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Über Cedric Weber

Ich schreibe seit Mai 2003 zu Themen rund um das Web2.0, Enterprise2.0, Social Software, Wikis, Weblogs, online Kollaboration, Instant Messaging, sowie Linux / Ubuntu und Apple. Dazwischen findest du Themen aus meinem Alltag - über Glaube und Spiritualität, Fotografie, Musik und vieles andere.

Pidgin Messenger mit Skype Integration

Pidgin MessengerSchon vor einiger Zeit habe ich im Post zu Miranda Messenger auf ein Skype-Plugin hingewiesen. Leider ist der Miranda-Messenger in der Standard Konfiguration meiner Meinung nach kaum brauchbar und nur durch Verwendung vieler Plugins wirklich komfortabel zu nutzen. Pidgin ist ein weiterer kostenloser Messenger für den es ebenfalls ein Skype-Plugin gibt. Vorteil von Pidgin ist, dass er „Out of the box“ alles benötigte an Komfort mitbringt. Gegenüber Miranda spart man damit viel Zeit die sonst für das Suchen & Testen von Plugins drauf geht.
Pidgin unterstützt als echter Multimessenger natürlich viele Chat-Protokolle, z.B. ICQ, MSN, Google-Talk / Jabber (XMPP). Damit hat man dann alle Kontakte in einem einzigen Fenster (Details schon in meinem Miranda Artikel). Da Skype als proprietäre Software nicht ohne weiteres integriert werden kann, benötigt man weiterhin ein laufendes Skype. Das Pidgin-Plugin sorgt aber dafür, dass man fast alle Skype-Funktionen direkt über das Pidgin Chatfenster erreicht und Skype nur im Hintergrund läuft. Für den Anwender spielt es also keine Rolle mehr ob mit ICQ, MSN oder Skype gechattet wird, es ist alles ein einziges Chatfenster.
Pidgin kann man sich auf der Website downloaden und danach installieren. Um Skype zu integrieren muss man sich den Windows-Installer herunterladen und ausführen. Danach kann man seinen Skype-Benutzer in Pidgin hinzufügen. Weiter muss nur der Zugriff auf Skype freigegeben werden und dann bestätigen das Skype im Hintergrund laufen soll.
Skype Account zu Pidgin hinzufügen Zugriff auf Skype freigeben Skype geht inkognito
Alternativ gibt es Pidgin als PortableApp. Pidgin portable kann man auf Portable-Apps herunterladen. Der Download entpackt sich per klick automatisch an die gewünschte Stelle und Pidgin kann ohne weitere Installation gestartet werden. Weiter benötigt man nur noch das Skype-Plugin. Dazu einfach die libskype.dll herunterladen und in den Ordner PidginPortable\App\Pidgin\plugins legen.
Wer in Pidgin nicht auf die Skype-Icons verzichten möchte, kann sich zusätzlich den Smilie-Pack von Andrei installieren.

Notiz: Sie nennen es Arbeit

Die Jungs von 37Signals haben bemerkt, dass eine 4-Tage Woche für sie genauso produktiv ist wie 5-Tage und haben kurzerhand den Freitag zum Wochenende dazugerechnet – und Sie nennen es Arbeit. 37Signals experimentieren dieses Jahr bewusst. Schön finde ich das in vielem stark auf das Vertrauen der Mitarbeiter gesetzt wird. In solche einem kleinen und jungen Unternehmen scheint dies auch noch möglich. Ein weiteres Beispiel ist, dass alle Mitarbeiter eine Kreditkarte erhalten mit der bestimmte Ausgaben bezahlt werden können:

We’re in the process of giving everyone at 37signals a credit card. If you want a book or some software or you want to go to a conference, it’s on us. We just ask people to be reasonable with their spending.

Leider kann ich die 4-Tage Woche nun auch nicht mehr selber einführen, zum 1.4. werde ich meine selbständige Tätigkeit im Bereich zungu | Corporate Wiki Consulting zugunsten eines großen lokalen Automobilzulieferers aufgeben. Wirklich leicht fiel mir diese Entscheidung nach nun fast 1,5 Jahren Selbstständigkeit nicht. Einerseits freue ich mich auf die neuen Herausforderungen, andererseits werde ich aber auch bisherige Freiheiten vermissen.

[via Imgriff]

und was machst du gerade?

Lee Le Fever hat erneut ein Video der Commoncraft-Show online. Diesmal erklärt Twitter:

[youtube ddO9idmax0o]

Seit vorgestern habe ich außerdem Twhirl als Client installiert was mir ganz gut gefällt. Twhirl gibt es ebenfalls für MAC-Benutzer. Für twhirl wird eine Adobe AIR Installation benötigt.

Jaiku ist ein ähnlicher Dienst wie Twitter. Dort gefällt mir besonders die Funktion Nachrichten an Gruppen (Channels) verschicken zu können. Jaiku ist beta und man benötigt eine Einladung die man auf hier anfordern kann. Evtl. habe ich auch noch 1-2 Invite-Codes. Meinen Pownce Account habe ich dagegen schon länger nicht mehr verwendet.

Das schöne an twhirl, es ist möglich gleichzeitig die Nachrichten an Jaiku und Pownce zu schicken.

Power-Sharing in Kenia

Immer wieder werde ich zur aktuellen Lage in Kenia gefragt. Nachdem die Friedensverhandlungen nur zäh vorankamen, war auch immer weniger in der internationalen Presse zu lesen. Hier ein Auszug aus einem Blogpost von Debby:

The last number of weeks have been fairly quiet. I’ve been able to go back to life as almost-normal – using matatus to get around, not insisting to myself that I get home before dark, visiting friends, etc. But of course, it has not been the quiet of peace – it has been the quiet of a whole nation holding their breaths, waiting to see what will come of the Annan-led negotiations/mediations.

Am 28. Februar wurde nach über zwei Monaten ein Abkommen zur Machtteilung (Power-Sharing Deal) von President Kibaki und Oppositionsführer Raila Odinga unterzeichnet. Die Bekanntgabe der Machtteilung wurde von der Bevölkerung mit großer Freude und Erleichterung aufgenommen, berichtet Rebecca Wanjiku und fasst einige Aussagen aus der kenianischen Blogosphäre im Artikel auf GlobalVoices zusammen:

The level of excitement in the streets of Nairobi and Kisumu demonstrated that the worst is over, and that Kenya will possibly not tilt over the edge like it did in the last two months.

Entscheidend für den Erfolg dieses Abkommens waren vor allem die durch Kofi Annan und Team geführten Verhandlungen, aber auch der tansanische Präsident und Vorsitzende der Afrikanischen Union Jakaya Kikwete. Natürlich beginnt nun die Herausforderung die Vorgaben des Vertrags gemeinsam umzusetzen. Wichtigster Punkt ist die Einsetzung von Odinga als neuem Premierminister mit umfassender Autorität und die überfällige Erneuerung der Verfassung.
Natürlich bleiben tiefe Wunden in der Gesellschaft die nicht von heute auf morgen verschwinden. Viele Häuser sind zerstört und noch sind viele der 300.000 Vertriebenen in Provisorischen Camps untergebracht. Es ist weiter wichtig für anhaltenden Frieden Heilung der tiefen Wunden und nachhaltige Veränderung zu beten.

[Quellen: Reuters, BBC, Tagesschau, NZZ]

Perlen aus dem Feedreader

Die Artikel meiner FreundeGoogle-Reader hat eine nette Funktion eingebaut, um gelesene Artikel anderen zu empfehlen und zu veröffentlichen. Unter jedem Artikel im Reader gibt es die Möglichkeit diesen zu den Empfohlenen Artikeln (Shared-Items) mit einem Klick auf ein Icon Share Item zu befördern. Damit erscheint der Artikel auf der Shared-Items Seite. Wer den Google-Reader in englischer Sprache verwendet, kann damit auch die Artikel mit „Freunden“ teilen (Siehe Screenshot).
Um die Perlen aus dem Feedreader auch mit den Bloglesern zu teilen, bietet es sich an den Feed der Shared-Items Seite in die Sidebar im Blog einzubauen. Alternativ kann man auch das im Google-Reader angebotene Widget verwenden.
Da das WordPress RSS-Widget den Feed im Atom-Format nicht richtig darstellt, muss der Feed der Shared-Items zuerst in das RSS-Format konvertiert werden. Dazu verwende ich Feedburner und kann damit noch gleichzeitig ein paar Links aus meinem Delicious-Account einbauen.
Zuerst muss man den Shared-Items-Feed über Feedburner laufen lassen. In den Feedburner-Einstellungen kann man nun den Feed in RSS 2.0 konvertieren:

Feed-Format konvertieren mit Feedburner

Mit Feedburner konvertieren
Zusätzlich kann man den Feed noch mit einem bestimmten Delicious-Tag füttern. Links die ich meinen Bloglesern empfehlen möchte speichere ich mit dem Tag „mzungus“ bei Delicious ab. Um nun diese Bookmarks unter die Empfehlungen aus dem Google-Reader zu mischen kann man die Link Splicer Funktion verwenden. Dort gibt man Delicious-Benutzername und Tag an, und schon werden die Links untergemischt.

Delicious Tags einbauen

Delicious Tag einbauen

Larry Norman: I am ready to fly home

Larry NormanLarry Norman, * 8.4.1947 – 24.2.2008
Letzten Sonntag ist der Sänger Larry Norman gestorben. Er gilt als Vater der christlichen Rockmusik. Ich habe Larry Norman vor einigen Jahren Live auf dem Flevo-Festival gesehen. Larry hat die christliche Musikszene in den siebziger und achtziger Jahren stark geprägt. Am bekanntesten sind die Songs „Why Should The Devil Have All The Good Music“ und „I Whish We’d All Been Ready“ den DC Talk 1995 gecovert hat. Auf seiner Website wurden einige Zeilen des Abschieds veröffentlicht, die sein Freund Allen Fleming am Tag vor seinem Tod aufgeschrieben hat:

I feel like a prize in a box of cracker jacks with God’s hand reaching down to pick me up. I have been under medical care for months. My wounds are getting bigger. I have trouble breathing. I am ready to fly home. […]
Goodbye, farewell, we’ll meet again
Somewhere beyond the sky.
I pray that you will stay with God
Goodbye, my friends, goodbye.

Goodbye, farewell, we’ll meet again – wir werden uns wiedersehen!
Hier noch die beiden Songs in niedriger Qualität von Larry Norman MP3’s:
Why Should The Devil Have All The Good Music, I Whish We’d All Been Ready

Via viele RelevantBlogs. Weitere Posts zu Larry Norman. Photo by Ekiledal

Green Leaves

Normalerweise mixen wir die Cocktails nicht in Eimern – außer wenn mal eben 60 Stück gemacht werden sollen wie heute. Man nehme 3,6 Liter Orangensaft, 3,6 Liter Maracujasaft und 0,6 Liter Pfefferminz-Sirup. Das Ganze in eine große Plastikschüssel kippen und kräftig durchrühren. Aus ca. 6 Orangen bekommt man 30 Scheiben als Dekoration. Dann füllt man 30 Gläser mit Crush-Ice und kippt den Saftmix drüber. Noch zack zack Strohhalm rein und Deko ran, fertig.

600 ml Pfefferminz-Sirup riechen ganz schön heftig nach Pferfferminze! 3,6 Liter Orangensaft rein! und noch 3,6 Liter Maracuja Saft. Umrühren!

Alkoholfreie Cocktails und vieles andere gibt es jeden Freitag Abend in der CLounge in Stuttgart. Weitere Infos auf den Webseiten der CityChapel.

Fliegende Kisten: Dornier Do 228

Dornier 228
7:40Uhr, Stuttgart Flughafen. Höchstpersönlich packt der Co-Pilot mein Handgepäck in den Kofferraum. Bevor ich mich durch das kleine Loch in das innere quetsche, trete nochmals einen Schritt von der Blechkiste vor mir zurück. Dornier Do 228 nennt sich das Gerät. Spätestens beim Blick ins Innere muss ich unweigerlich an den Film „Zwei Himmelshunde auf dem Weg zur Hölle“ mit Bud Spencer und Terence Hill denken. In gebückter Haltung schiebe ich mich vier Sitze nach vorne Richtung Cockpit und setze mich auf einen freien Lederstuhl. Dort liegt eine Vespertüte mit 2 belegten Broten bereit. TurbopropDer Pilot quetscht sich kurze Zeit Später an mit vorbei und schiebt einen Korb mit mit Thermoskanne und Pappbechern in den Gang. Kaffee, wenn jemand möchte. Alle vier Passagiere vor mir zücken ihr Mobiltelefon und knipsen wild, während rechts und links die beiden Turboprop-Maschinen anlaufen. Auch ich kann nicht an mich halten und schalte mein iPhone auf Flugzeugmodus um weiterhin Fotos machen zu können. Nach dem Start versuche ich es mir möglichst gemütlich einzurichten, was allerdings mangels Beinfreiheit und halbhoher Rückenlehne auf den durch gesessenen Lederhockern nicht gelingt. Den Gedanken mir den einen oder anderen Podcast anzuhören verwerfe ich schnell und wähle die Ohrstöpsel und das Käsebrötchen.
Eine gute Stunde später setzen wir mit lautem Krachen auf der Piste in Dortmund auf. Es tut gut ins Freie zu treten. Der Pilot ist schon beim Ausladen des Gepäcks während ich noch schnell ein Foto vom Tesastreifen auf dem Propeller mache. Beim schnellen Smalltalk mit dem Piloten über die Maschine leuchten seine Augen. Ab 2009 soll die das Modell Do 228-212 „Next-Generation“ wieder in Deutschland montiert werden. Vielleicht werden dann ein paar bessere Sitze eingebaut und die Ohrstöpsel beim Boarding direkt von der Crew verteilt.
Der Flug von Stuttgart nach Dortmund wird von airberlin angeboten und von Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) durchgeführt. Am Tag vor dem Abflug bekam ich noch den Hinweis Ohrstöpsel einzupacken, was ich jedem wärmstens weiterempfehlen kann! Wer die Möglichkeit hat sollte sich einen Flug mit der Dornier nicht entgehen lassen. Auf der Website bekommt man einen Überblick über den aktuellen Flugplan der LGW.
Weitere Bilder im Album auf ipernity.

National Resurgence Conference Video-Stream

Derzeit findet eine Pastoren-Konferenz u.a. mit Mark Driscoll von Marshill Church USA statt. In seinem ersten Vortrag zerlegt er u.a. einige Ausprägungen der „Emerging Church“ um die Frage was Kirche ausmacht. Ob es die Video-Livestreams auch irgendwann zum Download gibt weis ich leider nicht. Hier die Infos zur Konferenz von der Website:

Understanding the text of Scripture and the context in which we live are essential in preaching the gospel today. This is true whether you are a preaching pastor or a Christian that wants to reach your co-worker/neighbor. Joining us for the Resurgence Conference will be Dr. John Piper, author and pastor of Bethlehem Baptist Church in Minneapolis, MN; Mark Driscoll, author and pastor of Mars Hill Church in Seattle, WA; Matt Chandler from The Village Church in Dallas, TX; as well as Jim Gilmore author and business consultant with expertise on studying the culture and trends of today. This conference will also combine the Acts 29 Network Church Planting Boot Camp which will be open for attendees of the National Resurgence Conference. (weitere Infos)

Hier gibt es den den Video-Stream und Zeitplan der Konferenz die vom 25.2. – 27.2. stattfindet (PST, d.h. +9h): National Resurgence Conference Video-Stream weiterlesen