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Facebook Events im Google Kalender anzeigen

Je mehr Freunde auf Facebook sind, um so mehr Sinn macht es, dort auch Events und Termine einzustellen und direkt zu privaten Partys oder öffentlichen Veranstaltungen einzuladen. Noch praktischer ist es jedoch, wenn durch die Terminbestätigung der Termin direkt im eigenen Kalender angezeigt wird.  Wer z.B. den Google Kalender verwendet, kann die Termine in wenigen Schritten als zusätzlichen Kalender direkt dort anzeigen.

  1. Dazu navigiert man auf die Übersichtsseite mit den eigenen Veranstaltungen (indem man z.B. Veranstaltungen in die Suche eingibt).Auf dieser Seite findet man alle Veranstaltungen, zu denen man eingeladen wurde.
  2. Im oberen Teil der Seite klickt man auf  Veranstaltungen exportieren. Es öffnet sich ein Informationsfenster mit der privaten Kalenderadresse die man sich in den Zwischenspeicher kopiert.
  3. Im Google Kalender klickt man im linken Navigationsfeld auf Hinzufügen/Über URL hinzufügen und gibt dort die Facebook-Kalenderadresse ein.
  4. Eigentlich ist man damit schon Fertig. Über die Kalendereinstellungen kann man noch den Namen des Kalenders anpassen und ggfs. eine Farbe zuordnen.

Im übrigen können die Veranstaltungen auf diese Weise auch in andere Kalender wie Apple iCal oder Microsoft Outlook exportiert werden.

Privatsphäre bei Facebook?

Facebook geht in Deutschland in den letzten Monaten richtig ab. Vor nur dreieinhalb Monaten lag die deutsche Nutzerzahl des Social Network noch bei 1,26 Mio, inzwischen sind es über 2 Mio. schreibt SpOn.

Täglich melden sich aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis Benutzer bei Facebook an und wollen meine Freunde werden *freu*. Die Liste reicht von „irgendwelchen“ virtuellen Kontakten (also Personen die ich noch nie in RL gesehen habe), über Kunden, Geschäftskollegen bis zu den besten Freunden und Freundin. Über Facebook werden Kontakte wiederentdeckt, geknüpft und gehalten, Nachrichten an einzelne oder alle verschickt, Hobbys und politische und soziale Vorlieben verraten, Projekte und Organisationen unterstützt  oder einfach nur tägliche Aktivitäten im Netz ausgetauscht. Da ist es definitiv an der Zeit sich Gedanken zur den „privacy settings“ zu machen. Viele Nutzer wissen weder, dass es diese gibt, noch, dass sie per default relativ offen eingestellt sind. Somit können fast alle veröffentlichten Informationen von allen Freunden, manchmal auch von deren Freunden oder im ganzen Netzwerk gelesen werden.

Wenn man viele Kontakte hat sollte man als erstes anfangen Freundeslisten zu verwenden. Damit kann man Kontakte in verschiedene Gruppen einsortieren und natürlich, wie mit Tags, einen Kontakt auch in mehrere Gruppen eintragen. Diese Gruppen kann man dann natürlich in den Einstellungen des eigenen Profils verwenden.

In den Profileinstellungen kann man dann spezifische Inhalte für bestimmte Personen oder Freundeslisten freigeben oder sperren. Ich habe z.B. eine Gruppe „Privacy“ angelegt in der manche landen die ich eigentlich nicht wirklich kenne.

Natürlich sollte man nicht zu rigoros den Zugriff auf das eigene Profil völlig einschränken. Ein Social Network lebt gerade davon, dass Verbindungen zu anderen transparent werden (In diesem Zusammenhang sollte man sich unbedingt mal das Video Social Networks in Plain English ansehen). Aber man kann diese Einstellungen verwenden, um z.B. private Nachrichten und Bilder den Personen zugänglich zu machen, für die sie gedacht sind.

AllFacebook hat übrigens 10 Privacy Settings zusammengestellt, wovon dies hier im wesentlichen eine Einstellung ist. Im Artikel gibt es noch weitere Hinweise, um z.B. nicht in der Facebook Personensuche oder in der Google Suche aufzutauchen.

Instant Messenger Facebook Integration

Pidgin MessengerFacebook wird in meinem „non-geek Umfeld“ immer populärer (im Vergleich zu  Twitter oder Jaiku). Da (wie im letzten Post schon erwähnt) Status-SMS von Twitter & Jaiku vorbei sind, liegt es nahe, Facebook mehr zu nutzen und mehr zu integrieren. Glücklicherweise haben auch die nervigen Einladungen irgendwelche „Kinderapps“ zu installieren nachgelassen. Als erstes habe ich mir dem Facebook-Chat nun per Plugin in meinen Pidgin Instant-Messenger geholt. Dadurch ist mein Facebook-Status nicht mehr an den Besuch der Seite gekoppelt, sondern an meinen Status im Instant-Messenger. Selbst die Status-Nachricht von Pidgin wird an Facebook gesendet. Scheinbar wird der Facebook-Chat aber noch nicht so stark verwendet. Viele merken wohl gar nicht dass man versucht mit ihnen zu chatten und sind auch nur kurz eingeloggt. Das wird sich bei mir nun jedenfalls  ändern …

Die Erweiterung für Pidgin findet man bei Google-Code. Wenn man wie ich die portable Variante von Pidgin unter Windows verwendet, sollte man statt dem Installer (.exe) direkt das Plugin herunterladen und dazu die Icons.

Die Installation ist simpel:

Einfach die .dll-Datei in das Verzeichnis PidginPortable\App\Pidgin\plugins speichern und die Icons im Verzeichnis PidginPortable\App\Pidgin\pixmaps\pidgin\protocols auspacken. Pidgin neu starten und über Konten/Konten verwalten den Facebook-Chat hinzufügen.

add Cedric Weber on Facebook.Hier kann man sich direkt anmelden oder mich als Kontakt hinzufügen. Na dann, bis demnächst im Facebook-Chat.

Von der Digitalisierung des Alltags

Wie sich die Zeiten ändern. Noch vor einem Jahr kam ein Großteil der Geburtstagswünsche im Real Life an. Weitere beliebte Optionen waren SMS und Email. Nachdem vorgestern zuerst über die Microblogs und Socialnetworks die guten Wünsche eintrudelten, habe ich spontan beschlossen mit zu zählen. Hier nun die Ergebnisse:

  1. Socialnetworks: 25
  2. Real Life: 10
  3. Microblogs: 9
  4. SMS: 9
  5. Telefon: 6
  6. Email: 6
  7. Messenger: 4
  8. Blog: 2

Gefühlsmäßig kamen noch vor einem Jahr so gut wie keine Grüße über Socialnetworks und Microblogs an. Dadurch dass in Socialnetworks die Nachrichten für alle Kontakte sichtbar auf die Pinnwand geschrieben werden, entsteht ein kleiner Schneeballeffekt. Auch beim Microblogging ist dies der Fall. Beides geht zudem einfach und schnell. Alle anderen haben nicht diesen selbstläufer Charakter. Welche Interpretationen oder Bewertungen mit dieser kleinen Statistik noch möglich ist, möchte ich jetzt nicht diskutieren. ;).