Eben lese ich „Ziel erreicht – Google Platz 1“ bei Stefan Graf. Natürlich konnte ich es nicht lassen Cedric Weber zu googeln. 10/10 Treffer die sich direkt auf mich beziehen ist allerdings eher eine unangenehme Präsenz.
Alle Beiträge von Cedric Weber
Meine Feeds: Abos zum Selberlesen
Show me your Feed, war die Blogparade an der ich teilnehmen wollte. Aber ich habe es nicht geschafft. Hier nun eine schnelle Auswahl in wilder Reihenfolge aus meinen 267 Feeds (gab’s da nicht irgendwo einen Artikel wie man diese reduziert? ;-)) – leider zu spät zur Teilnahme.
- Kikuyumoja’s Realm – Gadgets, Gadgets, kurioses, afrikanisches (Sprache: DE & EN & Kikuyu)
- criscrossed, FASTforward Blog – Artikel rund um Enterprise 2.0 und Development Aid (EN)
- 7ty9 – manch kuriose Geschichte aus der Nachbarschaft
- storch’s blog & hasos tafel – Pastor 2.0: herausforderndes, nachdenkliches, kritisches, richtiges, falsches aus der Simplexität einer Freundschaft mit dem Schöpfer
- White African (EN) – Hub zu Afrika und Technologie
- Psychologie des Alltags – Spannendes von der anderen Seite
- GoogleWatchBlog & Google Blogoscoped (EN) – alles über Google (Eigentlich nur weil ich auf den Google-Wiki launch warte)
- Bültge, SW-Guide, Perun – angenehmer 3erpack mit gemäßigter Blogfrequenz aber hochwertigem Content zu WordPress
- Freelance Switch (EN) – Selbständig?
Zusätzlicher Firefox für Screencasts und Screenshots
Als Portable App lässt sich Firefox ohne Installation starten. Das Portable Paket nutze ich, um z.B. mobil auf dem USB Stick alle wichtigen Einstellungen und Erweiterungen (z.B. del.icio.us, firebug, webdeveloper) dabei zu haben. Lokal habe ich neben meiner normalen Firefox Installation eine portable Version mit den default Einstellungen, die ich als zusätzlichen Prozess ohne eigene Anpassungen wie z.B. Bookmarks oder Erweiterungen starte. Dies ist sehr praktisch um professionelle Tutorials oder Screenshots zu erstellen, ohne dabei die eigenen Anpassungen, Bookmarks oder die Anzahl der ungelesenen Google Mails zu veröffentlichen.
.ini Datei anpassen
Damit Firefox Portable in eigener Instanz läuft und nicht auf den vorhanden Profile-Ordner zugreift, muss die Standard-Konfiguration angepasst werden. Dazu kopiert man aus dem Verzeichnis FirefoxPortable\Other\FirefoxPortableSource die Datei FirefoxPortable.ini in das Verzeichnis FirefoxPortable direkt zur FirefoxPortable.exe. Die FirefoxPortable.ini Konfigurationsdatei kann man mit einem Editor öffnen. Wenn man AllowMultipleInstances=true setzt startet Firefox parallel zur lokalen Installation in einem eigenen Prozess.
Firefox ohne Fransen
Firefox Portable kann man sich bei PortableApps herunterladen. Dort findet man auch viele weitere nützliche Tools und die sehr komfortable PortableApps Suite.
Kurz notiert
Das iPhone: man bekommt es jetzt 200USD billiger und sogar per Opensource den SIM-Lock raus. Apple ist nett und gibt den verärgerten Early Adopters immerhin einen Gutschein über 100USD. (@ Freenet und O2: So macht man das, wenn man wertvolle Bestandskunden Kunden halten möchte). Wenn jetzt noch UMTS kommt fängt wohl die große Importwelle an.
[via Golem, ZDNet-Twitter]
Für WordPress gibt es mal wieder ein Sicherheitsupdate. Das Update via Script für 5 Blogs gleichzeitig ging innerhalb von 2min glatt. Perfekt. Mal sehen ob das mit der neuen Version 2.3 auch noch klappt die am 24. September kommen soll.
Das MediaWiki liegt ebenfalls in neuer Version 1.11 vor. Details gibt es in den Release Notes (Achtung, nur für Geeks geeignet).
Google Reader endlich mit Suchfunktion
Scheinbar lies sich Google von der neuen Bloglines Beta (trotz vielen fehlenden Funktionen) etwas unter Druck setzen und hat nun endlich die Suchfunktion im Google Reader freigegeben. Mit der Suche kann man sowohl gelesene als auch ungelesene Feeds durchsuchen.

Eine erste Suche ergab das folgende von mir abonnierte Blogs und Webseiten aktuell die neue Suche erwähnen: Golem, Google WatchBlog, alldev, Blogschrott, Mashable und TechCrunch.
Weitere kleine Updates sind die nun von 100 auf 1000 erhöhte Anzahl der ungelesenen Feeds und die Möglichkeit die Seitennavigation auszublenden. Damit muss Bloglines schon einiges bieten damit sich ein Wechsel lohnt.
Der Weg der GoogleMail
Über 1100 Videos aus 65 Ländern hat das Google Team nach dem Aufruf im Blog erhalten. Es ging darum ein Video zu drehen in dem das Googlemail Symbol links im Bild auftaucht und rechts wieder verschwindet. Entstanden ist daraus dieser Clip:
[youtube qKAInP_tmHk]
[via Gmail Blog]
Notiz: BarCamp Munich Anmeldung läuft
Die Anmeldung zum BarCamp München läuft. Die diesmal 300 Plätze füllen sich schnell. Wer Interesse hat sollte sich bald eintragen.
Google-Reader vs. Bloglines
Bloglines (ein online Feedreader) hat die neue Betaversion freigegeben. Nachdem ich anfangs Bloglines verwendet habe, verwende
nun seit langem den Google-Reader. Gerade habe ich meine Feeds aus dem Google-Reader in Bloglines importiert, um mir die Beta anzusehen. Einige neue Features gefallen mir dabei sehr gut, andere Funktionen vermisse ich aber immer noch bei beiden Tools.
1. Ordnung per Drag und Drop
Feeds und Ordner kann man ganz einfach mit der Maus per Drag and Drop verschieben. Der Google-Reader lässt nur alphabetische Sortierung zu und die Feeds müssen umständlich über das Dropdown-Menü in andere Ordner verfrachtet werden. Micheal Herrling beschreibt z.B. wie er Bloglines verwendet, um die Ordner für den Google-Reader umzubenennen. In der neuen Beta scheint mir das bislang nicht möglich. Ein Vorteil von Google-Reader: Die Ordner sind in Wirklichkeit Tags. Dadurch kann man einen Feed mehreren Ordnern (bzw. Tags) zuordnen was bei Bloglines nicht möglich ist. Ob man das jedoch benötigt?

2. Lesemodus bleibt für jeden Feed erhalten
Im Google-Reader kann man zwischen List view und Expanded view umschalten. Ich verwende List view gerne für hochfrequentierte Feeds wie z.B. IT-Nachrichten von Heise oder Golem, um die Nachrichten schnell zu scannen. Dafür reicht mir meist der Titel um zu entscheiden ob etwas für mich interessant ist. Bloglines Beta unterscheidet im Lesemodus zwischen Quick view (was List view entspricht), Full view (entspricht Expanded view) und bietet dazu noch den 3-pane view. Das geniale – Bloglines merkt sich die zuletzt gewählte Einstellung für jeden Feed.
3. Startseite: Intelligent vs. Konfigurierbar
Ein scheinbar tolles neues Feature ist die Startseite welche man per Drag and Drop mit eigenen Highlights füllen kann. Mir gefällt die Startseite des Google-Reader trotz weniger Flexibilität besser. Es werden mir automatisch „irgendwelche“ Updates angezeigt (keine Ahnung wie diese priorisiert werden – muss wohl irgendwie auf meinem Leseverhalten beruhen?)
4. Feed-Out mit shared items
Schmerzlich vermisse ich bei Bloglines Beta die einfache Möglichkeit interessante Artikel in einem externen Feed zu vereinen wie es mit dem Google-Shared-Feed möglich ist. Durch einen Klick auf Share werden von mir gelesene Artikel in einem öffentlichen Feed vereint. Diesen veröffentliche ich z.B. hier in meinem Blog (Aus dem Feedreader) und lasse damit meine Blogleser an interessanten Artikeln teilhaben.
5. Archivierung und Retrieval
Eine schnelle Möglichkeit um im Google-Reader Artikel zu merken ist sie mit einem Stern zu markieren. Alle markierten Artikel kann man später unter Starred items einsehen.
Ich vermisse bei beiden Readern eine erweiterte Archivierungsfunktion. Statt einem einfachen Sternchen wäre mir lieber die Artikel mit Schlagwörtern zu versehen und sie dadurch im Archiv über eine Tagcloud wiederfinden zu können.
Weiter fehlt eine gute Suchfunktion über die abonnierten Feeds, über gelesene und ungelesene Artikel und über archivierte Artikel. Verwunderlich das dies gerade beim Google-Reader trotz Googles Such-Expertise nicht verfügbar ist. Die Suche in Bloglines Beta scheint auch nicht die abonnierten Feeds zu durchsuchen sondern sucht allgemein nach Feeds.
Um Artikel zu Archivieren und wiederzufinden lege ich deshalb häufig direkt aus dem Google-Reader die Artikel in meinem Delicious-Account ab.
6. Usability: Bedienung per Tastatur
Bei Bloglines habe ich die Taststur-Shortcuts bisher nicht gefunden. Google-Reader lässt sich sehr komfortabel und schnell mit der Tastatur bedienen. Die Tastatur-Shortcuts findet man übrigens in den FAQs. Bei Bloglines gefällt mir die Möglichkeit die Breite der Spalten anzupassen.
Fazit
Wie so oft haben beide Tools einige Vorteile. Bloglines hat einige gute Ansätze und verspricht laut noch einige wichtige Funktionen nachzulegen:
Options for saving, sending and sharing stories, tools for building link blogs, managing blog rolls, etc. are all on the way.
Beim derzeitigen Funktionsumfang liegt der Google-Reader für mich aber immernoch weit vorn. Sicherlich wird Google in nächster Zeit verstärkt am Feintuning des Google-Reader feilen müssen, um nicht viele Leser an Bloglines zu verlieren.
Weitere Artikel zur Bloglines Beta bei Basic Thinking, Blogging Tom oder Techcrunch
Blogscouts unvermittelter Abgang
Dirk Olbertz hat vorgestern Blogscout den „Wegweiser durch die Blogosphäre“ sowie die dazugehörigen Statistiken abgeschaltet, wie man im Blogscout-Blog nachlesen kann.
Die Reaktion in der Blogosphäre dazu ist recht groß, viele bekannte Weblogs schreiben darüber und viele Nutzer bedanken sich bei Blogscout. Das Ziel von Blogscout ein Wegweiser durch die Blogoshpäre zu sein wurde verfehlt, sagt Dirk Olbertz und schließt damit seinen kostenlosen Dinest:
Ich wollte mit Blogscout einen Wegweiser für die Blogosphäre schaffen. Diesem Anspruch kann ich aber nicht ansatzweise gerecht werden. Die breite Masse – oder auch “Longtail” – ist entweder gar nicht bei Blogscout vertreten, oder ist unterrepräsentiert.
Blogscout wurde unvermittelt abgeschaltet und die Statistiken und Benutzeraccounts ohne Vorwarnung deaktiviert, lediglich eine Email an die Nutzer informierte über diese Tatsache. Trotz einigen Problemen waren die Statistiken von Blogscout doch bei vielen Bloggern beliebt – was sich auch in der Reaktionen zu Dirk Olbertz‘ Post zeigt. Sicherlich, der Dienst rund um Blogscout war kostenlos und die Nutzer hatten deshalb auch kein Anrecht auf eine Kontinuität der Statistiken. Obwohl Olbertz‘ Hauptziel mit Blogscout weniger die Statistiken für die Blogs waren, sollte nicht vergessen werden, dass diese Funktion doch von einem großen Teil der Mitglieder hauptsächlich genutzt wurde. Schade dass den Nutzern letzlich kein Vorlauf zum Wechsel auf einen alternatives Trackingtool gegeben wurde. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es aber immerhin die letzten Statistiken für jeden Nutzer zum Download.
Natürlich gibt es gute Alternativen. Aktuelle Bewegungen in der deutschen Blogosphäre kann man inzwischen schön bei Rivva verfolgen. Als alternative Trackingtools bieten sich z.B. Google-Analytics, W3Counter, reinvigorate (beta) oder eigene Installationen wie WP-Shortstat-Ex an.
Notiz: WordPress Plugins Update-Plugin
Nachdem ich kürzlich ein Skipt zum automatischen WordPress-Update vorgestellt habe, fehlte nur noch eine einfache Möglichkeit verwendete Plugins zu aktualisieren. Das Plugin WP Plugins Tracker stellt im WordPress-Adminbereich in einer Tabelle die installierten Plugin-Versionen den Plugins aus der inoffiziellen WordPress Plugins Database gegenüber. Dadurch bekommt man sehr schnell den Überblick welche Plugins in neuerer Version vorliegen und kann diese aktualisieren. Ein automatisches Update ist aber nicht möglich. Außerdem würde ich einen Abgleich mit dem offiziellen WordPress Plugins Repository bevorzugen.
[via NanoPub]


