Grippe. Echt doof gelaufen, Urlaub bei Anni in Edinburgh und dann zusammen einfach nur Sofa statt Outdoor, Kopfschmerzen, Husten und triefende Nase, so wie man das gewohnt ist. Viraler Infekt oder so schreibt der Doc normalerweise auf den Zettel und empfiehlt idR nicht viel anderes wie die normalen Pillen die wir uns bei Sainsbury’s oder Tesco aus dem Regal gegriffen haben. Irgendwann fragt man sich dann – ist es vielleicht eine Schweinegrippe? Und woran merke ich das? Und muss ich dann sterben?
Interessante Verschwörungstheorien, die ich gerade bei Frank mit einem kleinen Schmunzeln gelesen habe. Definitiv inspiriert aus der Realität aktueller Exaggeration in den Medien zur Schweinegrippe. Dagegen der Erfahrungsbericht “Meine Schweinegrippe ist gar nicht so schlimm” von Jörg Winterfeldt auf Welt-Online.
Aus meiner Sicht fehlt es vor allem an neutraler Berichterstattung der Massenmedien, darauf bedacht auch den aus wirtschaftlicher Sicht unpopulären Stimmen Gehör zu verschaffen und nicht nur jeden hysterischen Hype kommerziell bestmöglich auszuschlachten.
Nicht das ich viel auf den oben erwähnten Text von diesem Jean-Jacques Crèvecoeur gebe, aber trotzdem, wohl dem, der mit Bedacht und Verstand die Aussagen der Massenmedien prüft, der mit dem selben kritischen Gesunden Verstand vielleicht unqualifizierte Entscheidungen unserer Politiker prüft und wohl dem der ein gutes persönliches Netzwerk an Fachpersonen und Quellen aus erster Hand hat.
Update: Gerade lese ich beim Bildblog einen Artikel zur Schweinegrippe Hysterie. Schon beeindruckend wie die Bild den Titel ausschlachtet.
Schon vor drei Wochen kam es an, das neue FROH! Magazin. Aufmerksam bin ich darauf durch eine nette E-Mail von Michael geworden (ja, manchmal Funktioniert auf so was ;-)). Ich bin kein schneller Leser, aber zum schnellen Scannen ist das FROH! Magazin auch nicht gemacht. Es füllt anspruchsvoll die “schönen Tage des Jahres”, gemütlich bei Kaffee oder Tee auf dem Sofa. Etwas Zeit sollte amn schon mitbringen für die ~80 Seiten. FROH! beschreibt sich selbst als Gesellschaftsmagazin mit Artikeln aus Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und nachhaltigen Lebenskonzepten. Es ist gleichzeitig sehr hochwertig, nachhaltig ökologisch produziert, alternativ und kreativ gestaltet und absolut werbe-frei. Das Thema Wenden zieht sich durch das ganze erste Heft und regt immer wieder zum Nachdenken an. FROH! ist kein “christliches Magazin” im eigentlichen Sinn und das ist gut so. Hier eine Aussage von Michael Schmid die mir gefällt und meiner Meinung nach trifft:
Außerdem hat “Froh!”" einen christlichen Hintergrund. Das tragen wir zwar nicht vor uns her, es ist aber ein wichtiger Motor und eine Perspektive, die immer mitschwingt. Unsere Sicht der Menschen und der Gesellschaft ist von diesem Blickwinkel berührt. Wir sehen nicht die Defizite sondern die Potenziale. Im Unterschied zu anderen Gesellschaftsmagazinen verzichten wir bewusst auf Werbung und versuchen ein breites Spektrum des jeweiligen Themas abzudecken. Unsere Beiträge aus Kultur, Gesellschaft, Theologie und nachhaltigen Lebenskonzepten sollen einen weiten und vielschichtigen Blickwinkel einnehmen. (Aus dem Interview mit Micheal Schmid bei Utopia)
Wer möchte kann sich auf der Website informieren und natürlich ordern. Hier bekommt man einen Eindruck über den Inhalt und kann ein paar Seiten durchblättern:
“Stoned by Jesus” nennt sich ein aktueller Bericht des ZDF über die Jesusfreaks in Köln den man in der Mediathek anschauen kann. Wie ich finde ein netter neutraler Bericht. Natürlich darf das Freakstock, Freakstyle und Martin Dreyer mit der Volxbibel nicht fehlen. Martin stellt außerdem das Volxbibel-Wiki kurz vor. Den Bericht zur Reportage gibt es außerdem hier.
Doreen Zimmermann war dabei (nachdem ich ja nicht konnte) und schreibt beim Zeitzünder einen Artikel über das Freakstock. Neben dem üblichen Copy & Paste aus den Freaks-Texten von 1998 (oder so), blitzen vorsichtig auch ein paar persönliche Gedanken durch. – Jesus bewegt.
Was all die unterschiedlichen Menschen miteinander verbindet, ist der Glaube, dass Jesus ein ziemlicher cooler Typ sei.
Ich finde das gar nicht, ich bin Atheistin. Das Festival zu verstehen, fällt mir darum schwer. Ich könnte sagen: Freakstock, das ist ein christliches Festival der Jesus Freaks. Aber ich spüre, dass das zu wenig wäre. Zu einfach.
Diese Menschen haben etwas gefunden, das mir völlig fremd ist. Daher erhebt dieser Text keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich will nur ihre große Party mit Gott greifbar machen, indem ich von den Menschen hier erzähle.
[via Hufi]
Mirko hat den Arte-Bericht vom Freakstock 2006 aus Youtube gefischt. Für alle ohne Fernseher, oder wenn man ihn einfach verpasst hat.