Notiz: Free Burma und dann?

Auf dem BarCamp in München wurde eine Session über die Auswirkungen der Blog-Aktion Free Burma gehalten. Ich habe die Session leider verpasst, obwohl sie auf meinem Plan stand. Dankenswerter Weise hat Roman (yoda.ch) die BarCamp-Session kurz zusammengefasst. Ich möchte auf drei Dinge hinweisen:

  1. Motive: Marc Scheloske hat sich die vielen Beiträge rund um die Aktion angeschaut und Motive und Argumente zusammengefasst. Die Präsentation vom BarCamp ist im Blog zu sehen.
  2. Ausbreitung: Dr. Benedikt Köhler hat die Ausbreitung der Aktion visualisiert.
  3. Auswertung: Beide zusammen haben nun eine kurze Umfrage unter den Bloggern gestartet.

Sehr viele Informationen findet man bei Robert unter dem Tag Burma Action.

Über Cedric Weber

Ich schreibe seit Mai 2003 zu Themen rund um das Web2.0, Enterprise2.0, Social Software, Wikis, Weblogs, online Kollaboration, Instant Messaging, sowie Linux / Ubuntu und Apple. Dazwischen findest du Themen aus meinem Alltag – über Glaube und Spiritualität, Fotografie, Musik und vieles andere.

7 Gedanken zu „Notiz: Free Burma und dann?

  1. Ach ja, die deutsche Blogosphere & politischer Aktivismus, wie niedlich.

    Echt jetzt, diese Vor-, Auf- und Nachbereitung erinnert mich irgendwie an die Entwicklungszusammenarbeit. Hauptsache mal nen paper dazu veröffentlicht.

  2. Sorry, wenn ich mich da einmische.Ich denke eine wichtige und nachhaltige Wirkung ist, dass sich die Menschen, die ein Papier oder ähnliches entwickeln nicht mehr so hilflos sind. Man schaut nicht nur zu, sondern bleibt lebendig. Und wenn man das nächstemal einer Ungerechtigkeit gegenübersteht, hat man vielleicht wieder eine neue Idee, wie man wenigstens etwas tun kann. Lebendig bleiben, darauf kommt es an.

  3. @JKE: ich würde das alles nicht überbewerten. ich habe mich selbst an der aktion beteiligt, befasse mich mit netzwerkanalyse und bin soziologe -> ist doch logisch, dass so etwas dann herauskommt.

  4. @angie: Meiner Meinung nach sollte es aber in erster Linie nicht darum gehen, dass ich mich gut fühle, sondern dass die Menschen in Burma sich „gut fühlen“ (lies: in Freiheit leben) können. Das gleiche Problem sehe ich persönlich z.B. auch mit der aktuellen Klima-Schutz-Euphorie: Alle reden über die Wichtigkeit des Klimaschutzes, aber (fast) niemand ist wirklich bereit seinen Lebensstil entsprechend zu ändern/einzuschränken.

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