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Mehrere Google-Kalender mit dem iPhone synchronisieren

google-syncVor kurzem habe ich erklärt wie man Google-Sync verwendet um Termine und Kontakte mit dem iPhone abzugleichen. Bisher war mir nicht bekannt, dass es auch möglich ist mehrere Google-Kalender mit dem iPhone zu Synchronisieren. Besonders nützlich, wenn man z.B. die eigenen Facebook-Termine abonniert hat, oder wissen will, was die Freundin geplant hat bevor man einen Termin bestätigt.

Die Kalender können auf der Seite m.google.com/sync aktiviert werden.

Hinweis: Aktuell ist der Zugriff nur noch über den Direktlink möglich:

https://m.google.com/sync/settings/iconfig/welcome?source=mobileproducts&hl=en

Die Einstellungen sind nur auf der englischen Seite zugänglich, was man aber direkt auf der Seite umstellen kann (Dies ist im übrigen bei vielen Google-Settings der Fall). Nun erscheint das iPhone bei den zu synchronisierenden Geräten. Dort kann man weitere Kalender zur Synchronisation auswählen. (Dies bezieht sich auf zusätzliche Kalender die man selbst erstellt oder abonniert hat.)

iphone Auswählen
iPhone Auswählen
Kalender für die Synchronisation markieren
Kalender für die Synchronisation markieren

Funktioniert, allerdings werden im iPhone den Kalendern andere Farben zugeordnet. Ich habe keine Möglichkeit gefunden die Farben anzupassen. Ein scheinbar kleines Problem, aber es ist einfach nicht mehr intuitiv. Als vorläufige Lösung habe ich die Farben im Google-Kalender entsprechend angepasst.

[via virtualpixel]

Kontakte und Kalender Sync

Es scheint nie zu enden, das Thema rund um die Synchronisation von Kontakten und Terminen auf irgendwelche mobile Endgeräte. Die Synchronisation zwischen Outlook und iPhone funktioniert eigentlich recht gut – vorausgesetzt man verwendet iTunes. Und das bringt einige Einschränkungen mit sich,  Windows ist Voraussetzung für Outlook (und OS X ist wohl auch keine wirkliche Option, zumal die Hardware fehlt) und bisher funktioniert die Synchronisation nur mit iTunes via Kabel, also ziemlich 1.0.

Da kommt es gelegen, dass Google vor einiger Zeit Google Sync vorgestellt hat. Damit ist es möglich das „mobile device“ direkt mit Google zu synchronisieren.

Im folgenden nun einige Hinweise zum Setup des Ganzen:

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Microblogging: Back to the roots geeks

Google verabschiedet sich offiziell vom Microblogging-Dienst Jaiku. Nachdem Google den Dienst vor etwas mehr als einem Jahr übernommen hat, war wenig neues passiert. Nun soll die Portierung von Jaiku auf die Google Apps Engine endlich abgeschlossen werden und der Code dann unter einer Open Source Lizenz (Apache License) freigegeben werden. Jaiku wird weiter betrieben werden und auf freiwilliger Basis von einigen Googlern und der Community weiterentwickelt.

While Google will no longer actively develop the Jaiku codebase, the service itself will live on thanks to a dedicated and passionate volunteer team of Googlers.

Was mit der bisher kostenlosen SMS-Funktion ist, wird nicht erwähnt. SMS-Updates von Jaiku erhält man allerdings schon seit einiger Zeit nicht mehr. Da Google als Finanzier nun ausgestiegen ist, werden die kostenlosen SMS-Updates mit Sicherheit auch nicht weiter verschickt. Nachdem Twitter die kostenlosen Updates eingestellt hat, war Jaiku der einzige Anbieter damit.Das bedeutet wohl, zumindest in Deutschland Microblogging goes back to the geeks… Aus meiner Sicht haben es Twitter und Jaiku damit in Deutschland / Europa leider nicht geschafft sich für die breite Anwenderschaft zu etablieren. Kostenlose SMS-Updates war aus meiner Sicht das Feature um die non-geeks zu integrieren. „Twitter’s traffic comes from SMS […]“ ist im Blog zu lesen.

Twitter’s traffic comes from SMS, Instant Message, Mobile Web, and all those wonderful API projects out there. However, we also have good old-fashioned web traffic. 60% of our web traffic comes from outside the United States and this chart shows the top ten non-US sources. (Twitter Blog)

Vermutlich fast ausschließlich SMS-Traffic in den USA. Mobiles Microblogging in Deutschland gibt es somit nur noch über die Website oder über spezielle Anwendungen für Mobiltelefone. Für viele mit klassischen Mobilfunkverträgen ein zu hoher Kostenfaktor und „sowieso zu kompliziert“. In Deutschland bewegt sich beides noch zu langsam, der Markt für SMS sowie vernünftige Preismodelle für mobilen Internetzugang die für Microblogging essentiell sind. Natürlich gibt es inzwischen günstige Optionen mobil zu surfen, aber nur bei manchen Anbietern oder über Zusatzpakete die man buchen muss. Und wer, außer den Geeks nutzt das?

…dieser Geek zum Beispiel, Janis Krums der die erste Twitter Nachricht zum Flugzeug im Hudson gepostet hat. Hier ist der Artikel auf SpOn dazu.

Optionen:

Jaiku kann man mobil nutzen über http://m.jaiku.com. Außerdem kann man Jaiku über Jabber Instant-Messenger nutzen und damit z.B. direkt aus dem Google-Mail Postfach schreiben und aktuelle Updates erhalten.

Für Twitter gibt es unzählige Tools. Eine gute Mobilseite neben http://m.twitter.com ist z.B. http://hahlo.com.  Außerdem hat Jochen Mai einige Tools in einer Liste zusammengestellt.

P.S. Natürlich kann man weiter seine Updates per SMS versenden, sowohl an Jaiku als auch an Twitter.

[via jaiku, jaiku-blog & Golem ]

Google Video Chat rockt

Google Video Chat rockt. Ich bin echt begeistert von der neuen Funktion in Google-Mail. Nach Installation eines Plugins kann man direkt loslegen. Gute Qualität, bis auf die Bilder von meiner Webcam. Die neue ist bestellt. Das Plugin benötigt leider derzeit noch relativ viel CPU-Leistung (vgl. SpOn). Man sollte deshalb vielleicht nicht „1000 Tabs“ im Firefox offen haben. Ich hoffe dass Google da aber noch optimieren wird.

Anni & Cedric testen den Videochat
Anni & Cedric testen den Videochat

BarCamp Africa

Das BarCamp Africa findet nicht, wie man vielleicht sofort denkt irgendwo in Africa statt, sondern auf dem Google Campus in Mountain View, Kalifornienmorgen am 11. Oktober 2008. Das BarCamp ist leider ausgebucht (sonst hätte ich spontan vorbeigeschaut ;)), dafür gibt es ein ganz gutes Livecovering über das Web. Im Blog gibt es eine Liste von Links und Social-Media Diensten über die man Live die Veranstaltung mitverfolgen kann.

Die aktuelle Zeitdifferenz zu Kalifornien ist -9h. Damit sollte das BarCamp am Samstag Abend ab 18.00h starten.

10 Jahre Google

Zum zehnten Geburtstag hat Google in den digitalen Archiven gegraben und ihren ältesten Suchindex von 2001 online gestellt. Die Google-Suchseite gibt es seit dem 07.09.1998 (vgl. Wikipedia). Im Jahr 2001 enthielt der Index 1,326,920,000 Websites. Es ist fühlt sich fast wie ein wenig Geschichtsunterrich an dort etwas zu Stöbern. Ich kann mich an den Anfang meiner Studienzeit im Jahr 2000 erinnern, als Google populär wurde – einfach weil diese leere Seite mit nichts als einem Suchformular in Sekundenschnelle die absolut besten Suchergebnisse ausgespuckt hat. Hier einige spontane Vergleiche – jeweils 2001 und heute:

  • Web2.0 79 zu 31.600.000
  • Weblog: 293.000 zu 153.000.000
  • iPhone: 28.600 zu 351.000.000
  • BarCamp: 16 zu 4.200.000
  • Jesusfreaks: 1.620 zu 1.820.000
  • Cedric Weber: 10 (7/10 beziehen sich auf mich) zu 5.800 (immerhin 9/10 der ersten Seite beziehen sich auf mich)

Von meiner ersten Website „mzeecedric.de“ sind zwei Einträge vorhanden. Ansonsten kann man über mich herausfinden, dass ich ICQ verwende, Motorrad fahre, in der Deutschen Schule in Nairobi war, Jürgen kenne und im CVJM bin. Was heute alles zu mir zu finden ist untersuche ich besser nicht genauer, yasni.de – eine neue Personensuchmaschine – findet jedenfalls ne ganze Menge

Kenia: Zeitzeugen gesucht

Ushahidi.comUshahidi ist ein Google-Maps-Mashup mit dessen Hilfe die blutigen Ausschreitungen nach den Wahlen in Kenia dokumentiert werden sollen. Weiter soll es zukünftig die Möglichkeit geben direkt den Betroffenen zu helfen. Laut Medienberichten sind mehrere hundert Menschen getötet worden und hunderttausende vertrieben. Die Webseite ist eine sehr gute Idee, um fehlende Transparenz in die Berichte aus Kenia zu bringen und die Tragweite der Ausschreitungen für zukünftige Generationen zu Dokumentieren. Für den nachhaltigen Erfolg der Seite ist es wichtig, dass diese vor allem auch lokal bekannt wird und Berichte direkt aus der Bevölkerung eingeschickt werden.

Die Bloggerin Ory Okolloh von Kenyan Pundit brachte vor einigen Tagen diese Idee ein. Die Seite dazu wurde kurzfristig mit tatkräftiger Unterstützung aus der Blogoshpäre gestartet, Asante Sana!
Hier Ory’s Beschreibung des Mashups:

So what’s Ushahidi.com about… (for those who don’t know Kiswahili, ushahidi is the Swahili word for witness). The website was mainly set up to document incidents of violence, lotting etc. during the crisis (and soon to follow – information about ways to help on a micro-level). The website is still very much a work in progress and will be updated as we go along.

We believe that the number of deaths being reported by the government, police, and media is grossly underreported. We also don’t think we have a true picture of what is really going on – reports that all have us have heard from family and friends in affected areas suggests that things are much worse than what we have heard in the media.

We also (in my idealist world) hope that we can begin to put names and faces to the people who have lost their lives in this mess.

What’s the point of all this you might ask? Well, Kenyans have demonstrated their capacity for selective amnesia time and time again. When this crisis comes to an end, we don’t want what happened to be swept under the rug in the name of “moving forward” – for us to truly move forward, the truth of what happened needs to be told – Ushahidi ( www.ushahidi.com) is our small way of contributing to that.

[via White African & Kenyan Pundit]

IT News via Feedreader und Twitter

Google Reader endlich mit Suchfunktion

Scheinbar lies sich Google von der neuen Bloglines Beta (trotz vielen fehlenden Funktionen) etwas unter Druck setzen und hat nun endlich die Suchfunktion im Google Reader freigegeben. Mit der Suche kann man sowohl gelesene als auch ungelesene Feeds durchsuchen.

Eine erste Suche ergab das folgende von mir abonnierte Blogs und Webseiten aktuell die neue Suche erwähnen: Golem, Google WatchBlog, alldev, Blogschrott, Mashable und TechCrunch.

Weitere kleine Updates sind die nun von 100 auf 1000 erhöhte Anzahl der ungelesenen Feeds und die Möglichkeit die Seitennavigation auszublenden. Damit muss Bloglines schon einiges bieten damit sich ein Wechsel lohnt.