Keine Homosexualität

Dies ist kein Beitrag über Homosexualität. Keine Diskussionen, keine Vorurteile, keine Bibelstellen, kein Pro und Contra.Ist das nicht schön? Ich hab euch einen Haufen sinnlose und verbohrte Diskussionen erspart. Und jetzt geht weg und macht was sinnvolles!

Ebenfalls kein Kommentar meinerseits.

[so eine Art Stöckchen für christenblogger, via Bodenpersonal, via Tino]

Über Cedric Weber

Ich schreibe seit Mai 2003 zu Themen rund um das Web2.0, Enterprise2.0, Social Software, Wikis, Weblogs, online Kollaboration, Instant Messaging, sowie Linux / Ubuntu und Apple. Dazwischen findest du Themen aus meinem Alltag – über Glaube und Spiritualität, Fotografie, Musik und vieles andere.

9 Gedanken zu „Keine Homosexualität

  1. … Ich frage mich über den Sinn dieses Statements, oder des Nichtstatements. Was soll das Ganze? Was will es sagen? Irgendetwas sagt der Beitrag ja doch. Unausweichlich. Ist es Gleichgültigkeit, oder Desinteresse. Schnauze Voll, Oder Wie Es Euch Gefällt? Ich weiss nicht so recht was davon zu halten ist. Was willst du, oder micha oder harrycane oder wer auch immer eigentlich sagen …

  2. @harry & micha. Ja habe ich jetzt Micha’s Blog gelesen, finde aber ein „ich weiss es einfach nicht“ ist zwar ehrlich und auch legitim, aber besonders bei derart klaren topics irgendwo eigentlich nicht nachvollziehbar.

    Wieso sage ich sowas krasses? Ich denke die ganze Frage geht doch sehr viel weiter als: „Ich will nichts sagen weil das Thema zu heikel ist“ oder Ich will politisch korrekt sein etc“. Und ich denke das ist im Grunde was hinter dieser Aussage steckt. Natürlich ist es schwierig über derart private Themen und Lebensausrichtungen zu reden, Man will ja nicht urteilen – was auch legitim und verständlich ist.Doch, ist eine Ausage gleich ein Urteil? Ich denke, dass ist es nicht. Ich denke eine Aussage ist nötig – dringend sogar.

    Lasst mich erklären: Ich argumentiere hier simpel einfach mal aus Sicht meines Bibelsverständnisses: (Oh ich hoffe das erregt jetzt kein leichtes genervervtes Stöhnen, oder ist das schon zu spiessig?)
    Lasst mich doch gleich einfach Römer 1 der in Micha’s Blog genannt ist nehmen, Als Betrachtungsgrundlagen. Gehen wir also als Christen davon aus, dass die Bibel Gottes Wort repräsentiert. In Römer 1 geht es also um Sünde, insbesondere auch über sexuelle Sünde zb. Homosexualität. ich nehme hier kurz mal die englischen Worte der NIV weil die einfach besser zu lesen ist wie ich finde: Vers 18 10 „The wrath of God is being revealed from heaven against all the godlessness and wickedness of men who suppress the truth by their wickedness, since what may be known about God is plain to them, because God has made it plain to them.“

    Im Klartext: Gott bezeichnet Dinge als böse, und gottlos. Und es gibt klare Wahrheiten über Gott. Paulus (unser Author) schreibt jetzt weiter und erläutert einige dieser Gottlosigkieten und Bösheiten (Sünde):
    Verse 25ff „They exchanged the truth of God for a lie, and worshiped and served created things rather than the Creator. Because of this, God gave them over to shameful lusts. Even their women exchanged natural relations for unnatural ones. In the same way the men also abandoned natural relations with women and were inflamed with lust for one another. Men committed indecent acts with other men, and received in themselves the due penalty for their perversion.“

    Wir finde hier extrem hartenTobak was Gott angeht. Denn man erkennt klar. Die Menschen haben Gott und seine Wahrheiten verleugnet und darum hat er sie Ihren eigenen Verlangen und Lüsten übergeben. Gott gab Ihnen also was sie wollten: Unnatürliche sexuelle Geschichten, Lüsternheit und Verleugnen Gottes. Das ist krass, denn Gott gab Ihnen was sie wollten. Mit anderen Worten Gott sagt: Wie es euch gefällt. Wenn ihr mich nicht wollt, dann nicht.

    Aber es muss auch ganz klar gesagt werden, dass dies nicht bedeutet das es okay ist. Nein – es ist immer noch wickedness and godlessness. Ein Gräuel in seinen Augen. Aber einige wollten es so.

    Als bibelgläubiger Christ sehe ich da keine andere Auslegung. Ich kann nicht sagen: Ich weiss es einfach nicht. Es geht um Grundwahrheiten, um Glaubensfundament, im Endeffekt um die Basis christlichen Glaubens und Lebens.

    Wenn ich derart klare Aussagen in Frage stelle (ich meine nicht hinterfragen, es ist immer gut zu hinterfragen) dann muss ich auch in Frage stellen ob es Sünde gibt, oder ob Christus für Sünde gestorben ist, war das denn dann nötig? Was wenn ich etwas nicht als Sünde betrachte – vielleicht ist es ja dann keine, dann brauche ich ja dafür auch keine Vergebung – Christus wird unnötig, und Christusnachfolge irrelevant. Wahrheit wurde dann vertauscht und ich kann das tun von dem ich beschlossen habe, das es keine Sünde ist.

    Ich sehe in unserem kleinen Problem des Nichtkommentars, auch Zweites: Nämlich die versteckte Angst als Verurteiler verurteilt zu werden. Paradox oder?
    Aber ganz ehrlich: ist denn eine Stellungnahme gleichVerurteilung? Lets look at Jesus: Als die Religionsführer im die Hure bringen, die „im Akt“ ertappt wurde was macht Jesus da? Er vergibt ihr! Jesus sagt wenn die dich nicht verurteilen – will ich dich auch nicht verurteilen. Es zeigt Gnade, und Annahme und Liebe. So ist Gott! Voller Gnade und Annahme und Liebe! Aber Stop! Was tut er auch nicht! Er sagt nicht Nichts. Er sagt nicht: „Mach weiter so, fein gemacht.“ Im Gegenteil er fordert heraus und nennt da Sünde was Sünde ist. Ganz klar und einfach: Sündige nun nicht mehr. Mach nicht so weiter. Pass auf Mädel, was du tust ist falsch. Jesus macht ein Statement, trotz Gande und Annahme, Vergebung und Liebe. Oder gerade darum! Und hier liebe Freunde, sehe ich ganz klar auch unsere Verantwortung als Christen. Seid Licht. Seid Salz. Hofft und glaubt an das Gute. Liebt, seid barmherzig und vergebt. Urteilt nicht. Sprecht Wahrheit. Wie Christus.

    Ein Beispiel: Ein Freund kommt zu mir und „muss mal was besprechen“. Er hat ein Problem mit Pornographie. Das belastet, das verdirbt, da macht kapuut, das killt die Seele. Das weiss der Freund, er merkt es jeden Tag. Er kommt zu mir und sucht Hilfe, Vergebung, Verstehen. Was also tun? Freund komm doch her, lass dich umarmen, heul dich aus, du bist doch noch mein Freud. Ich verstehe doch dein Leid. Ich vergeb dir, vergib du auch Dir! Aber lieber Freund ich flehe dich an – tu es nicht mehr. Schmeiss die Kiste raus, den Fernseher, den Computer, Installier blocking Software. Tu was nötg ist – aber sündige nicht mehr.

    Was ist jetzt passiert? Ich habe eben meinen Freund gerettet. Für heute wenigstens. Und vielleicht für Immer. Was wenn er morgen wiederkommt? Immer noch Freund! Es war und ist eine der besten Freundschaften. Hab ich verurteilt? Nein! Und doch ein Kommentar gemacht. Doch geredet. Doch Salz und Licht gewesen. Das ist es doch gerade was Christ-sein ausmacht. Gerade Heute. Da kann ich doch nicht sagen: Kein Kommentar. Auch wenn es uncool ist, auch wenn es schwierig ist. Kein Kommentar stösst doch ab, versteht nicht, akzeptiert auch nicht, sondern hält Distanz.

    Ein anderer Freund – PreChristian – sagte mir: „Wenn du daran glaubst dann steh auch dazu.“ Wie wahr. Wovor denn Angst? Paulus sagt: Verse 16: „I am not ashamed of the gospel, because it is the power of God for the salvation of everyone who believes: first for the Jew, then for the Gentile. For in the gospel a righteousness from God is revealed, a righteousness that is by faith from first to last.

    Und ich sehe natürlich auch, dass sich unser post-post-modernes Denken dem so entgegenstellt. Das merke ich auch an mir. Dem muss ich mich stellen – sogar meinem eigenen Denken. Denn auch das wird angegriffen und verändert. Darf ich dazu kurz auf meinen Blog Eintrag Tracking the Western Mind verweisen. Aber wir müssen Wahrheiten ins Auge blicken. Wir können Sünde nicht zur persönlichen Auslegungssache machen, auch wenn heute meine Wahrheit nicht gleich Deiner Wahrheit zu sein scheint. Aber es geht um Gottes Wahrheiten, dem Fundament des Christseins, und auf keinem anderen ist zu bauen. (Steht auch in der Bibel irgendwo) Treue Grüsse. Lasst Licht rein Brüder!

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