Das war’s: Australien 2011

Australien hat was. Aus meiner Sicht bündelt es viele schöne Eigenschaften die ich zwischen Europa und Afrika vermisse. Auf der einen Seite funktionierende Infrastruktur, politische Stabilität, soziale Absicherung, ökologisches Bewusstsein und ein stabiles Wirtschaftssystem – auf der anderen Seite über den Kontinent hinweg angenehmes warmes Klima zwischen tropisch, Savanne, Steppe oder mediterran, dazu die unverwechselbare Gelassenheit der Australier. Man merkt, dass an dieser Stelle die britische Förmlichkeit mit Hilfe der australischen Sonne ausgebrannt wurde.

Wer mit uns gesprochen hat weiß es – wir haben die Zeit trotz einiger ungeplanter Zwischenfälle genossen. Die ersten fünf drei Tage verbringen wir in Sydney. Mit lokaler Unterstützung kommt man auch in der kurzen Zeit an viele schöne Spots – danke Martina. Sydney ist eine riesige Metropole und die Teile, die wir uns ansehen, sind heraus poliert. Innenstadt, Hafen und Harbour Bridge, Bondi Beach, Manly Island und obligatorischer weise das Opera House.

Im Anschluss geht es nach Melbourne. Rauher, künstlerischer und europäischer als Sydney fühlt man. Brunswick Street, die „Sternschanze“ von Melbourne, ist eine unserer Lieblingsecken wie man unschwer anhand der Foursqare-Checkins auf der Karte weiter unten erkennt.

Gemeinsam mit Philippa und Christoph geht es gen Süden, Great Ocean Road. Drei Tage wandern, eine längst vermisste Intimität mit der unglaublich schönen Natur entlang der Küste von Victoria. Erholung pur.

Nach acht zwölf Tagen im Bundesstaat Victoria geht es weiter ins rote Zentrum nach Alice Springs. 35-40° C, trockene Hitze und mit etwas Glück eine entsprechend warme Windbrise. In Alice Springs ist nicht viel zu sehen – außer Horden von Alkohol konsumierenden Aborigines die dort in der Shoppingmeile und unter den Bäumen am Fluss abhängen. Unweigerlich wird man damit konfrontiert, dass in Australiens kurzer Historie doch so einiges schief-gelaufen ist und bis heute noch nicht wieder gut gemacht wurde. Aber eigentlich sind wir hier um uns die vielen großen Steine in der Gegend anzusehen.

„The Rock Tour“ nennt sich unser Anbieter passender Weise und präsentiert sich steinhart. Karmen, 27, brüllt die Teilnehmer morgens um 05:30h fröhlich an und versucht erfolglos Stimmung zu machen – vermutlich um sich selbst für die 500km lange schnurgerade „Teerpiste“ zum Uluru zu rüsten. Das sieht ungefähr so aus: _______________________________________________________________________.

Zu ihrem Glück legt sich die Animationswut nach den ersten Kilometern etwas und ich überwinde mich Morgenmuffel beim ersten Kaffee am Roadhouse in Erlunda. Man riecht die Steppe. Vegetation und majestätische Landschaft erinnern mich manchmal an den schwarzen Kontinent. Kings Canyon (+++), Uluru (Ayers Rock) (++) und Kata Tjuta (die Olgas) (+) sind die Rockstars die man sich ansieht – die ersten beiden aus meiner Sicht Pflichtprogramm. An diesen heiligen Orten bekommt man einen kleinen Einblick in die ungewohnt andere und gleichzeitig beeindruckende Kultur der Aborigines.

Fast zum ersten mal seit Beginn unserer Reise kommen wir ohne Zwischenfälle an, Perth. Dort freuen wir uns über einheimische Unterstützung von Achim und Emma und einem standesgemäßen Gasgrill. Fremantle ist der Ort an dem wir ausklingen lassen. Strand, Sonne, Wind und das eine oder andere Café. Die zusammen-gekürzten drei Tage vergehen im Flug. Außer für die Strände an der Cottesloe Beach und auf Rottnest Island nehmen wir uns noch ein wenig Zeit um Wale zu beobachten.

Für Singapur bleibt uns noch ein Tag – der in dem tropisch-feuchten Klima der Stadt für’s Erste reicht. Die berühmt-berüchtigten Dumpingpreise bei Elektronikartikeln gehören wohl der Vergangenheit an. Mehr hat man von lokalen Straßenmärkten und imposanter Architektur entlang des Singapore River.

Bildergalerie

Natürlich gab es schon während der Reise Fotos, meist aus der Instagram App heraus, die online zu sehen sind. Gesammelt findet man diese in der Instagram Kollektion. Hier nun noch mehr in nicht wirklich chronologischer Folge:

Foursquare Checkins auf einer Karte

Nebenher habe ich an vielen Orten mit Foursquare eingecheckt und damit diese Karte erstellt:


OZ 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Australien, Down Under, OZ, mir gefällt’s jedenfalls.

Während unserer Reise mit Qantas haben wir leider durch einen Triebwerksschaden an einer 747 in Bangkok und dem vollständigen Einstellen des Flugbetriebs am 29.10.2011 in Melbourne rund 4-6 Tage mit Organisieren und Abwarten verbracht.

Über Cedric Weber

Ich schreibe seit Mai 2003 zu Themen rund um das Web2.0, Enterprise2.0, Social Software, Wikis, Weblogs, online Kollaboration, Instant Messaging, sowie Linux / Ubuntu und Apple. Dazwischen findest du Themen aus meinem Alltag - über Glaube und Spiritualität, Fotografie, Musik und vieles andere.

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