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WordPress Medien bearbeiten – Ubuntu php5-gd Update

Schon seit einiger Zeit ärgert mich, dass einige Funktionen zum Bearbeiten von Grafiken in WordPress bei mir nicht möglich sind. Die jeweiligen Buttons, z.B. zum Drehen der Grafiken, sind inaktiv. Grund dafür ist die alte Version von php5-gd auf dem Ubuntu Server 8.04. Mit folgenden Schritten bekommt man schnell eine neuere Version eingespielt. Anwendung natürlich wie immer auf eigenes Risiko:

1. Löschen der Aktuellen php5-gd Installation:

sudo apt-get --purge remove php5-gd

2. Folgende Paketquelle muss dann am Ende der Datei /etc/apt/sources.list hinzugefügt werden:

deb http://packages.dotdeb.org stable all
deb-src http://packages.dotdeb.org stable all

3. Aktualisieren der Paketquellen:

apt-get update

4. Erneute Installation von php5-gd. Während der Installation gibt es zwei Abfragen die jeweils mit “Ja” akzeptiert werden müssen. Außerdem ist es ratsam ein Backup der php.ini-Datei anzulegen, falls diese verändert wurde (/etc/php5/apache2/php.ini). Sie wird während der Installation überschrieben:

apt-get install php5-gd

Beim überschreiben der php.ini-Datei sollte die neue Version verwendet werden (MAINTAINER’S VERSION). Die eigenen Änderungen ggfs. Nach der Installation wieder einbauen.

5. Zum Abschluss muss noch der Apache neu gestartet werden:

/etc/init.d/apache2 restart

Damit sollten die Editierfunktionen für Grafiken verfügbar sein. Grafiken, welche im lokalen Viewer automatisch gedreht angezeigt werden, können nun einfach online korrigiert werden. Weitere Details zum Bearbeiten von Grafiken mit WordPress gibt es in einem ausführlichen Artikel bei Akademie.

TWiki 4.1 Installationsanleitung

TWikiDie Installation von TWiki gilt als relativ schwierig. Angst haben sollte man davor trotzdem nicht, man benötigt etwas Erfahrung im Umgang mit einem Webserver, vorallem dann, wenn es nicht auf Anhieb funktioniert. Es ist möglich TWiki auch ohne direkten Shell-Zugriff auf den Webserver via FTP zu installieren. Wenn nicht alle Voraussetzungen erfüllt sind, wird dann jedoch häufig Unterstützung des Hosters benötigt. Es empfiehlt sich also einen eigenen Server zu verwenden an dem man selber rumschrauben kann (vgl. mein V-Server Vergleich).

Für die Installation wird ein Webserver inkl. Perl-Unterstützung und installiertem RCS benötigt (vgl. TWiki System Requirements). Mit einem eigenen Server kann man benötigte Software installieren und hat außerdem den benötigten Zugriff auf die Apache-Konfiguration.
Und so bekommt man TWiki 4.1 auf einem Server installiert
(hier Suse Linux 10 incl. Apache-Server und vorhandenem Plesk 8 Administrationstool). Continue reading TWiki 4.1 Installationsanleitung

Server Migration mit Plesk 8

Ein Webserver ist meist ein auf Linux basierendes System das speziell dafür ausgelegt ist Webseiten an den Browser auszuliefern, Emails und Datenbanken zu verwalten, etc. Wer schon mal irgend ein Linux auf seinem eigenen PC installiert hat, hat sicher gemerkt das man einiges an Knowhow benötigt um damit klar zu kommen. Inzwischen sieht alles ja auch unter Linux mit KDE oder Gnome grafisch ganz nett aus. Um über das Internet einen Webserver zu administrieren, kann man jedoch lediglich via SSh über die Konsole auf den Rechner zugreifen. Drüber Datenbanken, Benutzer, Mailaccounts etc. anzulegen ist anfangs sicher nicht einfach. Plesk ist eine Administrations-Software mit der man Einstellungen, die man sonst eben über die Konsole macht, im Browser erledigen kann. Es gibt natürlich auch Alternativen, z.B. Confixx (ebenfalls von SWSoft), VHCS, SysCP oder Webmin.

Plesk verfügt über ein Migrationstool, um Daten von einem auf den anderen Server umzuziehen. Dies erspart natürlich viel Arbeit, vor allem wenn es sich um viele Benutzer und Domains handelt. Hier nun einige Tipps und Erfahrungen zur Migration: Continue reading Server Migration mit Plesk 8