Schlagwort-Archiv: Predigt

Wie christlicher Fundamentalismus tickt

Jens Stangenberg aus Bremen setzt sich in seiner Predigt (die von der Länge und Art eher einem Vortrag entspricht) mit christlichem Fundamentalismus auseinander. Unter dem Titel Intelligent glauben – oder: Christlicher Fundamentalismus zwischen Angst und Anmaßung zeigt er fundamentalistische Züge in den Grenzbereichen von liberaler als auch konservativer Theologie auf und verdeutlicht, in welchem Spannungsfeld christlicher Glaube funktioniert. Aus meiner Sicht sehr aufschlussreich und eine Empfehlung zum hören. Gleichzeitig sollte man sich die Folien dazu ansehen die es als PDF zum download gibt:

Von der Premiere

Heute war sie nun, die Premiere, und wie es so ist und Martin lang erklärt hat gibt es eine Premiere nur einmal. Irgendwo hat es geknipst, selber hab ich nur mal schnell am Anfang ein Bild gemacht, hier:

Premiere im Kino

Insgesamt ein super Start. Technisch ging zumindest aus Sicht eines „Zuschauers“ alles glatt. Das mit dem Schlaf im Kinosessel wurde diesmal nichts, zumal Roland gleich am Anfang aus den Kommentaren zum letzten Post zitiert hat um etwas vorzubeugen ;). Vielen Dank an alle die sich schon seit Wochen eingesetzt haben!

Drei Punkte sind mir aufgefallen:

1. Den Lobpreis kann man gut und gerne um 30 – 50% lauter aufdrehen – zumindest was die letzten 7 Reihen betrifft, etwas mehr Mut bitte! Sonst traut man sich ja gar nicht lauthals mitzusingen.

2. Die Klimaanlage etwas früher an, die ersten 30 min waren sogar zu warm zum Einschlafen.

3. Ich persönlich finde es sehr krass, Leute die zu spät kommen, für die ersten 10/15 Minuten auszusperren (siehe dieser Kommentar). Ich finde es gerade zu spießig. Meiner Meinung nach stört es kaum wenn man die Leute in kleinen Gruppen auf der linken Seite nach oben schleußt. Ich freue mich immer wenn am Anfang noch etwas Bewegung drin ist und man noch etwas freundlich zusammenrücken muss.

Übrigens, Timi hat auch ein paar Zeilen zur Premiere in seinem Blog getippt.

A Tribute To Rob Lacey

A Jewish queen of Persia!

The king is infatuated with Esther more than the other girls – she’s top of his list by a long way. So he makes her queen instead of Vashti. He throws a huge banquet, with her name at the head of the invites in large flowing letters. Everyone who’s anyone is there.
(aus the word on the street, rob lacey, Seite 123, Satz 5ff)

The word on the street könnte man als die UK-Volxbibel bezeichnen. Der Autor Rob Lacey war ein beeindruckender Künstler und Schriftsteller. Er ist am 1. Mai 2006 im jungen Alter von 43 Jahren an Krebs gestorben. Auf seiner Website gibt es einige Videos seiner Aufführungen, in denen er mit sprühender Leidenschaft Gottes Wort in die Straßen trägt.

Selbstinterview von Rob Lacey

Interview vom März 2002

Mich hat das Leben und die Passion von Rob beeindruckt. Es gibt immer noch Künstler die seine Werke aufführen. Folgende Vision ist auf der Website der Lacey Theatre Company zu lesen:

the word on the streetOur vision is to create original work of high quality, that brings the Bible to life, making the words count. We offer our craft and our character to audiences of all make ups and break downs, that, buy sharing our journey though yet incomplete, we might spur others on in theirs. And if the audience applauds, we will bow, but we’re merely taking on the mantle of the court jester bowing before the king and saying ‚we have served you‘.

Das Buch habe ich mir zugelegt, nachdem Martin in seinem Blog über Rob geschrieben hat und mich der Zusammenhang mit der Volxbibel interessiert hat. Schuld an diesem Post ist eigentlich Simon, der mich mit Stöcken bewirft ;-). Für diesen Post habe ich mir

  1. das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten geschnappt,
  2. es auf Seite 123 aufgeschlagen,
  3. den fünften Satz auf der Seite gesucht,
  4. (festgestellt das der Duden von 1967 nicht geeignet ist und die Street-Bible geschnappt),
  5. die nächsten drei Sätze gepostet – so ungefähr jedenfalls.

… und weil es sich bei Stöckchen so gehört, reiche ich es weiter:

  • an Martin – weil ich wegen ihm das Buch hab,
  • an 7ty9 – weil ich auf den letzten Post warte,
  • an Christian – weil ich eine Foto-Interpretation des Stöckchens erwarte,
  • an Oliver – weil ich die Second-Life-Live-Buch-Lesung verpasst habe,
  • an Daniel – weil er bestimmt spannende Bücher herumliegen hat und ich ihn notfalls via Twitter erinnern kann.

über den dummen bauer

Storch bringt einen sehr treffenden Beitrag:

"der dumme bauer betet im sommer für die frucht des samen den er im frühjahr nicht gesät hat." christen wundern sich oft darüber, dass sie nicht weiterkommen, nicht gesegnet sind, dies und jenes nicht haben und beten dafür, dass gott es vom himmel fallen lässt. “wie kommt es, dass ich keine freude habe? keinen frieden, keine kraft, etc.?” vielleicht kommt die fehlende ernte ja von der fehlenden saat. wenn gottes wort die saat ist, die in unserem leben aufgehen soll, dann müssen wir diese saat auch ausbringen. es ist wichtig, bibel zu lesen. 

Ja, das ist sehr wahr. Werde jetzt wohl mal Steine & Sand sortieren (Danke an Erika für den Impuls vorhin).

PS: Jakobusbrief im Alltag, bei soomah gefunden, ein wenig passend zur volxbibel: übertragung von jakobus 4,13ff