OHN MACHT – Emergent Forum 2012 #ef12

Eines der Highlights dieses Jahr, das Emergent Forum in Erlangen. #ef12 fühlt sich inzwischen wie zuhause an. Es war ein Wochenende voller guter Begegnungen mit alten und neuen Freunden sowie kleiner und großer Impulse, Dosi hat sehr gute Worte dazu gefunden. Auf der Website von Emergent Deutschland gibt es übrigens Podcasts und Präsentationen vom Forum.

Das Emergent Forum 2013 findet wieder über das Wochenende am 1. Advent statt – für alle die sich den Termin schon mal vormerken möchten.

Während des Forums habe ich einiges via Twitter geschrieben und stelle deshalb hier nur nochmals Links und Bilder zusammen.

 

Zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen dauert schon ein wenig länger als Banana Bread, schmeckt aber auch. Man benötigt ein möglichst großes rundes Blech (von Oma) und ca. 30′ Vorbereitung.

Mürbteig

Folgende Zutaten in beliebiger Reihenfolge in eine Rührschüssel und durchkneten. Der Teig sollte glatt werden und sich von der Rührschüssel lösen. Evtl. mit Mehl oder Wasser nachsteuern.

  • 250g Mehl,
  • 60g Fett,
  • 1 Tasse Wasser,
  • 1TL Backpulver,
  • 1/2TL Salz

Zwiebelfüllung

  • 1kg große Zwiebeln
  • 30g Fett
  • 60g Speck
  • 1/4l Sauerrahm
  • 60g Mehl
  • 3 Eier
  • Kümmel, Salz
Die Zwiebeln in Ringe schneiden und glasig mit dem Speck andünsten. Beim Zwiebelschneiden hilft Abzugshaube an und Wasser auf das Schneidebrett. Noch besser ist Wasser in den Mund nehmen – aber das ist bei 1kg Zwiebeln etwas nervig.
Zwiebeln vom Herd nehmen und zuerst das Mehl, dann Eier und Sauerrahm und zuletzt ca. 1TL Kümmel und etwas Salz einmischen.
Das Backblech einfetten und ca. 2/3 des Mürbteig ausrollen und auf das Blech legen. Mit dem restlichen Drittel einen ca. 2cm hohen Rand bauen und alles abdichten.
Die Zwiebelfüllung gleichmäßig verteilen und noch ein paar Speckwürfel drüberwerfen.
Das Ganze für ca 45′ bei 200°C in den Ofen rein – bis es gut aussieht!

 

Facebook für’s Intranet

Unser Unternehmen benötigt ein modernes zeitgemäßes Intranet, aber wir wollen kein Facebook äußern sich Führungskräfte.

Wer soziale Software im Unternehmenskontext erklären möchte, sollte aus meiner Erfahrung Facebook möglichst wenig als Vergleich heranziehen. Facebook ist vielerseits vor allem im Kontext der Datenschutzproblematik bekannt und wird als unproduktive Zeitvertreibs- und Chatseite betrachtet.

[…] letztlich sei Facebook doch nur reine Zeitverschwendung, zumindest wenn man sich ansieht, was dort so an Belanglosigkeiten ausgetauscht wird

Es ist sehr schwierig im Kontext dieser (durchaus plausiblen) Einschätzung eine Social Media Plattform im Unternehmen als innovative und produktive Umgebung zu argumentieren.

Eine Hilfe dabei kann der Artikel 10 Mythen des Enterprise Facebook von Dirk Röhrborn sein:

  1. Wozu ein Enterprise Facebook? Wir haben doch E-Mail!
  2. Facebook ist nichts für den firmeninternen Einsatz!
  3. Enterprise Facebook? Bloße Zeitverschwendung.
  4. Das ist nur was für große Unternehmen!
  5. Facebook ist doch nur was für “Digital Natives”.
  6. Facebook ist aber doch nichts für Manager!
  7. Vertrauliche Informationen haben hier nichts zu suchen!
  8. Enterprise Facebook widerspricht dem Datenschutz!
  9. Es muss genauso sein wie Facebook!
  10. Am Ende doch nur noch mehr Informationsflut

zum Artikel 10 Mythen des Enterprise Facebook

Enterprise 2.0 – Vernetzte Firmen und Facebook

Ein Teil der aktuellen Folge des elektrischen Reporter (Mario Sixtus) befasst sich mit dem Thema Enterprise2.0 und gibt einen guten grundsätzlichen Einblick in das Thema. Im Beispiel geht es um BASF und IBM Connections – eine Social Software Suite. In der Tat ist in sehr vielen deutschen Unternehmen Facebook und Twitter während der Arbeitszeit tabu. Der strategische Einsatz interner Social Software Plattformen ist in deutschen Unternehmen aus meiner Sicht bei weitem nicht so populär wie das im Video rüberkommt:

„Nun sind soziale Netzwerke in der Industrie angekommen.“

Die Theorie und Praxis klafft an vielen Stellen auseinander und vom Management wird kaum der benötigte „Vertrauensvorschuss“ gewährt, der nötig ist. Unter diesem Vorzeichen funktionieren dann die theoretisch so einfach und plausibel klingenden Konzepte in der Praxis nicht oder nur eingeschränkt.

Vernetzte Firmen -Facebook und Twitter sind in vielen Unternehmen verboten. Dennoch schätzen auch Firmen die Vorteile vernetzter Kommunikation und bauen daher eigene soziale Netze auf.

An den Stellen, an denen Social Software jedoch im positiven Umfeld genutzt werden kann  sind die präsentierten Erfolge kein Einzelfall sondern werden von vielen erlebt.

Ergänzend dazu hier das aktuelle Video-Interview von IBM SocialBusiness mit Frank-Michael Bock und Dr. Erik Wüstner von der Robert Bosch GmbH:

(via Thomas Christinck)

Bildschirm auch mit älteren MacBooks mit Airplay übertragen

AirParrot Optionen

Seit OS X Mountain Lion ist es möglich, den gesamten Bildschirm eines Apple Rechners auf das Apple TV 2 & 3 zu übertragen. Dies ist eine sehr praktische Funktion, um z.B. Bilder, Präsentationen oder anderes spontan und drahtlos zu übertragen. Leider ist dies von Apple nur für folgende Hardware freigegeben:

  • iMac (ab Mitte 2011)
  • Mac mini (ab Mitte 2011)
  • MacBook Air (ab Mitte 2011)
  • MacBook Pro (ab Anfang 2011)

Für ältere Modelle und Betriebssysteme (ab OS X 10.6) gibt es als Alternative die App AirParrot. Diese ermöglicht Inhalte an das Apple TV oder auch andere Monitore zu übertragen. Natürlich werden auch Audio und Video übertragen. Aktuell ist die App noch bis 16. Nov 2012 im Angebot und um 20% auf 7,99 USD reduziert, weshalb ich gleich mal unser 2009er MacBook Pro damit ausgestattet habe.

Die App ist außerdem für Windows (ab Win XP) erhältlich.

(via Apple TV Hacks)

Banana Bread / Banana Loaf

Aufgrund großer Nachfrage hier das Banana-Bread-Rezept aus Anni’s Backbuch. Banana Bread ist mit etwas Übung in ca. 15 Minuten im Ofen – geht also echt schnell.

So geht’s:

Eine ordentliche Küchenschürze anziehen und folgende Zutaten in eine große Rührschüssel werfen:

  • Vier oder fünf reife, mit einer Gabel zermatschte Bananen
    (die mit den braunen Flecken)
  • 300g Mehl (oder eine große Tasse)
  • 200g Zucker (oder 3/4 Tasse)
  • 75g geschmolzene Butter (oder 1/3 Tasse)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron (Soda)
  • 2 Eier
Das ganze kurz und kräftig mit dem Rührgerät in einen gleichmäßigen Teig verwandeln. Einen fetzen Backpapier in die Kastenform legen und mit dem Teig in dieser sichern. Mit dem Gummischaber die Rührschüssel sauber hinterlassen. Den Ofen auf 175° C Umluft drehen und den Wecker auf 50 Minuten stellen. Form rein, Klappe zu.
Fertig ist das Banana Bread wenn es schön braun aussieht. Rausziehen und den Erfolgs-Tweet nicht vergessen!

WordPress: Aus Ideen automatisch Artikelentwürfe mit IFTTT erzeugen

Oft lese ich spannende Artikel im Feedreader und denke daran einen Artikel auf mzungu’s zu verfassen. Meistens passiert nichts. Mit If This Then That (#IFTTT) ist es sehr einfach möglich aus Ideen automatisiert Artikelentwürfe im WordPress-Blog vorzubereiten. Ich hoffe, dass dadurch die Hürde zum abgeschlossenen Artikel kleiner wird.

Bei IFTTT habe ich zwei Trigger eingerichtet womit automatisch Artikelentwürfe in mein Blog erzeugt werden. Dies passiert entweder durch markierte Artikel (Star) im Google Reader oder durch Speichern einer Seite auf Delicious mit einem definierten Schlagwort.

Die beiden IFTTT-Rezepte gibt es hier zum selbst aktivieren: Google Reader, Delicious.

(via @pixelgraphix)

Geburtstags Gratulier-Statistik 2012

JKE hat ein paar Tage vor mir Geburtstag und mich in diesem Zusammenhang an die Neuauflage der Gratulier-Statistik erinnert (und für mich sogar den Link zu meinem Blog rausgefischt, danke). Damit ist jetzt sogar ein Vergleich zwischen 2008 und 2012 möglich:

Vielen Dank an alle Beteiligten die zum Gelingen dieser Statistik beigetragen haben ;-).  Diesmal gab es SCHNEE, VW-Bulli Kuchen und ROYAL BRITISH BRUNCH im kleinen Kreis.

Passwort-Safe mit iPhone, Windows, OS-X und Dropbox (v2)

Ein häufig gelesener Artikel in meinem Blog ist  „Gemeinsamer Passwort-Safe mit iPhone, Windows, OS-X und Dropbox“ – dabei hat er dieses Update verdient.

Grundsätzliches vorab

Ich kann jedem nur empfehlen Passwörter über einen Passwort-Safe zu verwalten. Aus Sicherheitsgründen sollte man für wichtige Dienste unbedingt gute und individuelle Passwörter verwenden (siehe auch Informationen des BSI). In der Praxis ist es kaum möglich, sich alle Passwörter zu merken. Es gibt viele Dienste mit denen man komfortabel Passwörter verwalten kann (z.B. Lastpass oder 1Password). Ich bevorzuge KeePass in Kombination mit Dropbox. Dies ermöglicht sowohl am PC als auch mit einem Smartphone Zugriff auf die Passwörter zu haben (inkl. Bankverbindungen, PINs etc.). Grundsätzlich sollte man dennoch die wichtigsten Passwörter auch im Kopf haben (z.B. E-Mail), da diese für die Wiederherstellung im Notfall relevant sind.

Umsetzung am iPhone

Inzwischen gibt es bessere iOS Apps als die kostenpflichtige und dazu seit 2010 nicht mehr aktualisiert MyKeePass App. Nach einigen Tests habe ich auf MiniKeePass gewechselt und empfehle die App unter iOS.

Weiterhin verwende ich natürlich Dropbox, die Dropbox-App auf dem iPhone, sowie diverse KeePass Versionen (OS X, Windows, Linux) nach Bedarf.

Unter iOS ist die Verwendung einfacher als bei MyKeePass. Die KeePass-Datei kann einfach über die Dropbox-App mit MiniKeePass geöffnet werden.

Erfahrungen

Inzwischen haben Annika und ich die gemeinsame KeePass-Datei wegen potentieller Schreibkonflikte wieder aufgegeben. Es gibt nahezu keinen Dienst den wir gemeinsam Nutzen. Bei Bedarf ist das gegenseitige Passwort bekannt und der Zugriff auf die KeePass-Datei des anderen möglich. Hat man sich erst daran gewöhnt, ist die Lösung nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken.