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OHN MACHT – Emergent Forum 2012 #ef12

Eines der Highlights dieses Jahr, das Emergent Forum in Erlangen. #ef12 fühlt sich inzwischen wie zuhause an. Es war ein Wochenende voller guter Begegnungen mit alten und neuen Freunden sowie kleiner und großer Impulse, Dosi hat sehr gute Worte dazu gefunden. Auf der Website von Emergent Deutschland gibt es übrigens Podcasts und Präsentationen vom Forum.

Das Emergent Forum 2013 findet wieder über das Wochenende am 1. Advent statt – für alle die sich den Termin schon mal vormerken möchten.

Während des Forums habe ich einiges via Twitter geschrieben und stelle deshalb hier nur nochmals Links und Bilder zusammen.

 

Emergent Forum 2010

Auch dieses mal bin ich wieder beim Emergent Forum in Essen. Das Auto ist voll, aber wer noch kurzfristig mitkommen möchte kann z.B. beim Facebook-Event mal nach Mitfahrgelegenheiten fragen. Anmelden kann man sicher auch noch kurzfristig. Letztes Jahr in Erlangen hat mir gut gefallen und ich bin gespannt auf die Themen und Begegnungen in Essen. Ich würde mich auch freuen viele Teilnehmer aus dem Großraum Stuttgart zu treffen.

Emergent Forum 2010

Vom 19. bis 21. November 2010 wird das diesjährige Emergent Forum in Essen stattfinden. Das Emergent Forum will, jenseits von Denkverboten und Fraktionszwängen, kreative und mutmachende Gespräche über Auftrag und Gestalt der Kirche für morgen ermöglichen.

In einer dialogischen Atmosphäre wollen wir uns an diesem Wochenende gemeinsam auf der Suche nach einem dritten Weg unterstützen. Wir sind auf der Suche danach Kirche und Nachfolge in unserer Zeit und Gesellschaft zu leben. Der dritte Weg über den wir hier reden, ist ein Weg zwischen Extremen. In der Synergie unterschiedlicher Positionen sehen wir eine gute Möglichkeit einen Weg zu finden, der nicht ausschließt, sondern einlädt, einen Weg auf dem wir weitergehen können, der nicht ein für alle mal entdeckt wird, sondern sich immer wieder neu erschließt und weiter entwickelt.

Froh werden – Die Verlosung

Für die Leser von mzungu’s gibt es heute drei mal das Frohmagazin zu gewinnen. Unter allen Kommentaren und Pingbacks bis zum 24. Juni 2010, 17.00Uhr werden drei aktuelle Frohmagazine verlost. Jeder Leser nimmt natürlich nur 1x teil, auch wenn viele Kommentare abgegeben werden. Damit ich euch erreichen kann,  müsst ihr natürlich eine gültige E-Mail-Adresse eingeben. Die Magazine werden direkt an die Gewinnter verschickt. Die Post-Adressen der Gewinner leite ich an Froh weiter.

Viel Erfolg!

Froh!

FROH!

froh_presse_logo_miniSchon vor drei Wochen kam es an, das neue FROH! Magazin. Aufmerksam bin ich darauf durch eine nette E-Mail von Michael geworden (ja, manchmal Funktioniert auf so was ;-)).  Ich bin kein schneller Leser, aber zum schnellen Scannen ist das FROH! Magazin auch nicht gemacht. Es füllt anspruchsvoll die „schönen Tage des Jahres“, gemütlich bei Kaffee oder Tee auf dem Sofa. Etwas Zeit sollte amn schon mitbringen für die ~80 Seiten. FROH! beschreibt sich selbst als Gesellschaftsmagazin mit Artikeln aus Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und nachhaltigen Lebenskonzepten. Es ist gleichzeitig sehr hochwertig, nachhaltig ökologisch produziert, alternativ und kreativ gestaltet und absolut werbe-frei. Das Thema Wenden zieht sich durch das ganze erste Heft und regt immer wieder zum Nachdenken an. FROH! ist kein „christliches Magazin“ im eigentlichen Sinn und das ist gut so. Hier eine Aussage von Michael Schmid die mir gefällt und meiner Meinung nach trifft:

Außerdem hat „Froh!““ einen christlichen Hintergrund. Das tragen wir zwar nicht vor uns her, es ist aber ein wichtiger Motor und eine Perspektive, die immer mitschwingt. Unsere Sicht der Menschen und der Gesellschaft ist von diesem Blickwinkel berührt. Wir sehen nicht die Defizite sondern die Potenziale. Im Unterschied zu anderen Gesellschaftsmagazinen verzichten wir bewusst auf Werbung und versuchen ein breites Spektrum des jeweiligen Themas abzudecken. Unsere Beiträge aus Kultur, Gesellschaft, Theologie und nachhaltigen Lebenskonzepten sollen einen weiten und vielschichtigen Blickwinkel einnehmen. (Aus dem Interview mit Micheal Schmid bei Utopia)

Wer möchte kann sich auf der Website informieren und natürlich ordern. Hier bekommt man einen Eindruck über den Inhalt und kann ein paar Seiten durchblättern:

Für Miriam

Szene aus dem Film
Szene aus dem Film

Für Miriam, der neue Film von meinem Cousin Lars-Gunnar Lotz läuft aktuell noch auf ARTE +7. Ich hatte ihn während meinem Urlaub auf ARTE verpasst, dann aber den Hinweis von Depone auf die Online-Version gesehen.

Ein Film der Gefühle aufwühlt und unbequeme Fragen zulässt. Paradoxe und Spannungen zwischen Schuld, Vergebung, Hass, Vergeltung, Gefühlen, Glaube und Liebe.

In der Pressemappe befindet sich ein interessantes Interview mit Lars-Gunnar Lotz:

Wie sind Sie auf das Thema gestoßen?

Ich war schon länger auf der Suche nach einer Geschichte, die die Thematik Schuld und Sühne auf eine menschliche und lebensnahe Weise erzählt. Es hängt sehr viel Mystisches an diesen Worten und in meiner christlichen Erziehung war dieses Thema immer sehr stark besprochen worden, aber es interessierte mich wie es sich im normalen Leben auswirken kann. Dann traf ich die Autorin Anna Praßler, die diese Grundidee lieferte, welche sie in ähnlicher Weise in ihrem Umfeld erlebt hatte. Und so entwickelten wir dann zusammen die Geschichte.

Die verborgenen Ängste und Sehnsüchte der Figuren sind Teil des Grundkonflikts in FÜR MIRIAM. Inwieweit spiegeln die Figuren die deutsche Gesellschaft wieder?

Mir war es wichtig zu zeigen woran sich Menschen heutzutage festhalten. Da gibt es wie bei dem Schüler Lukas den Glauben, die Religion, oder im Gegensatz dazu bei der Hauptdarstellerin die Mathematik, die Naturwissenschaft, etwas das sich nie ändern wird. Mich hat interessiert inwieweit solche Anker halten bzw. was passiert, wenn sie anfangen brüchig zu werden und nicht mehr die stabile Grundlage bieten, an die man sich angelehnt hat und von der man Halt erwartet. Ich weiß nicht, ob man jetzt so generell über eine Gesellschaft sprechen kann, aber die Sehnsucht nach Orientierung und Halt spüre ich mehr denn je. Und in unserer Geschichte finden es die beiden Figuren letztendlich aneinander. Zumindest für diesen Moment.

Der Umgang mit dem Tod ist ein weiteres tragendes Thema des Filmes. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie als Pastorensohn?

Wenn man mit der Vorstellung aufwächst, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist, sondern das Leben weitergehen kann, lässt einen das schon etwas einfacher mit dem Tod umgehen. Trotzdem bleibt die Ungewissheit, wie genau das dann auszusehen hat. Doch damit beschäftige ich mich nicht allzu sehr, weil es sowieso keine befriedigende Antwort geben wird. Was mich mehr schmerzt ist die Frage, warum gerade er oder sie? Das fühlt sich alles so nach Willkür an und das ist schrecklich. Ich denke so ähnlich geht es auch der Hauptfigur. Wieso fahre ich das Auto? Und warum trifft es ausgerechnet dieses junge Mädchen?

Wollen Sie mit der Beziehung zwischen einer Lehrerin und ihrem Schüler bewusst provozieren?

Ich habe versucht die beiden Figuren von Anfang an ohne ihren Status zu sehen und sie aus ihrem Schmerz und ihren Sehnsüchten heraus zu verstehen. Dass sie in einem Schüler-Lehrer Verhältnis stehen, erhöht die Dramatik ihrer Geschichte. Aber im Kern trifft eine Frau, die sich schuldig fühlt, auf einen Jungen, der sie für schuldig hält, was sonst keiner in seinem jeweiligen Umfeld tut. So bedingen sie sich gegenseitig und sind die Einzigen, die den Anderen verstehen. Dies führt zu ihrer engen Bindung, sei es rau und gewalttätig wie am Anfang oder zart und liebevoll wie am Ende.

Den Film kann man aktuell ab 23.00h online anschauen. Er ist sehr intensiv und enthält einige erotische Szenen und ist ab 18 eingestuft. Die Musik stammt übrigens von Daniel Benjamin. Den Trailer und weitere Informationen findet man auf miriam-film.de.

[via DEPONE]