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Über Cedric Weber

Ich schreibe seit Mai 2003 zu Themen rund um das Web2.0, Enterprise2.0, Social Software, Wikis, Weblogs, online Kollaboration, Instant Messaging, sowie Linux / Ubuntu und Apple. Dazwischen findest du Themen aus meinem Alltag - über Glaube und Spiritualität, Fotografie, Musik und vieles andere.

Notiz: Hat Kibaki keine Zeit für Verhandlungen?

Haben die Vermittlungen durch Kofi Annan eine so niedrige Priorität, oder wie soll man die Signale von President Kibaki verstehen?

„A separate meeting between Annan and Kibaki was delayed until Thursday“, government spokesman Alfred Mutua said.
„We hope that Kofi Annan and team manages to see Mr Kibaki tomorrow“, said top ODM official Willam Ruto. [AFP]

Die Fronten scheinen recht verhärtet, meint auch Gladwell Otieno in ihrem Interview auf SpOn:

Ich befürchte, er [Kofi Annan] wird wenig ausrichten können. Die kenianische Regierung macht derzeit nicht den Eindruck, als wolle sie sich nur einen Zentimeter auf die Opposition zubewegen.

[via jke]

Kofi Annan zu Verhandlungen in Kenia

Heute haben die lang erwarteten Vermittlungen in der Krise in Kenia begonnen. Hier einige Ausschnitte aus der Pressekonferenz mit Kofi Annan heute morgen:

We have not come with a solution. We are here to insist on a solution for the sake of Kenya and it’s people and for the sake of Africa. We are here to listen, to learn and to work with the concearned parties to find a just and sustainable solution to the current crisis. We are here to listen, to learn and to work with the concerned parties to find a just and sustainable solution to the current crisis. We bring to this process the support and solidarity of the African Union, the European Union, the United States and the US.

(siehe NTV Aufzeichnung auf Youtube)
Die letzten Tage waren erneut von starken Unruhen geprägt bei denen es weiterhin viele Tote gab. Die Opposition (ODM) zeigt eine starke Präsenz in der Internationalen Presse und schafft es dadurch eher positiv wahrgenommen zu werden. Stellungnahmen und Aussagen von President Kibaki und PNU sind kaum zu entdecken. Es herrscht Chaos zwischen friedlichen Demonstration, aggressiven und gewalttätigen Protesten und Plünderung, Raub und Totschlag durch jugendliche Banden.
Hier ein paar vielleicht eher unbekannte Links zu Portalen mit aktuellen Nachrichten und guten Hintergrundinformationen. Ich freue mich auch über weitere Hinweise auf gute Nachrichten-Aggregatoren zum Thema:

iPhone Einsteigertipps

Ich hatte die Möglichkeit mir ein iPhone (Wikipedia) aus den USA mitbringen zu lassen, was beim aktuellen Wechselkurs USD in EUR besonders attraktiv ist. Nachteil ist natürlich, dass man gesperrtes (AT&T) iPhone bekommt, dass man eigentlich nur mit AT&T Vertrag aktivieren und verwenden kann. Seit dem Verkaufsstart im Juli 2007 gibt es in unzähligen Foren und Blogs Informationen wie man diese Einschränkungen umschiffen kann. Nach nun mehreren Firmware-Updates ist der Einstieg in die Szene der gehackten iPhones doch schon recht unübersichtlich geworden und ich habe einige Zeit mit googeln und chatten verbracht. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung zum Einstieg.
Die aktuellen iPhones im Januar wurden mit der Firmware Version 1.1.2 (1.1.3 ist inzwischen erschienen) verkauft, so auch meines (08. Jan 2008). Apple hat beim iPhone die Installation fremder Applikationen gesperrt. Außerdem wurden Verträge mit Mobilfunkanbietern geschlossen und die Geräte mit einem SIM-Lock ausgestattet. Um ein iPhone mit beliebiger SIM-Karte zu betreiben benötigt man deshalb eine gehackte Firmware. Auf Grund das neuen Bootloaders der Version 4.6 ist es allerdings bisher nicht möglich iPhones die mit der Version 1.1.2 ausgeliefert wurden für alle SIM-Karten freizuschalten (außer wenn man es zerlegt). Es ist aber möglich sie zu aktivieren und zu jailbreaken.

  • Aktivieren: Ein neues iPhone muss anfangs über die iTunes aktiviert werden. Bei den USA Versionen geht dies mit dem Abschluss eines AT&T Mobilfunkvertrags einher.
  • Unlock: Als Unlock bezeichnet man das Entfernen des SIM-Locks. Dies bewirkt, dass das iPhone nicht mehr an die SIM-Karte eines bestimmten Mobilfunkproviders gebunden ist (in USA AT&T, in DE T-Mobile).
  • Jailbreak: Ein Jailbreak ermöglicht es auf dem iPhone andere als die von Apple vorgesehene Software zu installieren.

Der einfachste Weg ein iPhone 1.1.2 zu aktivieren ist wenn man diesem Video-Tutorial auf Youtube folgt. Zuerst sollte man sich dazu allerdings die benötigten Firmware-Pakete und Software downloaden (man findet Sie in auf der Youtube-Seite mit klick auf „About This Video“ bzw. „more“). Wenn alles gut geht sollte man in 20 – 30 Minuten ein funktionsfähiges iPhone besitzen.
Natürlich warte ich jetzt auf die Möglichkeit mein iPhone zu unlocken. Laut engadget sollte dies auch demnächst möglich sein. Natürlich darf man vorerst nicht die Firmware aktualisieren. Es scheint aber so als wäre für die eben erst veröffentlichte Firmware 1.1.3 schon ein Jailbreak vorhanden. Bleibt zu hoffen, dass Apple aufgrund der Entwicklungen einlenkt und den Nutzer mehr Freiheiten einräumt.

PC Absturz beim Anschluss des iPhone via USB

Nachdem ich mein iPhone endlich verwenden konnte stürzte mein Windows XP Notebook plötzlich jedesmal ab, sobald ich das iPhone per USB angeschlossen habe. Scheinbar hängt dies mit den Fotos zusammen. Sobald man alle aufgenommenen Bilder löscht, kann man es wieder Synchronisieren. Leider habe ich noch keine Informationen gefunden (Updates, Patches von USB-Port, iTunes oder iPhone?) wie man dies Verhindern kann.
Hier noch einige hilfreiche Links:

Notiz: Webserver der Jesusfreaks auferstanden

Nach einigen Wochen Downtime erblicken die diversen Webseiten der Jesusfreaks wieder das Licht trüber Bildröhren und pixelnder LCD-Monitore. Schön das vor allem die vielen Blogs auf Jesusfreak.de wieder leben und es Infos zum Freakstock gibt. Das wird dieses Jahr übrigens vom 31.Juli bis 3. August in gewohnter Umgebung stattfinden. Außerdem wird weiterhin Unterstützung für den Betrieb der Webseiten gesucht – nur, wer sucht das eigentlich grade nicht? 🙁

Interview mit John Kiarie zur Situation in Kenia

Der Nachrichtensender Al-Jazeera deckt die aktuellen Unruhen nach den Wahlen in Kenia auf der englischprachige Webseite zum Schwerpunkt Africa relativ gut ab. Bei Youtube gibt es außerdem einen Al-Jazeera Channel mit vielen Nachrichten und Reportagen.
Das folgende Video gibt Einblicke in die aktuelle Lage in Kenia und einen kurzen politischen Überblick seit der kenianischen Unabhängigkeit. Sehr interessant ist außerdem das folgende Interview mit dem sehr bekannten Komiker (Redykyulass) und ODM-Kanditat John Kiarie (KJ).

[youtube nTDiPFbav_E]

[JKE via Skype, asante]

Kenia: Zeitzeugen gesucht

Ushahidi.comUshahidi ist ein Google-Maps-Mashup mit dessen Hilfe die blutigen Ausschreitungen nach den Wahlen in Kenia dokumentiert werden sollen. Weiter soll es zukünftig die Möglichkeit geben direkt den Betroffenen zu helfen. Laut Medienberichten sind mehrere hundert Menschen getötet worden und hunderttausende vertrieben. Die Webseite ist eine sehr gute Idee, um fehlende Transparenz in die Berichte aus Kenia zu bringen und die Tragweite der Ausschreitungen für zukünftige Generationen zu Dokumentieren. Für den nachhaltigen Erfolg der Seite ist es wichtig, dass diese vor allem auch lokal bekannt wird und Berichte direkt aus der Bevölkerung eingeschickt werden.
Die Bloggerin Ory Okolloh von Kenyan Pundit brachte vor einigen Tagen diese Idee ein. Die Seite dazu wurde kurzfristig mit tatkräftiger Unterstützung aus der Blogoshpäre gestartet, Asante Sana!
Hier Ory’s Beschreibung des Mashups:

So what’s Ushahidi.com about… (for those who don’t know Kiswahili, ushahidi is the Swahili word for witness). The website was mainly set up to document incidents of violence, lotting etc. during the crisis (and soon to follow – information about ways to help on a micro-level). The website is still very much a work in progress and will be updated as we go along.
We believe that the number of deaths being reported by the government, police, and media is grossly underreported. We also don’t think we have a true picture of what is really going on – reports that all have us have heard from family and friends in affected areas suggests that things are much worse than what we have heard in the media.
We also (in my idealist world) hope that we can begin to put names and faces to the people who have lost their lives in this mess.
What’s the point of all this you might ask? Well, Kenyans have demonstrated their capacity for selective amnesia time and time again. When this crisis comes to an end, we don’t want what happened to be swept under the rug in the name of “moving forward” – for us to truly move forward, the truth of what happened needs to be told – Ushahidi ( www.ushahidi.com) is our small way of contributing to that.

[via White African & Kenyan Pundit]

Notiz: Schrauber gesucht

Unimog (Image from Wikipedia)Das christliche Missionswerk DIGUNA sucht Unimog Schrauber. Wenn ich gerade Zeit hätte, würde mich das mal richtig reizen mir ein paar Wochen lang in Haiger die Finger dreckig zu machen:

Zur Zeit bereiten wir in Haiger zwei Unimogs für den Einsatz in Afrika vor. Da wir derzeit keinen Mechaniker in der Werkstatt haben (außer dem Werkstattleiter selber), geht die Arbeit nur sehr langsam voran. Beten Sie, dass sich ein Mechaniker findet, der uns bei der Vorbereitung der Fahrzeuge helfen kann.

Hier bekommt man Informationen zu den Einsätzen, im Kaff in Haiger und ganz Ost-Afrika.

(Image by Fvanweerdenburg, Wikipedia)