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GPRS / EDGE Einstellungen iPhone

Unglaublich, meine Aldi-Talk SIM im iPhone, welch ein Understatement! Aldi Talk (E-Plus) bietet derzeit als einer der wenigen Discounter bezahlbare Datentarife. Für wenignutzer sind 24ct/MB günstig. Sogar UMTS wäre möglich, allerdings ist das iPhone dazu die falsche Hardware :-(. Mobil in Netz kommt man daher via GPRS. Leider unterstützt das e-plus Netz wohl auch kein EDGE, was das ganze noch gut beschleunigen würde. Zum Glück gibt es ja immer mehr WLAN-Spots…

Um GPRS für Aldi-Talk / E-Plus zu aktivieren muss man unter Einstellungen/Allgemein/Netzwerk/EDGE folgendes eintragen:

APN: internet.eplus.de
Benutzername: eplus
Kennwort: gprs

Subjektiv war die erreichte Geschwindigkeit ganz ok (ja ich hatte WLAN deaktiviert). Einstellungen für andere Netze findet man bei Apfelphone. Kennt jemand eigentlich einen Discounter im D1-Netz mit einem ähnlichen Datentarif (ca. 24ct/MB)? Laut JKE ist D1 derzeit der einzige Anbieter der EDGE unterstützt.

mzungus via GPRS geladen

Die neue Mobilität?

Nette Spielzeuge das Nokia N95, das iPhone. Nun denn, die lang erwarteten Tools kommen ja langsam auf den Markt, aber wie sieht es mit mobilen Zugängen ins Web aus. UMTS in Ehren (das iPhone kommt bisher ohne UMTS), aber bisher schafft es mE kaum ein Anbieter ordentliche Flatrates anzubieten. Kürzlich habe ich dazu MoobiCent gesehen. Bis zu 3,6MBit/s mit HSDPA. Aber ~40EUR und 24 Monate muss man hinlegen. Da ist das O2 Angebot vielleicht erst mal besser mit 5000MB für 25EUR (3 Monate). Und was macht eigentlich die Hotspot Abdeckung? WLAN statt UMTS? Für die Fon-Hotspots gibt es ein GPS Tool mit dem man (vorausgesetzt man hat einen GPS-Empfänger am Notebook angeschlossen) den nächsten Fon Hotspot findet. Lieber wäre mir da schon so etwas wie der offline Hotspot Manager von der Telekom, allerdings inkl. regelmäßig aktualisierter Daten der Fon-Spots.

Notfallplan bei Breitbandverlust

Letzte Nacht verendete unerwartet mein Internetzugang. Zuerst ein mal nichts weiter schlimmes, meist mit einem Neustart des Routers behebbar. Doch diesmal wurde die Verbindung zum Provider nicht wieder hergestellt. Nach mehreren Neustarts beschloss ich, dass vermutlich ein externer Leitungsfehler vorliegt und interpretierte die fehlende Konnektivität als Zeichen zu Bett zu gehen. Doch als auch der Zahn der Zeit acht Stunden später den Fehler nicht behoben hatte wurde es Zeit zu handeln.

Als erstes könnte man beim Provider überprüfen ob evtl. Störungen vorliegen – argh. ohne Internetzugang? (Erstaunlicherweise gibt es selbst bei Freenet eine kostenlose Störungsinfo 0800 3030660, steht zumindest auf der Störungsseite.) Trotzdem ist es gut, wenn man für diesen Fall alternative Internetverbindungen hat:

1. WLAN

Am feinsten ist natürlich ein offenes WLAN-Netzwerk in der Nähe. Manche Nachbarn sind so freundlich und wissen nicht wie man es sichert. Mit etwas Glück hat man einen FON-Hotspot in der Nähe (SSID fängt mit FON_ an).

2. Analog-Modem

Wie war das noch, damals konnte man sich doch mit einem analogen Modem einwählen? Die meisten Notebooks haben ein Modem integriert. Sonst ist es ganz gut wenn man für diesen Fall noch ein altes im Keller liegen hat – vorausgesetzt man hat überhaupt noch einen Telefonanschluss. Natürlich benötigt man dann noch die Einwahlnummer zu einem Internet Service Provider (ISP) – die man „ganz einfach“ z.B. bei www.billiger-surfen.de findet. Wohl dem der vorsorglich eine DFÜ-Verbindung erstellt hat, oder die Einwahldaten kennt. In meinem Gehirn lagert unerklärlicherweise die 01070-0192070 von Arcor Benutzername arcor, Kennwort internet die mir in solchen Fällen schon öfters dienlich war.

3. Einwahl via Handy und UMTS

Wer ein UMTS-Handy besitzt kann dies bei den meisten Netzbetreibern als Modem verwenden. Ohne einen Datenvertrag sind die Kosten pro Megabyte allerdings recht Hoch. Die entsprechende Zugangssoftware sollte man natürlich vorliegen haben.

DSL Modem4. Das alte Telekom DSL-Modem

Wohl dem der es noch im Keller hat. Für den Fall das am neuen DSL-Router ein Hardware-Problem vorliegt, ist es ganz nützlich wenn man noch ein DSL-Modem hat. Natürlich muss man für die Einwahl eine PPPoE-Verbindung am PC erstellen und benötigt die Einwahldaten zum aktuellen ISP.

Ich konnte mich mit dem altem DSL-Modem einwählen. Nachdem ich ein Firmware-Update in meinen Router (Siemens SX541) eingespielt hatte funktionierte alles wieder.

FON – Hotspots in Deutschland

Letzten Freitag war ich auf den Stuttgarter Medientagen und habe mich u.a. mit einem Mitarbeiter von T-Mobile über mobile Breitbandzugänge unterhalten. Nach kurzem Gespräch über schlecht vermarktetes UMTS und überteuerte T-Mobile Hotspots, fragte ich wie T-Mobile mit ihren HotSpots auf die FON-Community reagieren werde. Leider war dem Herrn vom Messestand nichts über FON bekannt.

FON ist weltweit die größte WiFi (WLAN) Community. Unsere Mitglieder teilen ihren kabellosen Internetzugang zuhause und können dafür gratis über alle FON Access Points kabellos surfen, weltweit. (FON Website)

Es ist schon erstaunlich, wie die rasante FON-WiFI-Entwicklung scheinbar verschalfen wird. T-Mobile bietet derzeit ca. 4500 Hotspots in Deutschland an. FON MapsEine Stunde Surfen kostet ca. 8EUR (vgl. T-Mobile-Website). Nach nur wenigen Wochen gibt es in Deutschland inzwischen über 23.000 FON Mitglieder (Foneros), die ihren Breitbandanschluss mit der Community teilen (Info aus dem FON-Blog). Somit hat FON, zumindest zahlenmäßig, T-Online innerhalb weniger Wochen überholt. Ein sogenannter Alien (= eine Person die kein Mitglied der Community ist) kann für 3EUR/Tag über einen FON Hotspot surfen.
Einen Überblick über die weltweiten FON Hotspots bekommt man auf maps.fon.com. Ich habe mich vor selbst einigen Tagen bei FON Registiert und einen kostenlosten WLAN-Router bestellt (Die Router waren im Rahmen einer FON Aktion für begrenzte Zeit kostenlos). Ich hoffe diesen bald zu erhalten und werde dann erneut berichten.

In einem Interview hat Mario Sixtus FON Europa Chef Robert Lang befragt. Dort erhält man detaillierte Informationen über FON.