Emergent SüdWest 2. Ortstermin

Am 9. April findet der 2. Ortstermin von Emergent SüdWest in Stuttgart im H7 statt. Wir werden uns Gedanken zu den Auswirkungen von sozialen Medien auf Christsein und Kirche machen. Ich werde ein paar Auszüge aus meinem Vortrag “Mit sozialen Medien leben & arbeiten” dazu beitragen. Am Nachmittag gibt es Zeit für Diskussion und Gespräch zu einigen Themen.

Wer kommen möchte sollte sich verbindlich via Facebook oder direkt bei Daniel anmelden.

Emergent Forum 2010

Auch dieses mal bin ich wieder beim Emergent Forum in Essen. Das Auto ist voll, aber wer noch kurzfristig mitkommen möchte kann z.B. beim Facebook-Event mal nach Mitfahrgelegenheiten fragen. Anmelden kann man sicher auch noch kurzfristig. Letztes Jahr in Erlangen hat mir gut gefallen und ich bin gespannt auf die Themen und Begegnungen in Essen. Ich würde mich auch freuen viele Teilnehmer aus dem Großraum Stuttgart zu treffen.

Emergent Forum 2010

Vom 19. bis 21. November 2010 wird das diesjährige Emergent Forum in Essen stattfinden. Das Emergent Forum will, jenseits von Denkverboten und Fraktionszwängen, kreative und mutmachende Gespräche über Auftrag und Gestalt der Kirche für morgen ermöglichen.

In einer dialogischen Atmosphäre wollen wir uns an diesem Wochenende gemeinsam auf der Suche nach einem dritten Weg unterstützen. Wir sind auf der Suche danach Kirche und Nachfolge in unserer Zeit und Gesellschaft zu leben. Der dritte Weg über den wir hier reden, ist ein Weg zwischen Extremen. In der Synergie unterschiedlicher Positionen sehen wir eine gute Möglichkeit einen Weg zu finden, der nicht ausschließt, sondern einlädt, einen Weg auf dem wir weitergehen können, der nicht ein für alle mal entdeckt wird, sondern sich immer wieder neu erschließt und weiter entwickelt.

The Butterfly Circus

The Butterfly Circus ist ein beeindruckender Kurzfilm, der mir über einen Link zu Nick Vujicic aufgefallen ist. Der Film ist außerdem Gewinner des Kurzfilmwettbewerb von The Doorpost Film Project zum Thema Hoffnung. Definitiv wie beschrieben ein “atemberaubendes Meisterwerk von Regisseur Joshua Weigel”. Auf Youtube in zwei 10min Teilen zu sehen:

YouTube Preview Image YouTube Preview Image

Emergent Forum 2009

Ich bin morgen zusammen mit @timisi beim Emergent Forum in Erlangen und sehr gespannt auf viele Personen die man schon irgendwo aus der Blogo- oder Twittersphäre kennt, aber kaum getroffen hat. Ich bin gespannt auf die Gespräche und Workshops, bisher ist mir ja nur die BarCamp Sphäre bekannt.  Wer möchte kann auch sehr viel über das Web verfolgen, z.B. das Live-Blogging mit haso oder über twitter unter #ef09. Eine Twitter-Liste mit twitternden Teilnehmern hat Daniel @hufeisen zusammengestellt.

Emergent Forum 2009

Emergent Forum 2009

Freakstock 2009 – gemischte Gefühle

Diskussionen ums Freakstock - © murphy.brown

Diskussionen um's Freakstock - © murphybrown

Das Freakstock liegt nun doch schon einige Tage zurück, der Alltag hat mich wieder und dennoch, ich beschäftige mich gedanklich immer wieder mit den Tagen dort. Ich habe es diesmal etwas “Rentnermäßig” angehen lassen, – bin zusammen mit Timo erst am Freitag morgen losgefahren und habe auch komfortabel in dem Terapiehaus in Amelith übernachtet. Schon deswegen ist der Blick zurück auf mein ca. 8. Freakstock etwas eingegrenzt. Für die Location konnte ich mich sofort begeistern und war anfangs sogar etwas wehmütig, dass ich nicht irgendwo zwischen der Meute campieren würde. Natürlich habe ich mich auch gefragt, wie es möglich wird in den nächsten Jahren evtl. noch mehr Besucher unterzubringen, die Zeltplätze waren schon sehr begrenzt. Aber vielleicht gibt es noch weitere Optionen außerhalb des Geländes.

Geistlich empfand ich das Freakstock diesmal leider relativ dünn. Ich kann nicht genau sagen, ob ich immer zur falschen Zeit am falschen Ort war und somit mein Eindruck zu einseitig ist. Immer wieder habe ich die Leidenschaft vermisst, die in der Charta zum Ausdruck kommt. Ich kenne die Jesusfreaks bisher als Menschen die ihrem Namen Ehre machen und Jesus im Zentrum steht. Ich empfinde eine tiefe Spannung einerseits allen und allem gerecht werden zu wollen und auf der anderen Seite in jedem Fall als Freak anders und niemals “gesellschaftskonform” zu sein. Die Jesusfreaks hat aus meiner Sicht auch immer ausgezeichnet, dass einerseits immer eine klare geistliche Stellung und Vision sichtbar wurde und gleichzeitig die Liebe für soziale Randgruppen, für Einzelne, für Querdenker – ohne dass diese geistliche Basis dadurch kompromittiert wurde, sondern dadurch viel mehr an Kraft und Bedeutung erhalten hat. Ich kann auch nicht generell für alle sprechen, dazu ist das Freakstock viel zu individuell. Ich habe auch gute Eindrücke gehabt.  Bewegt hat mich vor allem die emotionale Predigt von Michael Pritzl (The Violett Burning). An anderen Stellen erschien mir über allem ein uneinheitliches humanistisch geprägtes Festival.

Vielleicht erscheint das alles dem einen oder anderen als dämliches Gelaber. Es fällt mir schwer  klar zu erklären was ich eigentlich meine, obwohl ich immer wieder gute differnzierte Gespräche darüber hatte. Vielleicht gibt es den einen oder anderen der an dieser Stelle kommentieren mag, ob irgendetwas davon nachvollziehbar ist? Es war nicht mein letztes Freakstock – mitnichten, es wird mich weiter bewegen.

Links und Artikel zum Freakstock 2009

Ich habe auf delicious alles an Links gesammelt was mir zum Thema begegnet ist. Hier eine Auswahl davon:

Bilder vom Freakstock

Die meisten Bilder habe ich dieses Jahr auf Facebook gesehen, z.B. von meiner Schwester Natalie und Timm. Gerade habe ich auch noch diese Gallery gefunden. Meinerseits gab es diesmal kaum Bilder – meine EOS ist futsch, nur ein paar schots mit dem phone die ich im nächsten Artikel noch hochladen werde.

Twitter Bibelrekordversuch

Mein Tweet

Mein Tweet

Die ganze Bibel soll in der Zeit des Kirchentags in Bremen per Crowdsourcing zusammengefasst werden. Auf der Website ist dazu die Bibel in viele kleine Schnipsel unterteilt und diesen ein vierstelliger Code zugewiesen. Wer möchte, kann direkt über die Website einen solchen Abschnitt in eigenen Worten zusammenfassen, 140 Zeichen. Natürlich kann man die Zusammenfassung auch twittern (deswegen die 140 Zeichen). Dazu die Infos aus der FAQ:

  • Bibelstelle auf der Website auswählen, am besten eine bisher noch nicht von einem anderen Teilnehmer zusammengefasste Stelle (zu finden unter: „Wo noch was zu tun ist!“ oder einfach die Bibel durchklicken)
  • Als Tweet zusammenfassen auf 140 Zeichen, dabei den Code und das Hashtag #ebl nicht vergessen und abschicken.

Ich habe z.B. Kolosser 3, 11-17 zusammengefasst und als Tweet verschickt. Diesen Vers findet dann man hier inkl. meinem Tweet auf der Website. Eigentlich sollte der Bibelrekord-Twitterbot meinen Tweet erneut versenden, aber bisher kam noch nichts. Vielleicht hats den Bot wegen den vielen Hashtags die ich verwendet habe verspult?

Notiz: Jansalleine rockt den U-TURN

Jansalleine rockt am Samstag den 16.05.09 um 20 Uhr den U-TURN im Jugendhaus Focus in Denkendorf. Herzliche Einladung an alle, die sich noch in ein Jugendhaus trauen und vor einem sicher etwas anderen Jugendgottesdienst keine Angst bekommen!

Flyer zum U-TURN

Flyer zum U-TURN

In meinem mzungu’s LoFi Mixtape I hatte ich schon mal einen eher sinnfreien Song von Jan verlinkt. Früher gab es davon massenhaft zum Download auf seiner Website, inzwischen kann man sie wohl nur noch online anhören oder als CD bestellen.

Jansalleine – Sie braucht Wasser

[via CVJM]

BarCamp beim Kirchentag – Christ 2.0?

barcamp-faviconEnde letzten Jahres erreichte mich eine E-Mail von Thomas Koch, dass es ein BarCamp auf dem Kirchentag geben soll. “Was hälst Du davon? Das müsste ja Dein Thema sein?”, die Frage von Thomas. Termin ist der 23.05.2009 beim Kirchentag in Bremen. Erste Reaktion meinerseits natürlich die Suche nach “BarCamp” im Blog – leider ohne wirklichen Erfolg, außer eben der Idee zum Kirchentag. Schade, dass die Personen die ein BarCamp im christlichen Rahmen veranstalten wollen, scheinbar noch nie auf einem “normalen” BarCamp waren?

Persönlich halte ich es nicht für einen wirklich guten Ansatz erfolgreiche Events einfach auf die Kirche übertragen zu wollen. Besser wäre es mE, wenn sich die die Zielgruppe aus den BarCamps herausbildet. Ein Beispiel dafür ist aus meiner Sicht das SocialCamp Berlin, welches im Rahmen der BarCamp-Sessions entstand – oder zumindest dort vorgestellt, diskutiert, geplant und beworben wurde. Es hat damit einen wirklichen Bezug zum Netzwerk der BarCamper und kennt die Art und Weise einer solchen Veranstaltung. Und vielleicht hätte man es dann gar nicht BarCamp genannt?

Dennoch, ich finde es gut in dieser Richtung zu denken und Einzuladen. Es geht dabei nicht einfach nur um ein “BarCamp”, sondern um die Idee der Open Space Veranstaltungen, die aus meiner Sicht viele Denkansätze der jungen (Web)Generation wiederspiegeln und von denen die Kirche noch lernen kann. Aus der Wikipedia:

Open Space [...] ist eine Methode zur Strukturierung von Besprechungen und Konferenzen. [...] Charakteristisch ist die inhaltliche und formale Offenheit: die Teilnehmer geben eigene Themen ins Plenum und gestalten dazu je eine Arbeitsgruppe. In dieser werden mögliche Projekte erarbeitet.

Ziel ist, in kurzer Zeit mit einer großen Zahl von Menschen zu einem umfassenderen Thema eine Aufbruchstimmung zu nutzen (oder zu erzeugen) und zu vertiefen, in der wesentliche Teilthemen innovativ und lösungsorientiert besprochen werden, damit daraus konkrete Projekte entstehen können.

Open Space schafft einen Raum, in dem viele Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Es gibt keine vorgegebenen einzelnen Themen. Jeder kann ein Anliegen, das ihm besonders am Herzen liegt, vorantreiben. Das können komplexe und dringliche gemeinsame, aber auch persönliche Fragen und Themen sein.

Ich bin ein Medienjunkie. Informationen müssen für alle transparent zum Abruf bereitstehen. Ich bevorzuge das Pull-Medien, alles andere empfinde ich schnell als Spam. Ich möchte zum eigenen Denken und Handeln herausgefordert werden, ich möchte Inspiriert und nicht bedrängt oder bevormundet werden, ermutigt und nicht eingeschüchtert. Ich bevorzuge flache Hierarchien und Netzwerke. Das sind einige Ideen die ich mit Digital-Lifestyle und auch immer mehr mit meinem Glauben in Verbindung bringe. Vielleicht wäre das auch ein gutes Thema für eine Session?

Es wäre in der Tat schön, wenn sich noch ein paar Interessierte zusammenfinden – vielleicht auch ein paar experimentierfreudige Dauer-BarCamper? Ich selber zähle den Kirchentag bisher nicht wirklich zu meinen favorite Events, mal sehen ob ich dabei bin. Wer möchte kann sich in das Kirchentag-Network zum BarCamp bei Mixxt eintragen um Interesse zu bekunden, oder sich direkt anzumelden. Und falls nicht – vielleicht Trifft man sich ja auch sonst auf einem BarCamp

Einige Links zum Thema: Kirchentag Tweets, Thomas Tweets, Post von Natanael, Peter’s Events

glauben, leben und Postmoderne

Francis verweist auf einen Artikel über Mosaik Düsseldorf der einige Aussagen beinhaltet die bei mir einen Nerv treffen, wenn ich an christliche Gemeinde eine “von Jesus geprägte Community” denke:

… Mosaik [ist] in erster Linie eine vielfältige Gruppe von Freunden, ein Mosaik eben, das im Kern eine Spiritualität trägt, die von Jesus durchdrungen ist, um die sich aber alle Arten von Menschen scharen, Christen aller Denominationen und Kulturen, ebenso wie Atheisten, Humanisten, Muslime, Zweifler, Neugierige, Suchende, Idealisten, Realisten, Träumer und viele andere.

Eine starre Gemeindestruktur gibt es nicht, damit die Gemeinde wachstumsfähig und flexibel bleibt. Die Einzigartigkeit des Menschen ist wichtig, ebenso wie die Einzigartigkeit jeder Gemeinde.

Trotz dieser prinzipiellen Offenheit gibt es einige Grundlagen, die Gestaltung und Wachstum von Mosaik prägen: Die Bibel [...]

Ja, starker Glaube braucht eine solide Grundlage. Meiner Meinung nach ist dazu aber auch ganz elementar wichtig, Glauben aus dem Leben heraus lernen zu können. Es geht darum die Freiheit zu haben, aus eigenen Erfahrungen im Freiraum der Gemeinschaft zu lernen. Christen haben die Tendenz “den schmalen Weg” der ihren Vorstellungen eines “guten Christen” entspricht mit stabilen hohen Leitplanken zu zementieren. Dies verhindert einzigartige kreative und freie Entfaltung … wie sie eigentlich sein sollte.