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another tribute to some crazy heads!

Die letzten Tage sind etwas multimedialer. Es entstehen manchmal ungewollte ungeplante Mini-Serien hier im Blog. Nach den “liebes-monstern” (die ihren youtube Stream-Video übrigens bis 15. August verlängert haben) und den “California Russen” muss ich unbedingt einen längst überfälligen Post Napoleon (myspace) und Jumbo Jet (myspace) widmen. Die Songs und Videos sind zwar schon etwas älter, aber was soll’s, sie sind einfach wunderbar schräg:

1. ein sehr cooles video von Napoleon – Client Dilemma:

[myspace 751920351]

2. die Rockumentary von Jumbo Jet, anschauen!

3. Daniel Benjamin in der Gegend

Daniel Benjamin (myspace) ist mit halbwegs neuer CD (bekanntes Debut-Album plus 18 Song Bonus CD (hier kaufen)) am 13. Juli beim KuRT Festival in Reutlingen zu sehen. Das KuRT ist Open-Air und kostenlos!

zum Schluss noch etwas zum genießen:

Four Eyed Monsters

Susan und Arin haben ihren independant Film “Four Eyed Monsters (FEM)” für kurze Zeit komplett auf Youtube gestellt (71 Minuten). Schon letztes Jahr war ich fasziniert von dem Projekt (mein Post dazu). Den Film habe ich bislang aber nie komplett gesehen. Seit dem 8. Juni gibt es den Film für eine Woche auf Youtube sowie in verschiedenen Formaten im Shop auf auf der Homepage.

Nachdem sich die Künstler Arin und Susan sich das erste mal getroffen haben, beschließen sie ausschließlich über Kunst in Form von schriftlichen Nachrichten, Fotos, Bilder, Zeichnungen und Videos zu kommunizieren. Aus Unmengen von Material in Form dieser Kunstwerke entwickelt sich der faszinierende Feature Film aus dieser eigenartigen Beziehung. Sehr schön auch die Musik zum Film. FEM ist ein digitales Kunstwerk, in das man sich über viele Videocasts, Podcasts und Webseiten eingraben kann.

aus dem Film, ca. 54. Minute:

… “You know, you never get to say the things that you want to say, and then, when you get the chance to say it, just words are not enough – so you just lock up. you don’t say anything. and that’s when you hear sounds, or worse, you don’t, you hear just like some filler, something to take up the space, fill in the gap that’s there because you dont know how to say what you really want to say – probably it can’t be said.” …

Der Trailer zum Film:

Download link

Direktlink zum gesamten Film auf Youtube

[via Twitter]

Stöckchen 2.0 – Fragen an mich

Ich wurde virtuell beworfen von Jared. Die letzten drei Stöckchen habe ich ignoriert oder vergessen, dieses hab ich aufgefangen und etwas daran herumgeschnitzt und ein paar Fragen entfernt oder verändert. Hier meine Antworten rund um del.icio.us, flickr, youtube, bloggen,  twitter und den von mir favorisierten Web2.0 Diensten. Stöckchen 2.0 – Fragen an mich weiterlesen

Warum man mehr von weniger Auswahl hat

Unsere Gesellschaft hat ein gesundes Maximum an Wohlstand überschritten meint Prof. Dr. Barry Schwartz. In seinem Vortrag zum Thema “The Paradox of Choice” bringt er dies eindrucksvoll rüber – und ich kann ihm nur zustimmen. Wir besitzen zu viel und haben vor allem zu viel Auswahl. Gerade die Schwaben neigen ja dazu immer die besten Schnäppchen. Man sucht nach dem besten Angebot, wartet noch mal ab, vergleicht auf allen Ebenen bevor man sich für ein Produkt beim günstigsten Online-Shop oder Großhändler entscheidet. Nachdem man kurzzeitig begeistert über den Kauf war, entsteht oft der Frust – darüber dass das Produkt nicht 100% perfekt ist, dass es inzwischen billiger zu haben ist, dass es inzwischen ein besseres Konkurenzprodukt auf dem Markt gibt, oder dass man sich vielleicht doch lieber für den Urlaub hätte entscheiden sollen. Lustig, wahr aber auch irgendwie tragisch fand ich dazu die Anekdote kürzlich in einem Podcast des Deutschland-Radio:

Wenn eine ältere Dame während eines Halts an einer Raststätte in den Reisebus stürmt, um ihrer Freundin über alle Sitzreihen hinweg aufgeregt zuzurufen: “Hermine, dapfer, do kannsch uff’s Klo. S’koschd nix!” Dann weiß man: Es sind Schwaben unter den Reisenden.

Wir sind geplagt von der Angst das Beste Angebot zu verpassen und die falsche Entscheidung zu treffen. Vielmehr sollten wir dankbar sein für das was wir haben und es genießen. Geben macht glücklicher als Nehmen (vgl. Apg20,35), diese Erfahrung bleibt uns modernen Egozentrikern zu oft aus.

…aber eigentlich wollte ich euch einfach diesen englischen Vortrag empfehlen:

[gefunden via Context21]