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Der social Filter: Links per RSS einsammeln

Die Tage bin ich in meinem Feedreader auf einige Artikel zu Nuzzel gestoßen, z.B. bei Neunetz “Der beste persönliche Linkaggregator für Twitter und Facebook“, oder The Verge. Da ich den Tag über kaum Zeit habe in meine Twitter-Timeline zu schauen gehen viele spannende Informationen an mir vorbei. Lediglich am Abend sehe ich einige Twitterlisten durch und schaue spontan auf die aktuelle Timeline. Da ich mich schon länger nicht mehr mit den aktuellen Möglichkeiten beschäftigt habe Links aus Twitter und / oder Facebook zu aggregieren ein sehr willkommener Artikel. Vermutlich macht Nuzzel das aggregieren für Twitter und Facebook ganz gut, allerdings war mein sofortiges K.O.-Kriterium der fehlende RSS-Feed. Da ich alle Themen im eigenen Tiny-Tiny RSS Reader sammle müssen natürlich auch diese Artikel dort auftauchen.

Tweeted_TimesNeunetz verlinkt auf The Tweeted Times, ein Link-Aggregator für Twitter, der dankenswerter Weise auch einen RSS-Feed ausgibt (Auch Paper.li hat wohl nur einen Feed in der PRO-Version). Das Ganze war in 3 Minuten eingerichtet und seit einigen Tagen landen die wichtigsten Links aus meiner Twitter Timeline in meinem Reader. Nach einem Dienst für Facebook habe ich nicht weiter gesucht. The Tweeted Times bietet optional die Möglichkeit auch täglich die automatisch aggregierte “Tweeted Times” in meine Twitter Timeline “zu spammen”, genau wie Paper.li das tut. Zum Glück kann man das deaktivieren.

Tweeted_Times_FeedFazit: Für mich eine schnelle und einfache Möglichkeit Links aus Twitter im RSS_Reader zu sammeln, vielleicht für alle die einen eigenen Reader, oder z.B. Feedly verwenden, eine interessante Option. Wer keinen Feedreader nutzt, oder kein Problem mit “multiplen Inboxen” hat, sollte sich sicher Nuzzel.com mal anschauen. Ich habe meinen Nuzzel-Account erst mal wieder deaktiviert.

 

Kibera Slum in OpenStreetMap

Die Tagesschau hat einen kurzen Videobeitrag über die aktuelle Kartierung von des Slums Kibera in OpenStreetMap veröffentlicht. Kibera ist mit aktuell ca. 170.000 Bewohnern der größte Slum in Nairobi und war bisher nur als weißer Fleck auf der Karte abgebildet. OpenStreetMap ist eine freie Sammlung von Karten- und Geodaten die im Wiki-Stil von jedem ergänzt, bearbeitet und verwendet werden können. Wie man sieht, ist inzwischen schon einiges an Daten vorhanden:

Kartierung von Kibera auf OpenStreetMap.org
Kartierung von Kibera auf OpenStreetMap.org

Hier nun noch der Videobeitrag des ARD:

(Via Sebi, Thnx)

10 Gewinner!

Zuerst einmal ein herzliches Danke an alle, die mich mit ihrem Kommentar unterstützt haben, ihr seid die Besten (Es geht um das iPad Gewinnspiel aus meinem letzten Post). Ich habe 184 Votes von super vielen Facebook-Freunden und einigen Unbekannten erhalten. Das iPad gewonnen habe ich leider nicht, wie man im offiziellen Artikel zum Kommentargewinnspiel im SeibertMedia Blog nachlesen kann, dafür aber umsomehr meine Voter! Natürlich gratuliere ich Tobias zum neuen iPad, viel Spaß damit! (Tip: Angry Birds installieren)

Aber nun zu den guten Nachrichten für meine Supporter. Ich habe versprochen unter allen einen meinen Votes einen Gutschein über 50 US Dollar für Kiva.org zu verlosen. //SEIBERT/MEDIA hat sich sehr über das Engegament bei der Abstimmung gefreut und sponsoren daher in Zusammenarbeit mit den Kiva Team G zehn 50USD Gutscheine für Kiva.org! Das finde ich natürlich sehr cool, herzlichen Dank!

Ich habe die zehn Gewinner mit Hilfe der Seite random.org ermittelt und ihr müsst mir einfach vertrauen, dass es wirklich zufällig war ;). Die Gewinner erhalten direkt von SeibertMedia bzw. Kiva Team G den Gutschein:

  1. Daniel Bülow
  2. Henriette Wielandt
  3. Julieta Carolin
  4. Katrin Klinger
  5. Patrick Schubert
  6. Sebastian Kunz
  7. Sebastian Weßling
  8. Simon Brüchner
  9. Stephanie Baltes
  10. Tobias Meng

Bitte meldet euch evtl. nochmals per E-Mail, wie im Blogpost von SeibertMedia angefragt.

Eigentlich ging es //SEIBERT/MEDIA ja darum, die qualitativ besten Kommentare im Blog zu ermitteln. Facebook diente in diesem Fall als quasi unabhängige Plattform auf der sich wohl die meisten Anwender sammeln und schien daher für ein solches Voting als geeignet. Aber Social Media ist anders. Der Geschäftsführer von //SEIBERT/MEDIA, Martin Seibert schrieb mir kürzlich in einem Facebook-Chat:

“Irgendwann hatten wir mal gedacht, dass bei Facebook wirklich der gewählt würde, der den interessantesten Kommentar geschrieben hat. Aber genau das ist Social Media.”

Natürlich ging es wohl kaum mehr darum, welcher der Kommentare nun inhaltlich besonders zu hervorheben ist. Garantiert hat auch fast keiner meiner Voters die Kommentare gelesen geschweigedenn sie natürlich in geringster Weise in die Entscheidung für oder gegen mich zu Stimmen mit einbezogen. Es gibt jedenfalls keine einzige Stimme eines meiner Kontakte gegen mich ;-).

Spannend war aber der Erfahrung des “sozialen Kapitals“, welches Hinter einem virtuellen sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter steckt. Mit stellte sich die Frage, wieviele der Kontakte sich für ein solch eigennütziges Thema aktivieren lassen? Wie intensiv muß man sich um Stimmen bemühen, welche der Kontakte werden reagieren? Fühlen sich einige vielleicht durch wiederholte Pinnwandeinträge  oder Tweets belästigt?

Mein Ziel war es, meine Kontakte nur einmal persönlich bzw. direkt anzusprechen und hoffe, dass sich niemand belästigt gefühlt hat. Der größte Erfolg für eine Stimme ergab sich bei mir durch eine direkte Ansprache meiner Kontakte über den Facebook-Chat. Ein angenehmer Nebeneffkt davon war, dass ich mit einigen Kontakten mal wieder nach langem ins Gespräch kam, was mich sehr gefreut hat. Rückläufe über Facebook-Nachrichten gab es auch viele, allerdings schien mir die Erfolgsquote damit wesentlich geringer. Einige der Kontakte verwenden wohl auch Ihre Facebook-Mails kaum und lesen diese nicht vollständig und unregelmäßig (IMHO vorallem die E-Mail-Generation).

Ich habe für die Aktion eine Kurz-Url verwendet (http://zung.us/ipad), um diese einfacher zu kommunizieren. Diese wurde in den letzten 2 1/2 Wochen ca. 920 mal aufgerufen. Somit vielen Dank an alle die mitgemacht haben. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Ein iPad kaufe ich mir allerdings jetzt nicht. Ich glaube es ist ein nettes Spielzeug, hat aber wenig zusätzlichen Nutzen zwischen einem iPhone und Notebook.

Die Bettwäsche für Yuppie Penner

Die Bettwäsche für echte Yuppie Penner (wie mich):

Der Satz kostet 51,45EUR. Immerhin geht “ein großer Teil” davon an SZN, eine soziale Einrichtung für jugendliche Obdachlose in den Niederlanden:

A large proportion of the proceeds from the Le Clochard duvet cover go to SZN, the foundation for homeless youngsters in the Netherlands. The income is used to fund housing projects which prioritise supporting young people in finding work or continuing their education.

Weitere Infos und Bestellmöglichkeit findet man auf der Website.

[via stylespion]