Schlagwort-Archiv: Kunst

100 Faces of Freakstock

Das Freakstock ist ein Festival mit einer sehr großen Breite an Menschen. Wunderbar sichtbar macht dies Martin Christian Hünerhoff mit seinem Projekt 100 Faces of Freakstock. Er hat beim letzten Freakstock viele Portraits geschossen und jetzt auf der Website zusammengestellt.

“Mit der tatkräftigen Unterstützung von Anne, Anna, Louise, Florian, Yves und Timm ist daraus dieser einzigartige Einblick mit 255 authentischen Portraits entstanden. Und gemäß dem Freakstock-Spirit kann man sagen: Jedes Portrait ist wertvoll. Jedes Portrait ist ein Ebenbild seinen Schöpfers. Jedes Portrait ist Freakstock.”

Übrigens ist die Seite aus meiner Sicht schön schlicht und zeitgemäß gestaltet und macht auch auf mobilen Endgeräten eine gute Figur (also ruhig mal mit dem iPhone ansurfen).

Natürlich ist auch das Freakstock 2012 schon angesagt, Infos wie üblich auf freakstock.de.

Streetart

Bin immer wieder fasziniert über gesellschaftskritische und gleichzeitig hochwertige Streetart. Das Blog Street Art Utopia hat sehr viele coole Fotos und Zitate gesammelt, u.a. aktuell von Banksy:

“Some people become cops because they want to make the world a better place. Some people become vandals because they want to make the world a better looking place.”
– Banksy (Wall and Piece)

Photo: Street Art Utopia

Rinderherden und Gauchos

T hat ein neues Projekt am Start, Hopf. Zum Auftakt gibt es am 26.02.10 Fotografien von David Maupilé und Musik von Frère de Song in der Wache 23 in Ludwigsburg. Beginn ist ab 19.00h. Ich werde dort sein. Man sagt es könnte voll werden. Weitere Termine für die Fotoausstellung sind Sa. 27., So. 28., Sa. 06.03. und So. 07.03. jeweils 16.00 – 19.00h.

Argentinien ist einer der größten Fleischproduzenten der Erde. Bei den großen Rinderherden leben und arbeiten die Gauchos. Die Wache 23 zeigt vom 26.2. bis 7.3. dieses Leben der letzten Cowboys.

Lassos, zerissene Hosen, Rinder – der Alltag der argentinische Gauchos ist einfach und hart zugleich. In der Weite Argentiniens kümmern sie sich tagein tagaus um die Rinderherden. Der Fotograf David Maupile hat sie 2009 besucht und fotografiert. Auf den Bildern sehen wir wettergegerbte Männer im Kampf die Rinder zu zähmen. In seinen schwarz – weiß Fotografien wagt der Fotograf, der für Magazine wie Stern, Geo und die Zeit arbeitet, einen intimen Blick auf eine uns unbekannte Wirklichkeit.

In der Wache 23 werden 18 seiner Bilder in einer kleinen Ausstellung gezeigt. Die Wache 23 liegt in einer alten Kaserne in der Alt – Württemberg – Allee. Früher wurden in den Räumen gefangene Soldaten diszipliniert. Heute wird sie für allerlei Kulturveranstaltungen genutzt. Die Ausstellung mit dem im Kreis Ludwigsburg aufgewachsenen und heute in Hamburg lebenden Fotografen geht auf die Hopf – Initiative zurück. Die vier Ludwigsburger von Hopf ergänzen die Ausstellung mit dem Musiker Frere de Song. Am 26.2. ab 19 Uhr wird er die Eröffnung mit seiner Portion gezupfter Melancholie bereichern.

FROH!

froh_presse_logo_miniSchon vor drei Wochen kam es an, das neue FROH! Magazin. Aufmerksam bin ich darauf durch eine nette E-Mail von Michael geworden (ja, manchmal Funktioniert auf so was ;-)).  Ich bin kein schneller Leser, aber zum schnellen Scannen ist das FROH! Magazin auch nicht gemacht. Es füllt anspruchsvoll die “schönen Tage des Jahres”, gemütlich bei Kaffee oder Tee auf dem Sofa. Etwas Zeit sollte amn schon mitbringen für die ~80 Seiten. FROH! beschreibt sich selbst als Gesellschaftsmagazin mit Artikeln aus Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und nachhaltigen Lebenskonzepten. Es ist gleichzeitig sehr hochwertig, nachhaltig ökologisch produziert, alternativ und kreativ gestaltet und absolut werbe-frei. Das Thema Wenden zieht sich durch das ganze erste Heft und regt immer wieder zum Nachdenken an. FROH! ist kein “christliches Magazin” im eigentlichen Sinn und das ist gut so. Hier eine Aussage von Michael Schmid die mir gefällt und meiner Meinung nach trifft:

Außerdem hat “Froh!”” einen christlichen Hintergrund. Das tragen wir zwar nicht vor uns her, es ist aber ein wichtiger Motor und eine Perspektive, die immer mitschwingt. Unsere Sicht der Menschen und der Gesellschaft ist von diesem Blickwinkel berührt. Wir sehen nicht die Defizite sondern die Potenziale. Im Unterschied zu anderen Gesellschaftsmagazinen verzichten wir bewusst auf Werbung und versuchen ein breites Spektrum des jeweiligen Themas abzudecken. Unsere Beiträge aus Kultur, Gesellschaft, Theologie und nachhaltigen Lebenskonzepten sollen einen weiten und vielschichtigen Blickwinkel einnehmen. (Aus dem Interview mit Micheal Schmid bei Utopia)

Wer möchte kann sich auf der Website informieren und natürlich ordern. Hier bekommt man einen Eindruck über den Inhalt und kann ein paar Seiten durchblättern:

Floh: Your Underground Trödeldealer

Floh nennt er sich, heißt eigentlich Rudolf, hat mal diverse Natur- und Geisteswissenschaften studiert und ist wohl der bestbekannte Trödeldealer in Tübingen – und Weltweit. Gestern hat er jedenfalls auf Anfrage spontan zwei Kerzenständer aus Metall angeschleppt. Lieferzeit 15 Minuten – genau 15 Minuten. 11 ist seine Glückszahl, also elf Euro für das Blech, immerhin liegt der Schrottpreis derzeit bei 255 EUR/Tonne. Wenn man gerade nichts braucht, bekommt man halt einen Dackel, oder Pudel oder Esel, oder was auch immer aus Pfeifenputzern gebaut, ob man will oder nicht. Auch in diversen Zeitungsartikeln wurde über ihn berichtet, selbst in der New York Times, neunzehnhundersechsundachzig, erzählt er stolz. Noch ein paar Sprüche, klar jeder kennt Floh. Der Ledergürtel für die Studentin die gerade vorbeikommt ist auch nicht vergessen, selbst auch die Lans neben uns auf der Treppe fragen “Hey Alter, kannst du uns auch so ein Tier basteln?

A Tribute To Rob Lacey

A Jewish queen of Persia!

The king is infatuated with Esther more than the other girls – she’s top of his list by a long way. So he makes her queen instead of Vashti. He throws a huge banquet, with her name at the head of the invites in large flowing letters. Everyone who’s anyone is there.
(aus the word on the street, rob lacey, Seite 123, Satz 5ff)

The word on the street könnte man als die UK-Volxbibel bezeichnen. Der Autor Rob Lacey war ein beeindruckender Künstler und Schriftsteller. Er ist am 1. Mai 2006 im jungen Alter von 43 Jahren an Krebs gestorben. Auf seiner Website gibt es einige Videos seiner Aufführungen, in denen er mit sprühender Leidenschaft Gottes Wort in die Straßen trägt.

Selbstinterview von Rob Lacey

Interview vom März 2002

Mich hat das Leben und die Passion von Rob beeindruckt. Es gibt immer noch Künstler die seine Werke aufführen. Folgende Vision ist auf der Website der Lacey Theatre Company zu lesen:

the word on the streetOur vision is to create original work of high quality, that brings the Bible to life, making the words count. We offer our craft and our character to audiences of all make ups and break downs, that, buy sharing our journey though yet incomplete, we might spur others on in theirs. And if the audience applauds, we will bow, but we’re merely taking on the mantle of the court jester bowing before the king and saying ‘we have served you’.

Das Buch habe ich mir zugelegt, nachdem Martin in seinem Blog über Rob geschrieben hat und mich der Zusammenhang mit der Volxbibel interessiert hat. Schuld an diesem Post ist eigentlich Simon, der mich mit Stöcken bewirft ;-). Für diesen Post habe ich mir

  1. das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten geschnappt,
  2. es auf Seite 123 aufgeschlagen,
  3. den fünften Satz auf der Seite gesucht,
  4. (festgestellt das der Duden von 1967 nicht geeignet ist und die Street-Bible geschnappt),
  5. die nächsten drei Sätze gepostet – so ungefähr jedenfalls.

… und weil es sich bei Stöckchen so gehört, reiche ich es weiter:

  • an Martin – weil ich wegen ihm das Buch hab,
  • an 7ty9 – weil ich auf den letzten Post warte,
  • an Christian – weil ich eine Foto-Interpretation des Stöckchens erwarte,
  • an Oliver – weil ich die Second-Life-Live-Buch-Lesung verpasst habe,
  • an Daniel – weil er bestimmt spannende Bücher herumliegen hat und ich ihn notfalls via Twitter erinnern kann.

Afrikanische Fluggeräte Teil 2

Das Wired-Magazin schreibt über die faszinierende Geschichte des Süd-Afrikanischen Gleitschirmpiloten Cyril Mazibuko. Als 12-jähriger baute er seinen eigenen Paraglider aus alten Kunstdünger Säcken. Inzwischen schult er selbst Paraglider.

Cyrils erstes Fluggerät
In this file photo from 1997, Cyril Mazibuko holds his homemade paraglider, made from fertilizer bags. © Photo: Michael Walker, courtesy Johannesburg Sunday Times

Das erinnert mich doch sehr an das geniale Fluggerät von Harrison Etyang in Kenia.

[via AfriGadget]

Persönlichkeitstest beim Frühstück

John Huck hat für sein Projekt Breakfast Portraits von Menschen und dazu ein Bild ihres Frühstücks festgehalten. Erstaunlich wie viel Persönlichkeit sich im Frühstück scheinbar wiederspiegelt. Bei vielen Kombinationen passt es einfach perfekt zusammen. Leider ist mein Frühstück meistens nicht so gestylt. Muss ich jetzt zuerst am Frühstück oder an meiner Persönlichkeit arbeiten? Oder reicht es einen Photoshop-Kurs zu belegen?

Breakfast Gallery

[via Surfgarden]

Freakstock 2007 – Reaktionen, Nebenwirkungen und Nachwirkungen

Freakstock 2007Freakstock Reboot stand dieses Jahr an. Chaotischer, kleiner, kommerzfreier, unorganisierter, spontaner, individueller und jesusmäßiger durchstarten war das Ziel.

Ich habe das Ganze diesmal auch wirklich relaxt angehen lassen. Einige spontane Highlights vom 26. – 29. Juli waren: Musikalisch alles was unplugged singer/songwriter mäßig unterwegs war, der Samstag Abend im Coffee-Zelt, Daniel Benjamin, september leaves, Kojote, Matias, Lingby, Allurarot, Jansalleine, Obus, die Volxbibel Lesung, das Seminar mit Charles Bello, die Predigt von Henni, manchmal die Chill-Out Lounge. Viel mehr habe ich allerdings in der Zeit auch gar nicht hinbekommen ;-). Sehr cool war auch diesmal einfach viele Leute zu treffen und den einen oder anderen Kaffee zusammen zu trinken und zu klönen, merci.

Inzwischen bekommt man die Materialien über die Freakstock-Homepage, hier die Predigten und die Freakstock Allgemeine Zeitung. Vielen Dank!

Was ich mir für zukünftige Freakstocks wünsche:

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