bisschen Spiesser bin ich auch, vielleicht mehr als ich nicht hoffe. Das Problem ist, wenn wir als Christen spiessig werden, denn dann werden wir zu Pharisäern. Jesus war kein Spiesser. Sein Leben war vom Handeln im Kontext seines Alltags geprägt. Im Vergleich zum Handeln der Pharisäer, deren Leben durch teilweise stupide Regeln bestimmt wurde.

Wir sollten ab und zu immer wieder in unseren Lebensspiegel schauen und unser Denken und Handeln kritisch hinterfragen und mit Gottes Sicht erneuern lassen. Doch es scheint viel einfacher für alles eine Regel zu definieren und nicht weiter nachzudenken. Die deutschen lieben ja die eklatante Überregulierung. Man regelt sicherheitshalber alles im Voraus, um eventuellen Schwierigkeiten vorzubeugen. Aber besser wir Sprechen das Thema der deutschen Überregulierung nicht an, sonst wird der afrikanische Teil in mir wirklich zornig ;-).

Als Christen sind wir doch zur Freiheit berufen? (vgl. Gal. 5,13) Ich mag die Zeilen die Storch gestern zu Römer 12,2* geschrieben hat:

[…] “die meisten Christen hören irgendwann auf, ihr Denken zu erneuern!” […] Ich hoffe und bete, dass die Leser der “Schönheit des Komplexen” sich genügend geistlichen Hunger erhalten haben um nicht aufzuhören ihr Denken mit Gottes Wort zu erneuern. […]Wir dürfen einfach nicht aufhören weiterzugehen, denn Stillstand ist immer Rückschritt. Von da aus wo Du jetzt bist, gibt es noch so viel zu entdecken und zu erleben. (alles beim Storch lesen)

Stillstand und Rückschritt zeichnet sich für mich auch durch den Versuch aus, unseren Glauben durch Regeln und Richtlinien zu perfektionieren. Es mag teilweise ganz hilfreich sein, dies für sich selbst zu tun, schliesslich erkennen wir Fehler und wollen unser Leben neu ausrichten. Diese Selbstregulierung dann aber einfach in Form einer Lebensregel auf andere zu übertragen halte ich für fatal. Wie soll man lernen seinen Glauben aus der Beziehung zu Gott zu leben? Sie (die Beziehung) wird ja gar nicht benötigt, wenn alles Verhalten detailliert vorgeschrieben ist. Und weshalb spricht Paulus ständig davon, daß wir auf unsere Glaubensbrüder (und Schwestern) achten sollten und sie ermutigen und fördern (Ermahnung)? Er hätte doch am besten einen Regelkatalog geschrieben, dann wäre alles einfacher? Ich möchte aus der Beziehung zu Gott und anderen Christen heraus lernen und an der Verantwortung wachsen, statt in Reglementierungen zu verdorren. Mein Glaube reift nur, indem ich selbst (durch Gottes Wort & Geist) erkenne und lebe, und nicht indem ich mich vorbehaltlos „christlichen Gesellschaftsnormen“ unterwerfe. Soweit zu dem was mir heute im Kopf rumging…

PS: Anleitungen zum Spiessertum hab ich auch bei der Zeit gefunden und ich will ich den Link nicht vorenthalten. ;)


*…wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist. (Römer 12,2)

Wo ist Gottes Liebe?

Ich lese die letzten Jahre viel zu wenig. Leider reduziert mein Lesen dann noch meist auf irgendwelche Fachbücher und Online Publikationen. Ab und zu schnappe ich mir dann doch ein echtes gedrucktes Buch aus meiner To-Read Liste, wie heute „Jesus – unsere Chance!“ von Wilhelm Busch. Busch hangelt sich entlang dem Gleichnis vom verlorenen Sohn und deckt dabei viele geistliche Wahrheiten auf, z.B. diese:

Es gibt nur einen Weg, zur Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes zu kommen: durch Umkehr. Als der verlorene Sohn umkehrte, erfuhr er die Liebe des Vaters.

Diese Aussage hat mich heute bewegt. Es scheint eigentlich ganz einfach und logisch, doch wie oft erwarten wir Gottes Barmherzigkeit in unserem Leben ohne unsere praktische Umkehr zum Vater? Gott ist tatsächlich ein liebender Gott der uns entgegen kommt, – wenn uns zu Ihm zurückbesinnen.
Jesus – unsere Chance! gibt es als kostenloses E-Book im PDF-Format zum Download.

openBC – mirko über mirko

Mirko (JFI) schreibt über sich bei openBC*:

Ich arbeite für ein Unternehmen, das weltweit operiert, wir haben Niederlassungen in allen Ländern der Erde, wir haben Vertreter und Vertrauensleute in nahezu allen Parlamenten und Vorstandsetagen der Welt.Mirko auf openBC

Schwerpunkt unserer Arbeit ist Motivation und Verhaltensmodifikation. Wir führen Krankenhäuser, Hochschulen, Verlage, karitative Einrichtungen, Kriseninterventionen für Schwangere und Pflegeheime. Wir versorgen unsere Kunden von der Geburt bis zum Tod.

Wir bieten umfassende Lebensversicherungen und Feuerversicherungspakete. Unsere Spezialität sind geistliche Herztransplantationen.

Unserem Firmengründer gehört das gesamte Immobilienvermögen auf der Erde und zusätzlich umfassender Grundbesitz im Weltall. Er ist allwissend und allgegenwärtig, unser Produkt ist unendgeldlich für jedermann zu haben, es wäre ohnehin nicht zu bezahlen.

Unser Vorstandsvorsitzender wurde in einem kleinen Nest auf dem Lande geboren. Er hatte einige Jahre als Schreiner gearbeitet, hatte kein Haus und wurde von seiner Familie verkannt und war bei seinen Feinden verhasst. Einmal ging er sogar auf dem Wasser. Schließlich wurde er ohne ordentliche Gerichtsverhandlung verurteilt und hingerichtet. Er kam aber nach kurzer Zeit wieder von den Toten zurück, ich selbst stehe täglich mit ihm in Verbindung.

Schon ein sehr cooler Laden das! Nur viel zu oft vergessen wir Christen diese gigantische Perspektive in unserem Alltag. Dann ist es um so schöner an manchen Stellen über über so etwas zu stolpern und mit einem Lächeln in die richtige Dimension zurückgeholt zu werden! Vielen Dank.


*Der Open Business Club (openBC) ist ein Netzwerk um branchenübergreifend Geschäftskontakte aufzubauen und zu halten. Hier findest du meine openBC Seite.

Alex wegen "Ehrlichkeit"

Wie ehrlich sind wir eigentlich – anderen gegenüber und Gott, fragt sich Alex. Interessant, weil ich mit dieser Frage auch immer mal wieder "vor mich selbst" treten muß.
Bin ich wirklich mir selbst und Gott gegenüber ehrlich, oder ist das nur ein frommer Wunsch? Was rede ich mir selbst einfach nur ein _was stimmt wirklich? Es ist manch mal so leicht sich selbst zu verarschen. Ich merke dann immer nur das es irgendwo nicht ganz stimmt, aha, immerhin! Ein Stückchen wird das wohl im Leben so bleiben, das Gute ist aber: "Herr, DU durchschaust mich, DU kennst mich durch und durch." (emoticonDavid in Psalm 139 _der kommt doch auch immer wieder). Wenn wir also "Gott nähertreten" kann er uns zeigen wie wir wirklich sind.  Schöne Theorie, _hm, aber mal "ehrlich" ob wir das immer wollen? (…)

das wort zum sonntag

Hier ein wort zum sonntag von Wim Wenders das ich via das blog von depone gelesen habe. Es passt leider an vielen stellen auf die kirche in deutschland, gott ist ein entfernter gott, die predigt rhetorisch perfekt und unpersönlich. aber lest selbst:

[…]Und wenn dann "Religion" im Fernsehen auch noch feierlich daherkommt, oder noch schlimmer: frömmelnd, dann ist der Ofen ganz aus. Dann ist alles auf den Kopf gestellt. Denn Christus war nicht fromm. Und alles andere als feierlich. Er war nicht nett und auch nicht kompromissbereit.

Eingeladen an die Tafeln der Reichen, die Talkshows seiner Zeit, hat er sich nicht an die Etikette gehalten.
Die Machthabenden und die religiöse Führung seiner Zeit hat er so vehement bloßgestellt, dass sie sich nicht anders zu wehren wussten, als ihn zu töten. Sein Auftritt und seine Lehre waren revolutionär. Sie sind das auch heute noch. "Sie wären das heute noch", muss man leider auf den Konjunktiv ausweichen, wenn man sich auf die landläufige Repräsentation des Christentums bezieht.
Denn nur wenige Kirchen, die sich auf diesen Christus berufen, trauen sich auch nur halbwegs, zu ihm zu stehen.[…]
Den Martin Luther hat das damals schon zur Weißglut gebracht. […] Was er den Kirchen vor allem vorhalten würde: Dass sie Gott in einen Bereich völliger Unwirklichkeit entrückt haben. Sie reden so von ihm, als könne es ihn im Grunde nicht geben. Er ist irgendein entfernter Dritter, eigentlich nur mehr eine Idee, eine Metapher. Wie viele Predigten funktionieren auf diese grauenvoll rhetorische Weise, malen einem das Leben in den miesesten Farben aus, rauben einem eigentlich jede Hoffnung, in dieser Welt bestehen zu können, um dann irgendwo aus der Hinterhand, in letzter Minute, eben als "deus ex machina", doch noch einen tröstlichen Heiland hervorzuholen. An den glauben zu können, haben sie einem erst so madig gemacht, dass man ihrem Happy-End dann nur mit schalem Geschmack im Mund zuhört.
Wann hören Sie mal jemanden sprechen, von der Kanzel oder im Fernsehen, für den Gott so wirklich ist in seinem Leben, dass Sie das spüren können? Dass Sie ein Feuer fühlen, welches in ihm oder ihr brennt, dass Sie ein Licht in den Augen strahlen sehen, welches um sich herum wirklich Helligkeit erzeugt, dass Sie eine Liebe am Werk spüren, die einfach unbeirrbar ist …

Was wollen Sie auf der anderen Seite mit einem Glauben, der schon in den Mündern derer, die ihn verkünden, so kleinlaut und mutlos ist, dass er nicht ansteckt?
[…]

ist weihnachten PLAN B?

was soll ich schenken? die auswahl ist rießig und es fällt nicht leicht eine entscheidung zu treffen…
als gottes geschöpf bin ich als sein ebenbild geschaffen. das bedeutet das gott mir entscheidungsfreiheit in meinem leben gibt. das dies nicht nur eine fiktive freiheit in der „von gott kontrollierten“ welt ist haben adam & eva mit ihrer entscheidung im paradies bewiesen. ist da vielleicht etwas schiefgelaufen?

geht gott mit weihnachten auf plan B über?

weihnachten ist nicht gottes versuch den „fehler der schöpfung, _meine entscheidungsfreiheit“ auszubügeln. nein, vielmehr wird die freiheit die wir haben und die souveränität gottes deutlich. könnte dies in einer „perfekten“ welt erkennbar werden? gott sehnt sich danach das wir uns ihm zuwenden, freiwillig, mit unserem verstand, mit unserem herzen, _mit allem was uns ausmacht. diese sehnsucht gottes zeigt sich in jesus. in dem film „bruce allmächtig“ wird dieser zusammenhang gut deutlich. (lohnt sich mal anzuschauen!)
gott selbst wird mensch.

das ist weihnachten!

ich wünsche gesegnete weihnachten & ein erfolgreiches jahr 2005

im OP

liebe martina, hier steht’s:

„Gott, der euch berufen hat, ist treu; er wird halten, was er versprochen hat.“

1.Thessalonicher 5,24

Alles gute bei deinem neuen ästhetischen und plastischen „handwerk“.