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OS X: AFP Laufwerke automatisch verbinden

Leider findet man die einfachen Lösungen oft nicht auf Anhieb, wie z.B. diese schnelle Möglichkeit AFP Freigaben vom NAS-Laufwerk direkt beim Systemstart von OS X zu verbinden (mounten).

Normalerweise sind die Freigaben (Shares) nicht direkt beim Systemstart verbunden, sondern werden erst beim Klick im Finder gemountet. Wer z.B. Fotos oder Musik auf ein NAS-Laufwerk ausgelagert hat, muss diese Verzeichnisse verbinden, bevor die ensprechenden Programme (wie z.B. iTunes) darauf zugreifen, sonst werden die Daten nicht gefunden.

Wenn man googelt findet man sehr schnell aufwendige Anleitungen per Automator oder Terminal (wie z.B. diesen Artikel) oder diverse Free- und Shareware Tools dafür. Dabei geht es einfach direkt über die Systemsteuerung:

Unter “Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen” den eigenen Benutzer auswählen und dort “Anmeldeobjekte” anzeigen. Dann mit dem “+” im folgenden Dialogfeld den Pfad zum gewünschten AFP Verzeichnis wählen und “Hinzufügen”. Bei Badarf wiederholen, wenn weitere Verzeichnisse beim Login des Benutzers verbunden werden sollen.

(via sonoya.com)

Ubuntu: WIN-Taste und FESTSTELLTASTE anpassen

Als Windows Poweruser vermisst man natürlich relativ schnell die bekannten Tastenkombinationen, z.B. um den Desktop anzuzeigen oder Eigene Dateien zu öffnen. Natürlich gibt es unter Ubuntu für vieles ebenfalls Tasttaturkombinationen, aber warum nicht die Windows-Taste wie gewohnt verwenden?

Der Geek am Ubuntu-Stand auf der CeBIT hat es zwar nicht auf Anhieb gefunden, mir jedoch einen guten Hinweis gegeben. Als erstes muss man die Windows-Taste in eine sog. Modifier-Taste umwandeln, um damit Tastaturkombinationen zu ermöglichen (ähnlich wie STRG, ALT oder SHIFT).

Ändern kann man das unter System/EinstellungenTastatur und dort bei Belegungen/Other Options… Dort wählt man unter Alt/Win key behaviour den Punkt Hyper is mapped to the Win-Keys aus.

Jetzt kann man wie erwartet unter System/Einstellungen/Tastenkombinationen die WIN-Taste konfigurieren. Ich habe folgende Kombinationen gesetzt:

  • Desktop / Bildschirm sperren | WIN + L
  • Desktop / Persönlicher Ordner |  WIN + E
  • Desktop / Suchen | WIN + F
  • Desktop / Den “Anwendungen ausführen” Dialog des Panels anzeigen | ALT + Leertaste
  • Desktop / Ein Terminal starten | WIN + R
  • Fenstermanagement / Alle Fenster verbergen und den Desktop fokussieren | WIN + D

Wie man sieht kann man dort beliebige Einstellungen festlegen um die gewohnte Arbeitsweise beibehalten zu können.

Feststelltaste / Caps Lock

Eine der nervigsten und überflüssigsten Tasten (zumindest im deustchen Sprachgebrauch) ist die FESTSTELLTASTE. Wer sich erinnert, damit hatte ich ja schon einmal Ärger. Ich habe sie mit den Ubuntu Tastatureinstellungen einfach in eine STRG-Taste geändert. Dies kann man unter System/EinstellungenTastatur und dort bei Belegungen/Other Options… im Bereich Crtl key position tun. Dort aktiviert man Make CapsLock an additional Ctrl.

Noch mehr Hinweise findet man übrigens bei Umstieg auf Ubuntu.

Ubuntu: Firefox Profil importieren

FirefoxWirklich einfach und mE wichtig zum Umstieg von Windows auf Ubuntu ist die Übernahme der Browsereinstellungen – zumindest wenn man wie ich Firefox intensiv verwendet und einige Anpassungen gemacht hat.

Die einfachste Möglichkeit ist das komplette Verzeichnis mit den Benutzereinstellungen in die Ubuntu-Installation zu kopieren.

  • Als erstes sollte man unter Ubuntu einen alternativen Browser öffnen (z.B. Epiphany um diese Doku zu lesen) und den Firefox beenden.
  • Als nächstes habe ich unter Ubuntu das Verzeichnis /home/BENUTZERNAME/.mozilla/firefox in firefox_alt umbenannt damit ich es jederzeit wieder herstellen kann.
  • Jetzt einfach des komplette Firefox-Verzeichnis aus der Windows-Installation (irgendwo hier: Dokumente und Einstellungen/BENUTZERNAME/Anwendungsdaten/Mozilla/Firefox) an diese Stelle kopieren.
  • Beim Neustart von Firefox werden ggfs. die unter Windows installierten Plugins auf Kompatibilität überprüft.

Das wars schon, jedenfalls bei mir. Wer Probleme hat, sollte evtl. noch die Schreibrechte überprüfen. Ausführlich und ergänzend wird das ganze im Ubuntu-Wiki erklärt. Noch besser ist natürlich die Einstellungen Platformübergreifend unter beiden Betriebssytemen zu nutzen, aber das war mir jetzt doch zu aufwändig.

TWiki 4.1 Installationsanleitung

TWikiDie Installation von TWiki gilt als relativ schwierig. Angst haben sollte man davor trotzdem nicht, man benötigt etwas Erfahrung im Umgang mit einem Webserver, vorallem dann, wenn es nicht auf Anhieb funktioniert. Es ist möglich TWiki auch ohne direkten Shell-Zugriff auf den Webserver via FTP zu installieren. Wenn nicht alle Voraussetzungen erfüllt sind, wird dann jedoch häufig Unterstützung des Hosters benötigt. Es empfiehlt sich also einen eigenen Server zu verwenden an dem man selber rumschrauben kann (vgl. mein V-Server Vergleich).

Für die Installation wird ein Webserver inkl. Perl-Unterstützung und installiertem RCS benötigt (vgl. TWiki System Requirements). Mit einem eigenen Server kann man benötigte Software installieren und hat außerdem den benötigten Zugriff auf die Apache-Konfiguration.
Und so bekommt man TWiki 4.1 auf einem Server installiert
(hier Suse Linux 10 incl. Apache-Server und vorhandenem Plesk 8 Administrationstool). Continue reading TWiki 4.1 Installationsanleitung